Birthdays and such

The Stöckli cousins approx. 1 month and 10 years old...
The Stöckli cousins approx. 1 month and 10 years old…

I’ve been hearing and reading a lot about birthdays lately. To me September always seemed a month laden with birthdays. But this, of course, might be owing to the fact that I celebrate my own birthday in the month of beginning fall. (Für Deutsch hier klicken)

...and then at 25.
…and then at 25.

I have always had a silent admiration for my aunt’s approach to her birthdays: Stoical denial. Avoidance of the topic. Retreat to a quiet place, doing what she enjoys most: Reading. My parents on the other hand try to find a healthy balance between celebration and normality, i.e. everyday behavior. If it’s a decade to be reached it ought to be celebrated. If not, business as (almost) usual.

Recovering from my 30th Birthday...
Recovering from my 30th Birthday…

I in the meanwhile have always been somewhat torn in my view of birthdays. First of all, I feel it’s the mother that should be celebrated for she has the hardest work involved in one’s coming to life. Obviously, as a kid I loved birthdays and birthday parties and especially the gifts to come with it. Or maybe the extra attention. But then as a teenager I came to feel like I didn’t particularly deserve it all for what was it exactly I did to deserve it? Simply survive. Only half a year prior to my 20th birthday did I realize what an achievement that was, to stay alive. I had just recovered from a bacterial meningitis, knowing perfectly well that I might be dead or if not that, then at least severely impaired by the illness. Though I didn’t have the energy to organize a big party for my 20th birthday, I sure did for my 25th. And my 30th. And thus I joined my parent’s pattern of birthday ceremonies: Whenever it‘s a decade or fracture of a century, it is celebration-worthy. All the other years I went to work as usual, though I always did bring some self-made cake and let colleagues and friends toast to me. I finally came to feel like I deserved it for I was still alive and well after all.

My own self on Liberty Island in 2000 (caught mid-sneeze... no wonder, it was December and freaking cold...)
My own self on Liberty Island in 2000 (caught mid-sneeze… no wonder, it was December and freaking cold…)

Now this year is a little different. The big 4-0 is waiting for me, a birthday that from folks around me I have to come to believe is a quite important one – but no close friends around to stop by for a drink. Plus the one person I really wanted to celebrate my big day with, my beloved husband has to go on a business trip. That said he finds I’m worthy of a whole week of celebration. That’s why he invited me to join him to New Jersey. He once told me to write a list of things to see and do in New York City for he has to travel to Jersey quite frequently and he foresaw an opportunity for me to go with him. As chance wants it, this opportunity presents itself exactly on my 40th birthday. So when he discovered the list I put together he said I had to come. And so it’s done, it’s booked. I will be in and around the Big Apple for five whole days, chasing my shenanigans between the MET, Ellis Island, Guggenheim Museum, Grand Central Terminal etc. etc. It’s been over 10 years since my last visit. I’m excited. I’m happy. Though I’d prefer to have my dear hubby with me to share the experience. Who knows, maybe he can sneak away for half a day at some point. And if not, it will be my holy duty to tell him all about my discoveries. And you, of course.

Resources & Sources

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In letzter Zeit habe ich viel über Geburtstage gehört und gelesen. September schien mir immer ein Geburtstags-beladener Monat. Kann aber natürlich auch ganz einfach daran liegen, dass ich selber mein Wiegenfest im Monat des Herbstbeginns feiere.

Schon immer habe ich die Art, wie meine Tante mit ihren Geburtstagen umgeht, bewundert: Stoische Verleugnung. Vermeiden des Themas. Sich an einem ruhigen Ort verschanzen und tun, was sie am liebsten tut: Lesen. Meine Eltern hingegen versuchen eine gesunde Mischung zwischen Feiern und Normalität, d.h. Alltagsverhalten, zu finden. Wird ein Jahrzehnt erreicht, soll es gefeiert werden. Wenn nicht, herrscht (einigermassen) normale Tagesordnung.

Ich dagegen hatte stets eine etwas zwiespältige Einstellung zu Geburtstagen. Zunächst einmal finde ich, es ist die Mutter, die gefeiert werden sollte, denn immerhin ist sie es, die bei der Geburt am härtesten arbeiten muss. Als Kind liebte ich natürlich Geburtstage und Geburtstagspartys und speziell die ganzen Geschenke, die ein Geburtstag mit sich brachte. Oder vielleicht eher die spezielle Aufmerksamkeit. Doch als Teenager bekam ich das Gefühl, das alles gar nicht verdient zu haben, denn was hatte ich schon gross getan; bloss überlebt. Lediglich ein halbes Jahr vor meinem 20sten Geburtstag wurde mir bewusst, was für eine Leistung das war, zu überleben. Ich hatte mich gerade von einer bakteriellen Hirnhautentzündung erholt und wusste, dass ich wegen der Krankheit genau so gut hätte tot oder zumindest erheblich beeinträchtigt sein können. Zwar fehlte mir dann die Energie, für meinen 20sten eine grosse Party zu organisieren, doch ich tat dies dafür umso mehr für meinen 25sten. Und meinen 30sten. Und somit klinkte ich mich in das Geburtstagsmuster meiner Eltern ein: Wann immer ein Jahrzehnt oder der Teil eines Jahrhunderts erreicht wird, ist es zelebrierungswürdig. All die anderen Jahre ging ich jeweils ganz einfach zur Arbeit wie immer, jedoch nicht ohne eine selbstgemachte Torte mitzubringen und mich von meinen Kollegen und Freunden feiern zu lassen. Endlich konnte ich akzeptieren, dass ich die Aufmerksamkeit verdient hatte, denn schliesslich war ich immer noch am Leben und fühlte mich gut.

Dieses Jahr ist nun alles etwas anders. Die grosse 4 und 0 warten auf mich, ein Geburtstag von dem ich durch die Leute um mich herum gelernt habe, dass er sehr wichtig sei – aber keine guten Freunde in der Nähe, um kurz auf einen Drink vorbei zu kommen. Plus die eine Person, mit welcher ich meinen grossen Tag am meisten feiern möchte, mein geliebter Herr Gemahl, muss geschäftlich weg. Nachdem das gesagt ist sei erwähnt, dass er mich einer ganzen Woche des Feierns würdig hält. Deshalb hat er mich eingeladen, ihn nach New Jersey zu begleiten. Er beauftragte mich dereinst, eine Liste von Dingen, die ich in New York City tun und sehen möchte, zusammen zu stellen, da er des Öfteren nach Jersey reisen muss und er schon eine Möglichkeit für mich voraussah, ihn einmal zu begleiten. Und wie es der Zufall will bietet sich diese Gelegenheit genau an meinem 40sten Geburtstag. Als er also meine New York Liste entdeckte, meinte er ich müsste einfach mitkommen. Und so ist es getan, der Flug ist gebucht. Ich werde für fünf ganze Tage im und um den Big Apple verbringen und meine Abenteuer zwischen dem MET, Ellis Island, Guggenheim Museum, Grand Central Terminal usw. usf. jagen. Mehr als 10 Jahre ist es her seit meinem letzten Besuch. Ich freue mich. Ich bin glücklich. Obwohl ich es vorziehen würde, die Eindrücke mit meinem geliebten Ehemann zu teilen. Wer weiss, vielleicht kann er sich mal für einen halben Tag davonschleichen? Und wenn nicht, wird es meine heilige Pflicht sein, ihm alles von meinen Entdeckungen zu erzählen. Und euch, natürlich.

Ressourcen & Quellen

  • Alle Fotos von evozeta
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4 thoughts on “Birthdays and such”

  1. I agree that survival should be celebrated. Even emotional pain is overwhelming at times, and finding the strength to live is a miracle. Enjoy your adventure in New York /New Jersey! Happy birthday! 40 is a great decade. Welcome!

    Liked by 1 person

    1. Yay, sounds great!! I’m certainly curious to see what this decade is like. It seems to me, people are having more fun again than in the one before the 4th. Maybe it’s because we finally accept the many uncertainties in our lives and despite of them start to trust life again.
      Thank you so much for your lovely wishes and may your week be most prosperous!

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  2. Hey my Friend
    Jetzt habe ich so lange nach einer Möglichkeit, dir zu schreiben gesucht, dass Mitternacht scho wieder vorbei ist. Ich wünsche dir von ganzem 💝alles Liebe und nur das Allerbeste. Den ersten runden, den wir nicht gemeinsam feiern. Hab ein Cüpli zu deinen Ehren geköpft! Viel Spass in Big Apple💋

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    1. Mein liebes Bieneli
      Ganz herzlichen Dank für deine lieben Geburtstagsgrüsse. Die auf keinen Fall zu spät kamen, bei uns war ja immer noch der 15te 🙂
      Unglaublich, tatsächlich der erste Runde, den wir nicht zusammen feiern… heisst aber nicht, dass es keinen weiteren gemeinsamen geben soll!!
      Das Cüpli muss ich noch nachholen, werde mich mal in aller Ruhe hinsetzen und das so richtig geniessen. Letzte Woche war etwas zu viel los dafür, aber man reklamiert nicht, wenn man eine ganze Woche lang gefeiert wird, gell 😉
      Alles Liebe und danke für’s Vorbeischauen!

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