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pretty clear… or rather cloudy?

Random Events of the Past Week

WILLKÜRLICHE EREIGNISSE DER LETZEN WOCHE

While skimming through my little sketchbook I recalled a couple of last week’s events I wanted to share with y’all. I thought you might enjoy the stories connected to them.
Während ich eben mein kleines Skizzenbuch durchblätterte, erinnerte ich mich an ein paar Ereignisse von letzter Woche, die ich mit euch teilen wollte.Ich dachte, ihr würdet die dazugehörigen Geschichten mögen.

First off, last week I had a new superlative entering my life. The loudest thunderclap I’ve ever heard in my entire life. And believe me, when it comes to thunderstorms I’ve experienced my share in Texas. Man, they have what I call thunderstorms from hell. They come with lightning so bright as to pale any atomic flash (yes, pun intended). And the ruckus – it could wake the dead. Or kill the living. Once during a workday a thunderstorm was passing by overhead and a thunder boomed out with such might that it sent me diving under my desk – right when my boss walked out his office and watched me in bemused wonder. Or at least that’s how I remember it. It has to be mentioned that he is Californian so I imagine nothing less than an earthquake or some such disaster can wreck his nerves.
Zuerst durfte ich letzte Woche eine neue Superlative in meinem Leben erfahren. Es handelt sich um den lautesten Donnerknall, den ich je in meinem Leben gehört habe.Und glaubt mir, bezüglich Gewitter habe ich meinen Teil in Texas erlebt. Mann, die haben vielleicht Gewitter… als kämen sie direkt aus aus der Hölle. Die kommen mit Blitzen so hell, da würde jeder Atomblitz erblassen vor Neid (ja, Wortspiel beabsichtigt).Und der Krach – der könnte Tote wecken.Oder Lebende ins Grab bringen.Einmal während eines Arbeitstages zog ein Gewitter vorbei und es donnerte derart gewaltig, dass mich der Kanonenschlag direkt unter meinen Schreibtisch tauchen liess – genau dann, als mein Chef aus seinem Büro trat und mich in gedankenverlorener Verwunderung beobachtete. Oder zumindest so habe ich es in Erinnerung. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass er Kalifornier ist, entsprechend lässt ihn bestimmt alles, was nicht die Ausmasse eines Erdbebens oder einer ähnlichen Katastrophe annimmt, völlig kalt lässt.

Photo Aug 21, 10 25 37 AM

Anyways, so I was peacefully asleep in my bed when this fateful thunderstorm passed right through my bedroom – or at least that’s what it sounded like. And then this thunderbolt shook my dreamworld and had me leap from under my sheets and right behind the headboard of the bed. Yes sir. And while I was crouching there, waiting for fiend himself to finally come and grab me by the lapel (though obviously I wasn’t wearing anything with a lapel at that moment) I thought of the cats and how the little one got so confused when he heard the fireworks on Swiss National Day. And while I debated to get over myself and crawl out from behind my cover my two brave cats approached me – loudly purring and immediately starting to rub themselves up to me. They knew mommy was in need of some serious Valium substitute. Thank you, brave boys!
Wie auch immer. Ich war also friedlich in meinem Bett am schlafen, als dieses schicksalhafte Gewitter durch mein Schlafzimmer zog – oder zumindest fühlte es sich so an.Ein furchtbarer Donnerschlag riss mich aus meiner Traumwelt und ließ mich unter meiner Decke hervor direkt hinter das Kopfende des Bettes springen. Jawohl. Und während ich dort hockte und darauf wartete, dass mich der Teufel höchstpersönlich am Kragen packen möge (obwohl ich natürlich keinen erwähnenswerten Kragen trug), dachte ich daran, wie mein Katzenbaby sich am Schweizer Nationalfeiertag vor dem Feuerwerk ängstigte. Und während ich noch mit mir selbst darüber debattierte, wie ich mich am besten zusammenreissen und aus meinem Versteck kriechen sollte, näherten sich mir meine beiden tapferen Katzen – laut schnurrend und sich sofort an mich schmiegend. Sie wussten, dass Mama einen ernsthaften Valium-Ersatz nötig hatte. Danke, ihr mutigen Jungs!

Talking about the cats reminds me how I mentioned on Instagram I believe it was how elusive Joker was when it came to photos. I hardly ever get him on camera. Lately I realized that this might not be owing to his elusiveness but rather to his ability to camouflage.
Wo wir gerade von Katzen sprechen: Kürzlich hatte ich auf Instagram, wenn ich mich recht erinnere, wie unglaublich schwer Joker vor die Kamera zu bringen ist.Ich habe noch kaum ein Foto von ihm.Nun ist mir klar geworden, dass das nicht so sehr an seinem ausweichenden Verhalten liegt, sondern vielmehr an seiner Fähigkeit, sich zu tarnen.

Photo Aug 21, 1 44 29 PM
Black on black… classic.

Did you find the cat in that picture? 🙂

Habt ihr die Katze im Bild gefunden? 🙂

I hope y’all have a wonderful week!
Ich hoffe, ihr habt alle eine wundervolle Woche!

S@m

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Sunday Bicycle Routine

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Capturing panoramic view from Kappel am Albis / Fesselndes Panorama von Kappel am Albis

My mom and aunt established a Sunday morning bicycling routine a long time ago. I have no idea when they started it but I remember that at some point – when I had passed the teenage years and my twenties, the age known for “having to sleep in because I partied too hard on Saturday night” – I was grown up enough to get my chunk out of bed in time to enjoy the early hours of many a peaceful Sunday mornings. And I can tell you: It’s been worth it every single time.

 

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A former hometown: Baar and its catholic church / Eine ehemalige Heimat: Baar und seine katholische Kirche

So on today’s Sunday I rose and shone (maybe not so brightly to begin with ;-)) early as we agreed to meet at my – other – aunt’s house to have breakfast. She invited us over and we happily agreed to show up on time at 8:30am. This aunt, Marie, came to visit me in Austin with my mom and her friend in May 2015. Then last year she went through a rough spot and it was our pleasure to accept her invitation, seeing how she was in a much better place by now.

 

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Zugertor and renown restaruant “Aklin” / Zugertor und das bekannte Restaurant “Aklin”

I thoroughly enjoyed today’s ride from Hausen am Albis, my place of residence high over the city of Zug down to the lake, along its shore to Arth and finally all the way around the lake and – yes – back up the hill again. At its altitude of 611 meters (2’005 ft) some might consider it a mountain J (in Switzerland a mountain only starts at the elevation of 1’000 meters = 3’281 ft).

 

  • Do you have a year-long routine you don’t quite know/remember how or why it started?

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Random boy fishing, totally oblivious to the view / Junge am Fischen, der Aussicht gegenüber ziemlich gleichgültig

SONNTÄGLICHE VELO ROUTINE

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Not too shabby, my weekend home, right? / Nicht übel, mein Wochenend-Häuschen, oder?

Meine Ma und Tante haben vor langer Zeit eine Sonntag-morgendliche Fahrrad-Tour-Tradition eingeführt. Ich habe keine Ahnung, wann sie diese starteten, aber ich erinnere mich, dass ich irgendwann – als ich meine Teenager-Jahre und meine Zwanziger, das Alter bekannt dafür „ausschlafen zu müssen, weil ich Samstagnacht zu stark gefeiert hatte“ – erwachsen genug war, um meinen Hintern rechtzeitig aus dem Bett zu hieven und mit ihnen die frühen Morgenstunden so manch eines friedlichen Sonntagmorgens zu geniessen. Und ich kann euch sagen: Es hat sich jedes einzelne Mal gelohnt.

 

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One of countless chapels I passed by… it’s Sunday after all / Eine von vielen Kappellen, an denen ich vorbeigefahren bin… ist ja schliesslich Sonntag

So bin ich am heutigen Sonntag schon früh raus aus den Federn, da wir zu meiner – anderen – Tante zeitig zum Frühstück auftauchen sollten. Sie hatte uns eingeladen und wir stimmten gerne zu, pünktlich um 8:30 Uhr bei ihr auf der Matte zu stehen. Diese Tante, Maria, besuchte mich zusammen mit meiner Ma und ihrer Freundin im Mai 2015. Letztes Jahr dann machte sie eine sehr schwierige Zeit durch und so war es uns ein Vergnügen, ihre Einladung anzunehmen und zu sehen, dass es ihr heute schon viel besser geht.

 

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View from my aunt’s terrace / Aussicht von der Terrasse meiner Tante

Meine heute Radtour von Hausen am Albis, meinem Wohnort hoch über der Stadt Zug, runter an den See, entlang seines Ufers nach Arth und schliesslich ganz um den See herum und – genau – dann wieder den Hügel rauf. Mit seiner Höhenlage von 611 m.ü.M. würden manche schon sagen, ich lebe auf einem Berg J Die wissen aber wahrscheinlich nicht, dass bei uns in der Schweiz Berge erst ab einer Erhebung von 1‘000 m.ü.M. als solche gelten.

 

  • Hast du eine jahrelange Tradition, von der du nicht mehr genau weisst, wie oder warum sie angefangen hat?

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Running Encounters

Baby (or toddler?) bird on what might well be his first flight.
Baby (or toddler?) bird on what might well be his first flight.

It is the time of the year when young birds leave their nest and so it’s probably no wonder that I happened upon this little fella on one of my last runs. Of course, I didn’t touch him or anything, just watched him sit there for a while, hoping that his family would find him and finish the job of teaching him how to fly.
Es ist wieder die Jahreszeit der flügge werdenden Vögel und so scheint es wohl wenig erstaunlich, dass ich auf einem meiner letzten Läufe diesem kleinen Kerlchen begegnet bin. Natürlich habe ich ihn nicht angefasst sondern nur für eine Weile beobachtet, wie er geduldig dasitzt. Ich hoffte inständig, dass seine Familie ihn finden und ihm das Fliegen noch fertig beibringen würde.

On Saturday’s run a couple of bicyclists and fellow runners had to disturb a wedding party about to take pictures on this little footbridge down at Lady Bird Lake close to Longhorn Dam. It was drizzling at the time so they first had to remove the humongous pile of umbrellas they had piled up at the end/beginning of the bridge 🙂
Auf meinem Samstags-Lauf mussten einige Velofahrer und Mit-Läufer eine Hochzeitsgesellschaft stören, die gerade dabei war, Fotos auf dieser kleinen Holzbrücke beim Lady Bird Lake nahe des Longhorn Dams zu schiessen. Es nieselte und so musste die Gesellschaft erst einmal den enormen Haufen Regenschirme aus dem Weg räumen, die sich am Anfang/Ende der Brücke aufgetürmt hatte 🙂

They're a regular sight on my Town Lake runs.
They’re a regular sight on my Town Lake runs.

The other day I finally stopped and took a picture of a flock of geese that I come upon quite frequently on my runs along Town Lake. I don’t know what it is about geese but they always make me smile. Their looks are very similar to that of swans but the latter have a tendency to scare me while geese just seem so much friendlier, not sure why. Probably because no goose ever tried to peck my brother to mush in his stroller back when he was a baby.
Kürzlich habe ich mir endlich die Mühe gemacht anzuhalten und ein Foto dieser Gänseschar, die mir recht oft auf meinen Läufen um den Town Lake begegnet, zu machen. Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, warum mich Gänse immer zum Grinsen bringen. Gänse sehen ja Schwänen ganz schön ähnlich, aber die Letzteren beunruhigen mich eher, während Gänse so viel freundlicher wirken; keine Ahnung. Vielleicht weil keine Gans je versucht hat, meinen Bruder in seinem Kinderwagen zu Brei zu picken als er noch ein Baby war.

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Lots of Water

VIEL WASSER

While Switzerland and parts of Germany and France – see a photo of the Seine’s high waters that my boss sent me from Paris below almost got swamped off the continent Texas can’t complain about shortage of water either. What’s good for lakes and aquifers is not necessarily great on streets as owing to the rocky ground the water isn’t absorbed easily and even the tiniest thunderstorm quickly sends cars all over the place: Aquaplaning is the rule and very often water streams across streets in streams which might look relatively harmless but considering that only 2 feet of moving water can carry away a large car or even a bus makes you think twice about driving through anything more than a trickle.

Während die Schweiz und Teile von Deutschland beinahe vom Kontinent geschwemmt wurden, konnten auch wir hier in Texas uns nicht über Wasserknappheit beklagen. Was gut für die Seen und underirdischen Reservoire ist, wird wegen des felisgen Untergrunds bereits beim kleinsten Gewitter schnell zur gefährlichen Rutschpartie: Aquaplaning ist die Regel und oftmals strömen Bäche über Strassen, die zwar relativ harmlos scheinen, doch wenn man bedenkt, dass schon etwas über einen halben Meter Wasser ein grosses Gefährt oder gar einen Bus wegzuschwemmen vermag, dann muss man sich zweimal überlegen, so einfach durch fliessendes Wasser zu fahren.

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Oftentimes houses are left partially flooded but since we’re living on a hill the worst I have to deal with is usually smaller obstacles such as I encountered earlier this week on one of my runs:
Oftmals blieben Häuser teilweise überflutet zurück, doch da wir auf einem Hügel wohnen, endet starker Regen für mich meist eher in leichten Hindernissen wie Anfang der Woche auf einem Lauf:

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Luckily I was able to bypass the hindrance safely and without any poison ivy attacks.
On the last piece of my run I got to encounter how high the lake’s waters really were – the kayak rental was totally submerged:
Glücklicherweise konnte ich das Hindernis sicher und ohne Giftefeu-Attake umgehen.
Auf den letzten Metern dann sah ich auch wie hoch der See tatsächlich stand – die Kajakvermietung total unter Wasser:

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Thursday I had an appointment with the dental hygienist and in that connection I only got to encounter water on my face as the hygienist initially used a wrong attachment for his instrument. After attaching the correct piece I got to sit back, relax comfortably simmer towards my once again shiny white teeth 😉
Am Donnerstag dann war ich mit dem Dentalhygieniker verabredet und Wasser bekam ich in diesem Zusammenhang mehrheitlich auf meinem Gesicht zu spüren, weil er anfänglich einen falschen Aufsatz für sein Instrument benutzte. Nachdem er einen neuen Aufsatz aufschraubte konnte ich dann gemütlich meinen wieder strahlend weissen Zähnen entgegenzittern 😉

And my visit to the hairdresser didn’t have a whole lot to do with water either except for when the haircutter washed my hair but after the appointment I was so happy with my total overhaul that I even took a rare selfie:
Und auch mein Auflug zum Frisör gestern hatte nur beim Haare waschen mit Wasser zu tun, aber ich war nach dem Besuch so happy mit meiner Totalrenovation, dass ich sogar ein rares Selfie schoss:

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Thanks to the healthy, summery complexion my teeth actually do seem quite white – not the snow white so typical for Americans but… white nonetheless 🙂

And today’s run even had no connection to water whatsoever except for the fact that I ran around Town Lake. For once the dam’s lock were opened considerably, hopefully making jogging around Town Lake possible without having to circumvent wet obstacles.
But in exchange a nice surprise awaited be on my way to my usual starting spot along the lake (and once again – this had absolutely nothing to do with water…): I got into a traffic jam. And when wanting to check the reason of the congestion I discovered to my deepest concern that I must be the reason for it:
Und der heutige Lauf hatte eigentlich überhaupt nichts mit Wasser zu tun, abgesehen davon, dass ich am Town Lake entlang lief. Für einmal waren auch die Schleusen des Stausees ziemlich weit offen, so dass hoffentlich bald wieder ein Joggen ohne feuchte Hindnisse zu umgehen möglich sein wird.
Dafür wartete auf dem Weg zu meinem üblichen Startplatz eine Überraschung auf mich: Ich geriet in einen Stau. Und als ich auf der Karte nachgucken wollte, was den Stau verursacht musste ich mit Schrecken feststellen – dass ich es sein musste:

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But of course, this was not the case. A police escort had stopped the traffic on the merging lane and the reason announced itself with a dramatic roar – a gigantic motorcycle motorcade was escorted up Interstate 35. Especially the sound effect was unbelievably impressive (unfortunately I can’t add it to the photo… mostly because I didn’t record it…):
Doch dem war natürlich nicht so. Eine Polizeieskorte stoppte den Verkehr auf der Einfahrtsspur und mit Dröhnen kündigte sich der Grund dafür an – eine riesige Motorradkolonne musste sich angemeldet haben und wurde entsprechend auf der Autobahn eskortiert. Vor allem der Soundeffekt war unglaublich beeindruckend (kann ich jetzt hier aber leider nicht ins Bild einbauen):

Well, and thus comes another week to an interesting end. I’m certain next week will be another fascinating adventure, especially as we’re to be on the road next weekend.
Tja, und somit kommt meine Woche wieder zu einem interessanten Ende. Bin sicher die nächste Woche wird auch wieder spannend, vor allem weil wir nächstes Wochenende etwas unterwegs sein werden.

Do you have any plans for the coming days?
Habt ihr schon irgendwelche Pläne für die kommenden Tage?

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When Nature Turns Against You

WENN DIE NATUR SICH GEGEN DICH KEHRT

We’ve had a couple of flowerpots on our patio for quite a while now and to my delight – and in spite of my really-not-so-green-thumb – the flowers continued to bloom. Until one day a squirrel took a liking to one of the plants. It started digging up the soil and munching the flowers and fresh leaves off.
Schon seit einem Weilchen haben wir zwei Blumenkübel auf unserem Balkon und zu meinem Entzücken – und trotz meines wirklich-nicht-so-grünen-Daumens – haben die Blumen kontinuierlich geblüht. Bis eines Tages ein Eichhörnchen anfing, Gefallen an einer der Pflanzen zu finden. Es begann damit, die Erde aufzuwühlen und die Blumen und frischen Blätter abzuknabbern.

The other flower was never touched for some reason – until yesterday. When I came home from work the most pitiful sight awaited me: All that was left were some leafless flower stalks.
Die andere Blume wurde seltsamerweise nie angerührt – bis gestern. Als ich von der Arbeit nach Hause kam, erwartete mich der armseligste Anblick: Alles was übrig geblieben ist, sind die blattlosen Blumenstängel.

File Apr 21, 7 11 13 PM
The little black dots on my face and neck: Not freckles but gnats…

Deeply annoyed but motivated by the finally sunny weather I went for a run. And Mother Nature threw all the gnats it could find at me. So I avoided breathing through my mouth. Which had me catch a whole army of them in my nose. Back home when I blew my nose a whole armada of gnats streamed out. I’m pretty sure I ingested and inhaled some as well which would explain why all of a sudden I heard – and felt – that ominous rumble in my guts that you never wish to hear and especially not feel. Least of all when you’re on a run. I had to run home real fast to make it to the restroom on time…

Zutiefst genervt, aber dank des endlich wieder mal schönen Wetters, machte ich mich auf zu einem Lauf. Und Mutter Natur schmiss sämtliche Schnaken die sie finden konnte nach mir. Entsprechen vermied ich es, durch den Mund zu atmen. Was natürlich dazu führte, dass ich eine ganze Armee mit meiner Nase fing. Wieder daheim beim Nase schneuzen entlud ich eine ganze Armada ins Nastuch. Ziemlich sicher habe ich auch einige verschluckt und eingeatmet, was allenfalls erklären würde weshalb ich plötzlich dieses ominöse Rumpeln in meinen Eingeweiden hörte und spürte, das man am liebsten nie hören und schon gar nicht spüren möchte. Vor allem nicht auf einer Laufrunde. Ich musste buchstäblich nach Hause rennen, um es rechtzeitig auf’s Klo zu schaffen…

Not at all sure what the Great Mother wants to tell me with all this.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Grosse Mutter mir mit all dem sagen will…

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Spring Conundrum

FRÜHLINGSRÄTSEL

Sometimes I’m a little slow, I have to admit. Not so frequently with jokes, though it can happen. Especially with jokes that only really start to be funny when you’ve heard them for the umpteenth time. It’s a little like saying “tree” twenty times in a row until the word loses all meaning and thus starts to sound funny.

Zugegebenermassen – manchmal bin ich ein wenig langsam. Nicht unbedingt bei Witzen, kann aber durchaus auch vorkommen. Vor allem mit Witzen die erst dann wirklich lustig werden, wenn man sie zum x-ten Mal gehört hat. Es ist ein wenig wie wenn man zwanzigmal hintereinander “Baum” sagt, womit das Wort jegliche Bedeutung verliert und deshalb lustig zu klingen anfängt.

But it can happen that I create a riddle for myself without even knowing that I’m doing it. One such conundrum oftentimes presented itself to me when I got ready for a run, as it just so happened last Saturday. I was planning on jogging through the woods behind our house and thus opted for the running cap instead of the headband. The reasons for this are twofold: Firstly – it’s not as bright in the woods as it can be along Lake Austin so I don’t necessarily need sunglasses. It’s even preferable not to wear sunglasses among the trees and shrubberies as spotting strange shadows might be helpful in keeping my health. Secondly – for the same reasons I’m not listening to any music while running through the forest so I’m not in need of the headbands added stability to keep my earphones lodged in my ears.

Aber es kann passieren, dass ich mir selber ein Rätsel stelle, ohne es zu bemerken. Ein solches Rätsel präsentierte sich mir oft, wenn ich für einen Lauf bereit machte, genau so wie es am vergangenen Samstag geschehen ist. Ich plante einen kleinen Lauf durch den Wald hinter unserem Haus und somit entschied ich mich für meine Kappe anstatt das Stirnband. Die Gründe dafür sind zweierlei: Erstens – es ist nicht so hell im Wald, wie es entlang des Lake Austin sein kann, so brauche ich nicht unbedingt die Sonnenbrille. Es empfiehlt sich sogar zwischen Bäumen und Sträuchern keine Sonnenbrille zu tragen, weil es meiner Gesundheit förderlich sein mag wenn ich allfällige Schatten rechtzeitig erblicke. Zweitens – aus den gleichen Gründen höre ich keine Musik während ich durch den Wald renne, was die zusätzliche Unterstützung eines Stirnbandes, meine Kopfhörer in den Ohren platziert zu halten, unnötig macht.

Photo Mar 05, 5 07 29 PM (1)
What’s with the hat… every time??!?

Anyway, whenever I put on my cap for a run I noticed that my head must have increased in size for it was way too tight since the last run. Even if I didn’t wash it in between – sorry, I know it’s gross but it happens. It was a mystery to me. Until this Saturday. I finally figured it out. One has to know that even though it might be hot in Texas, there’s oftentimes a nice moderate breeze in the air. Passing over a bridge crossing Ladybird Lake this breeze usually picks up some strengths, making it necessary to tie the cap as tight around my head as possible. But why then does it not fit over my head before I start a run? Of course! Because my hair is not yet damp with sweat and pressed down, but still soft and fluffy and even though I have fairly fine and thin hair it seems to be enough to make wearing the cap with those same settings from last time rather uncomfy. Well, there we have it – every day is a school day!

Wie dem auch sei, immer wenn ich meine Kappe für einen Lauf aufgesetzt hatte, bemerkte ich, dass mein Kopf seit dem letzten Lauf gewachsen sein musste, denn sie war mir regelmässig vor dem Lauf zu eng. Selbst wenn ich sie in der Zwischenzeit nicht gewaschen hatte – Entschuldigung, ich weiss das ist etwas unappetitlich, aber es passiert halt. Bisher war mir das immer ein Rätsel. Bis am Samstag. Da wurde mir alles klar. Man muss wissen, dass –obwohl es in Texas heiss werden kann – doch oftmals eine leichte Brise geht. Wenn man dann noch mittels einer Brücke den Ladybird Lake überquert, gewinnt die Brise an Stärke, was es notwendig machen kann, sich die Kappe eben so eng wie möglich um den Kopf zu ziehen. Doch weshalb dann will sie vor einem Lauf partout nicht über meinen Kopf passen? Natürlich! Weil meine Haare noch nicht schweissfeucht und plattgedrückt sind, sondern noch weich und flauschig und obwohl ich ziemlich feines und dünnes Haar habe, scheint es doch genug, um das Tragen der Kappe mit den gleichen Einstellungen wie vom letzten Lauf eher unkomfortabel zu machen. Nun, da haben wir es wieder – jeder Tag ist ein Schultag!

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Texas Bluebonnet… which to the dismay of all Texans I keep calling Blue Bells 😀

On a more general note I can announce that with the blooming of our flowers on our patio and especially the Texas Bluebonnets starting to show themselves in all their glory, spring officially ousted a never really present winter.

Allgemeiner gesprochen kann ich verkünden, dass mit dem Blühen unserer Blumen auf dem Balkon und vor allem mit dem sich in aller Pracht Zeigen der Texas Bluebonnets das Frühjahr offiziell diesen nie wirklich anwesenden Winter verdrängt hat.

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Another Weekly Blur

Remember that conference I mentioned in my last blog post? (Für Deutsch hier klicken) Well, it turned into one of the most splendid conferences I’ve ever attended. We were busy but also had lots of fun. And here’s proof that my urge to doodle doesn’t leave me outside conference doors – in my mind my manager’s diagram strongly resembled a couple of minions; and that’s what I turned it into:

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I love creative business meetings!

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Jill Ellis

My personal highlight of the conference – a motivational speak by the U.S. Women’s National Soccer Team Coach Jill Ellis – was contrasted by the only downside of the conference: The never changing effect that air-conditioning has on me; Friday morning had me wake up to a massive throat ache. Thus I left the conference a tad early (skipping the gala diner…) to go into hibernation. This way I slept right through half of the most gorgeous weekends this land has ever seen – this year 🙂 But dreaming about it was almost as good as actually enjoying it on Sunday:

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The weekend before the conference my friend sent me picture from Port Stephens, Australia, where she attended a Cirque du Soleil show called – wait for it – Luzia:

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My very own personal show – I like!!

Now last week, still coughing my way out of the cold-zone, I was presented with an incident that at first enraged, but then quite amazed me. The week before, in a timely manner, I mailed the documents the U.S. government requires in order to – hopefully – remove the conditions on my U.S. resident permit (for all of you curious enough: it’s got to do with the fact that I obtained my green card based on marriage… now of course the government wants to make sure this is not a fake marriage, totally understand). As mentioned, I submitted the whole stack of paper in time, even considering the sometimes questionable efficiency of postal services. But I was taught better: The mail arrived in such a timely manner that homeland security actually received everything one day too early. One day.And thus last Monday I found the package back in my mailbox which taught me a thing or three: The postal services work more efficiently than we may give them credit for. And the government has rules that are being followed to the letter. Even if it means filling in a pre-printed form and costs $10 in stamps. Note: Even here rules are not mere guidelines… seriously, I as a Swiss should have known better…

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Someone angered the beast there for a moment…

Have a wonderful week everyone and remember – don’t lose your nerves over things that aren’t worth it!

Best, L.

PS: I came across this blog post and still wonder – how come the exact hairdo looks so much cuter on the little girl than me??!?

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Hair envy!! >:-|

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  • All photos and drawings by evozeta and friends

 

UND WIEDER EIN WOCHENBLITZ

Erinnert ihr euch noch an die Konferenz, die ich in meinem letzten Blogbeitrag erwähnt hatte? Nun, sie entpuppte sich als eine der feinsten Konferenzen, die ich je besucht habe. Wir wären geschäftig, hatten aber auch viel Spass. Und hier ist der Beweis, dass mein Drang zu Kritzeln auch vor Konferenztüren nicht halt macht – in meiner Vorstellung hatte das Diagramm meines Bosses doch eine verblüffende Ähnlichkeit mit zwei Minions; und so habe ich es entsprechend ausgestaltet:

20160208 conference art
I love creative business meetings!

20160129_145547456_iOSMein persönlicher Höhepunkt der Konferenz – eine Motivationsrede der Teamchefin des amerikanischen Frauen-Fussball-Nationalteams, Jill Ellis – stand in Kontrast zur einzigen Schattenseite der Konferenz: Der unveränderte Einfluss, der klimatisierte Luft auf meine Gesundheit hat; der Freitagmorgen erwartete mich mit bösen Halsschmerzen. Entsprechend verdrückte ich mich etwas früher (indem ich das Gala Diner ausliess), um in Winterschlaf zu versinken. So schlief ich doch geradewegs durch die Hälfte des prachtvollsten Wochenendes, das dieses Land je gesehen hat – dieses Jahr J Doch davon zu träumen was fast so gut wie es am Sonntag tatsächlich zu geniessen:

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Am Wochenende vor der Konferenz sandte mir meine Freundin ein Foto aus Port Stephens, Australien, wo sie einer Cirque du Soleil Vorstellung beiwohnte, betitelt als– warte einen Moment – Luzia:

20160208 Luzia

Letzte Woche, leider noch immer meinen Weg aus der Erkältungszone hustend, wurde ich mit einem Vorfall konfrontiert, der mich erst… nun sagen wir mal leicht aufgebracht, später aber doch eher positiv erstaunt hat. In der Woche davor, rechtzeitig wie sich das gehört, habe ich die notwendigen Unterlagen an die U.S. Behörden geschickt, welche benötigt werden, um – hoffentlich – die Kondition im Zusammenhang mit meiner Aufenthaltsbewilligung aufzuheben (für alle, die jetzt neugierig genug sind: es hat mit der Tatsache zu tun, dass ich meine Aufenthaltsbewilligung basierend auf der Ehe mit einem Amerikaner beantragt habe… nun muss natürlich der Staat überprüfen, dass es sich hier nicht um eine Scheinehe handelt, was ich absolut verstehe). Wie erwähnt habe ich als den ganzen Stapel Papier zeitnah zur Post gebracht und dabei sogar die manchmal etwas fragwürdige Effizienz von Briefbeförderungsdiensten in meine Überlegungen mit einbezogen. Doch ich wurde eines Besseren belehrt: Meine Post wurde dermassen zügig befördert, dass sie noch einen Tag vor dem Stichtag eintraf. Einen Tag. Und so fand ich denn am letzten Montag mein Paket in meinem Briefkasten wieder, womit mir zweierlei klar wurde: Die Post arbeitet manchmal doch zügiger als angenommen. Und die Behörden haben Regeln, die auf den Buchstaben verfolgt werden. Selbst wenn es das Ausfüllen eines vorgedruckten Formulars und $10 am Marken kostet. Merke: Regeln sind auch hier nicht blosse Richtwerte… also echt, ich als Schweizerin hätte das wirklich besser wissen müssen…

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Ich wünsche euch eine wundervolle Woche und denkt daran – verliert nicht eure Nerven über Dinge, die es nicht wert sind!

Gruss, L.

P.S.: Seit ich auf diesen Blogbeitrag gestossen bin wundere ich mich – wie kommt es, dass genau der gleiche Haarschnitt an diesem kleinen Mädchen so viel süsser aussieht als an mir??!?

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The Week in a Blur

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My brand new drawing desk with comfy stool 🙂

Last week kind of went by in a blur. As they say: Time flies when you’re having fun. [Für Deutsch hier klicken] A week ago I finally got myself the desk I’ve been admiring every time I went to Michaels, one of the art and hobby shops nearby. Unfortunately, the little stool that came with it was broken so we had to hunt for a replacement which gave us the chance to visit IKEA – and what always comes with a visit to IKEA: Having some delicious Swedish meatballs (yes, as if I’m not in the land of meatballs already…) at their restaurant. Anyway, it was delicious and I thoroughly enjoyed that meal; there you have it.

So we quickly found a stool and a million other little knick-knacks such as candles; this too is customary when visiting IKEA. Now the stool we found is made of aluminum or some other light metal. It’s a great stool, just slightly cold to the touch and hard as pebbles when sitting on it for a long time – which I tend to do when doodling. So a cushion had to be hunted down and my loving husband found it for me on Amazon in the form of an air disk that is usually used for hyper-active kids or physical therapy and the likes to increase balancing abilities and strengthen the core muscles.

After I’d been set up like that the week could come on. And come on it did. Monday started off busy at work so I was once again immensely grateful for my Monday evening yoga session. It gives me a break after the first work day of the week and sets a good intention and example for the rest of the week to come.

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Diana Krall & band in action

Wednesday we had tickets for an “ACL Live” concert with Diana Krall at Moody Theater on 2nd street downtown Austin. I only got to know Diana Krall through our drives to the gulf this late summer/early fall as she’s one of my better half’s constant companions in his music collection. When I saw her name on the concert list I immediately asked to get tickets and was very excited when it all came together. What a nice change to all the grunge, punk and rock concerts I usually drag my patient husband. I was very excited to go to a live Jazz concert for once and wasn’t disappointed. The band was fabulous, playing solos over and over and Diana Krall’s voice is absolutely gorgeous; that low jazzy purr that gives the tunes an additional dimension. Apparently her purr was so soothing that the guy next to me fell asleep with the first note and only stirred to life when the audience gave their enthusiastic applause. But then I have to say he was an estimated 150 years old so that’s quite alright. If I still make it to the city at that age I sure would think I’m allowed a little nap when the occasion (= halfway comfy seat) arises.

We started the evening off by having dinner at a Caribbean restaurant, I believe it was called “Bla” or some such thing which immediately won me over. That and the delicious sounding menu. My better half had what I call “meat on a stick”, it was – if I remember correctly – beef on the bone in a delicious sauce and the meat was so tender that it almost fell apart all by itself. It very much reminded me of my mom’s venison red wine stew that she very often prepares with beef instead of venison. I went for the classic pork chop with pineapple honey sauce. It was heavenly.

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Mandala no. 1

Thursday evening greeted me with drinks and a potential match of ping pong with the marketing girls from the office. Though the drinks (namely wheat beer for me) and a lot of talk did happen, the table tennis match never came to pass. The lady who organized the whole thing informed me that she was talking to my boss a while ago and he mentioned that he hadn’t played ping pong for the longest time and that he would love to play a friendly game at some point. Unfortunately, owing to an important meeting he had offsite he was not able to join us. Ah well, maybe next

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Mandala no. 2

time. And then we may actually even play. For I’m eager to change the memory of my last ping pong game I played like over a decade ago: I remember going in for a low forehand and smashing my thumb up against the (somehow very sharp) under edge of the ping pong table and subsequently watching my thumbnail changing colors like an animated rainbow.

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That’s what “steep” running looks like…

Friday evening was all about zentangling Mandalas and Saturday I closed the week off by running a “steep” run along Ladybird Lake against a preeeetty stiff breeze.

Hope you all had a wonderful week, a fabulous weekend and are off to great start into this new – and for the U.S. residents amongst us very short (yay!!) – work week!

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EINE WOCHE IM SCHNELLZUGSTEMPO

Die letzte Woche verging im Eilzugstempo. Wie sagt man doch gleich: Die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn man Spass hat. Vor einer Woche habe ich mir ja endlich das Zeichnungspult, das ich jedes Mal wenn ich bei Michaels vorbeiging bewundert habe, gekauft. Leider war aber der kleine Hocker, der mit dem Pult kam, verbogen und so mussten uns wir nach einem Ersatz umschauen, was uns die Chance gab, wieder mal bei IKEA vorbeizuschauen – und das zu geniessen, was mit jedem IKEA Besuch kommt: Schwedische Fleischbällchen (genau, als ob ich nicht schon im Land der Fleischbällchen wäre…) im Ladenrestaurant vertilgen. Wie auch immer, es war köstlich und ich habe es genossen; da habt ihr’s.

Wir haben also rasch einen Hocker und geschätzt eine Million andere Sächelchen wie Kerzen gefunden, wie das ebenfalls so üblich ist bei IKEA. Den Stuhl den wir nun bei IKEA gefunden hatten, ist aus Aluminium oder einem anderen Leichtmetall. Es ist ein grossartiger Stuhl, nur fühlt er sich beim ersten Draufsetzen etwas kühl an und ist hart wie Kieselsteine, wenn man für längere Zeit drauf sitzt – was ich ja zu tun pflege, wenn ich vor mich hin zeichne. Also musste ein passendes Sitzkissen her und mein liebevoller Eheman fand es auf Amazon in Form eines Luftkissens, das üblicherweise für hyperaktive Kinder oder Physiotherapie oder Ähnliches verwendet wird, um die Balance zu verbessern und zur Stärkung der Rumpfmuskulatur.

Nachdem ich so aufgestellt war, konnte die Woche kommen. Und das tat sie auch. Der Montag begann ganz geschäftig im Büro, so dass ich abends wieder sehr dankbar für montagabendliche Yoga Sitzung war. Das verschafft mir eine Ruhepause nach dem ersten Arbeitstag der Woche, bestimmt mein Ziel und setzt ein gutes Beispiel für den Rest der Woche.

Mittwoch hatten wir Karten für ein „ACL Live“ Konzert mit Diana Krall im Moody Theater an der zweiten Strasse in der Innenstadt von Austin. Auf Diana Krall bin ich erst durch unsere Fahrten zum Golf Ende Sommer/Anfang Herbst diesen Jahres aufmerksam geworden, da sie eine treue Begleiterin in der Musiksammlung meiner besseren Hälfte ist. Als ich also ihren Namen auf der Konzertliste sah, besorgte ich umgehend Tickets und war sehr erfreut, als alles klappte. Was für eine nette Abwechslung zu den ganzen Grunge, Punk und Rock Konzerten, zu deinen ich meinen geduldigen Ehemann üblicherweise mitschleppe. Ich freute mich ausserordentlich, für einmal einem Live Jazzkonzert beiwohnen zu können und wurde nicht enttäuscht. Die Band war fabelhaft, spielte viele Solo-Einlagen und Diana Kralls Stimme ist absolut grossartig; ein tiefes, jazziges Schnurren, das den Melodien eine zusätzliche Dimension gibt. Anscheinend wirkte ihr Schnurren dermassen beruhigend, dass der Typ neben mir mit der ersten Note einschlief und jeweils nur zum Leben erwachte, wenn das Publikum begeistert applaudierte. Ich muss allerdings anmerken, dass der Herr geschätzte 150 Jahre alt war und so scheint das alles ganz in Ordnung. Denn wenn ich es in diesem Alter noch in die Stadt schaffe, würde ich gerne glauben, dass auch ich mir ein kleines Nickerchen gönnen dürfte, wenn die Gelegenheit (= gemütlicher Sitz) sich bietet.

Den Abend begannen wir allerdings bei einem Abendessen in einem karibischen Restaurant, ich glaube es hiess „Bla“ oder so, was mich umgehend für sich gewann. Das und das köstlich klingende Menü. Mein werter Herr Gemahl hatte, was ich „Fleisch am Stecken“ nenne, es handelte sich – wenn ich mich recht erinnere – um Rindfleisch am Knochen an einer leckeren Sauce und das Fleisch war so zart, dass es fast ganz von alleine auseinander fiel. Es erinnerte mich sehr an den Hirschpfeffer meiner Mutti, welchen sie des Örifteren eben mit Rindfleisch anstatt Hirsch zubereitet. Ich hingegen entschied mich ganz klassisch für ein Kotelett mit Ananas-Honig-Sauce. Es war himmlisch.

Donnerstagabend begrüsste mich mit Drinks und einem potentiellen Ping Pong Spiel mit den Marketing Mädels aus dem Büro. Obwohl die Getränke (namentlich Weizenbier für mich) und interessante Gespräche tatsächlich stattfanden, blieb das Tischtennismatch aus. Die Dame, welche die ganze Sache organisierte, teilte mir mit, dass sie vor einem Weilchen mit meinem Chef geplaudert hatte und er dabei erwähnte, dass er schon seit Ewigkeiten nicht mehr Tischtennis gespielt hätte und wie gerne er irgendwann einmal wieder ein freundschaftliches Match spielen würde. Leider war er dann wegen einer wichtigen Sitzung ausser Haus und konnte sich uns deshalb nicht anschliessen. Naja, vielleicht beim nächsten Mal. Und dann kommen wir vielleicht auch tatsächlich zum Spielen. Denn ich bin einigermassen begierig darauf, die Erinnerung an mein letztes Ping Pong Spiel, das ich wohl vor mehr als einem Jahrzehnt absolviert habe, zu ändern: Ich erinnere mich, wie ich zu einer tiefen Vorhand ansetzte und bei der Aufwärtsbewegung mit meinem Daumen an die (erstaunlich scharfe) Unterkante des Tischtennistischs krachte – nur um danach zu beobachten, wie der Daumen seine Farbe wie ein animierter Regenbogen wechselte.

Freitagabend stand dann ganz im Zeichen von Zentangeln und am Samstag schloss ich die Woche mit einem „steilen“ Lauf entlang des „Ladybird“ Sees einer ziiiiemlich steifen Brise entgegen ab.

Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine wunderbare Woche, ein fabelhaftes Wochenende und ihr seid jetzt grossartig in diese neue – und für alle U.S.-Bürger sehr kurze (jupi!) – Arbeitswoche gestartet!

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Halloween and other scary things

My week in a nutshell.
My week in a nutshell.

At the beginning of last week I wouldn’t have thought it possible that the week would end with so much commotion. While I pursued my usual activities – raising to a challenge (28 day plank challenge) and preparing for such (half-marathon in Austin in February 2016) – Friday was not only characterized by our office Halloween, but mostly by massive flooding and seven (as far as I’m informed) tornadoes that left a swath of destruction in and around Austin. The flood claimed at least 6 lives while the tornadoes left the usual scene of destruction (photos at the end of the report).

Carved Cheshire Cat Grin Pumpkin
Carved Cheshire Cat Grin Pumpkin

Fortunately, October closed on Saturday on a friendlier notion with dry and occasionally even sunny weather and a cozy evening with watching movies and carving and coloring pumpkins.

How did you celebrate Halloween?

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HALLOWEEN UND ANDERE BEÄNGSTIGENDE DINGE

Cheshire Cat and Jack
Cheshire Cat and Jack

Zu Beginn der letzten Woche hätte ich nicht gedacht, dass das Ende so voll von Aufregungen sein würde. Während ich Anfang der Woche noch meinen üblichen Tätigkeiten nachging – mich Herausforderungen zu stellen (28 Tage Plank Challenge) und auf solche vorzubereiten (Halbmarathon in Austin in Februar 2016) – stand der Freitag nicht nur im Zeichen von Büro-Halloween, sondern auch von massiven Überflutungen und sieben (soweit ich weiss) Tornados die sich durch die Umgebung von Austin gefressen haben. Durch die Fluten sind mindestens sechs Menschen umgekommen, die Tornados haben das übliche Bild der Verwüstung hinterlassen (Fotos ganz am Ende des Berichtes).

Erfreulicher schloss der Oktober dann am Samstag ab mit wieder trockenem und zeitweilig gar sonnigem Wetter und einem gemütlichen Abend beim Filme gucken und Kürbis schnitzen, resp. bemalen.

Wie habt ihr Halloween verbracht?

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An Almost Perfect Day

Saturday – which used to be “Caturday” – was as perfect a day as can be… without our tigers. But I realize I have to stop saying that. My life continues and time moves on so I have to move with it and I’m no good to anyone grieving forever. (Für Deutsch hier klicken)

20150607_good-morningSo the first thing that made my day perfect was sleeping in. I slept like a log until exactly 12:49. It was wonderful. I told a friend that I constantly felt exhausted since the cats died, mourning sure uses a lot of energy, especially crying. Accordingly, sleeping in was exactly what I needed. I then got up to drink my usual cup or two of coffee, accompanied by the lecture of “flow”, a Sweden based magazine that specializes in tips and tricks on how to slow down your life. Which makes you live in the here and now and I realize how important that is not only in general but especially for me in this very situation, dealing with loss.

After both my better half and I read for about two hours we decided to go get some sun and exercise in the fresh air. We went for a walk along the green belt and to Zilker Park which was most interesting for I hadn’t seen so much water in the creek since we moved to Austin. It was an impressive sight compared to the usual trickle.

20150607_sunny-dayWe were also pleased to find Zilker Park in very good shape. Only a few muddy patches are left from Memorial Day’s downpours and flooding. In general I have to say this is Texas at its prettiest: Royal blue skies, a sun as yellow as a lemon, scattered feathery clouds, lush green vegetation and still lots of flowers blooming in all the colors of the rainbow.

20150607_steak&veggiesOn our way back my beloved husband asked me if he could cook me dinner… I know, how dare he??!? 😀 Of course I agreed and upon our return home we jumped into the car and drove to Central Market to get some nice, fat steaks and lots of greens. And they totally won me over: The veggies were so mouthwateringly delicious that I could by far not finish my steak. But hey – leftovers can be such a great thing!

We ended the day by watching a movie on Netflix: “The Aviator”. I found it most interesting to learn a little more about the beginnings of commercial air travel and its icons TWA and Pan Am. Though I wouldn’t have recognized Cate Blanchett as Katharine Hepburn, Leo DiCaprio’s performance was once again outstanding.

The interesting note of the day we got from a guy we met outside the gas station where we got ourselves some drinks on our walk. He left the store with two six packs, one in a white plastic bag, the other one not packed up at all. He was all confused and anxious about it since he’s from Atlanta where apparently alcohol has to be carried in either black or brown bags (basically, they can’t be see-through). The guy also mentioned that the streets here in Texas were crazy and that he missed his “Waffle Houses”. That made me smile for quite obviously you don’t have to cross a whole ocean to miss things and find stuff confusing 🙂

PS: Sorry, no pictures from my side today; I consciously didn’t take any as all I wanted this Saturday was to concentrate on and enjoy the moment.

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EIN FAST PERFEKTER TAG

Samstag –bisher “Katztag” genannt (sorry, funktioniert auf Deutsch nicht so reibungslos wie in Englisch) – war ein Tag so perfekt er nur sein kann… ohne unsere Tiger. Doch ich realisiere, dass ich aufhören muss, das zu sagen. Mein Leben geht weiter und die Zeit bewegt sich nur nach vorne, also muss ich mich mit ihr bewegen und ich tue niemandem etwas Gutes, wenn ich ewig deprimiert bin.

Das erste, was also meinen Tag perfekt machte, war ausschlafen. Ich schlief wie ein Murmeltier bis um 12:49 Uhr. Es war wunderbar. Ich habe einem Freund kürzlich erklärt, dass ich mich seit dem Verschwinden der Katzen ständig so richtig ausgelaugt fühle; Trauern braucht wirklich viel Energie, Weinen ganz speziell. Dementsprechend war ausschlafen genau das, was ich brauchte. Nach dem Aufstehen trank ich meine üblichen ein bis zwei Tassen Kaffee, begleitet von der Lektüre „Flow“, einem in Schweden beheimateten Magazin, das sich auf die Verbreitung von Tips und Tricks zur Entschleunigung des Lebens spezialisiert hat. Was dazu führt, dass man sein Leben mehr im Hier und Jetzt lebt, was mir gerade in meiner Situation, beim Verarbeiten von Verlust, äusserst wichtig und hilfreich erscheint.

Nachdem sowohl meine besser Hälfte wie auch ich etwa zwei Stunden gelesen hatten, entschieden wir, uns etwas Sonne und Bewegung an der frischen Luft zu gönnen. So begaben wir uns auf einen Spaziergang dem Grüngürtel entlang Richtung Zilker Park, was sich als höchst interessant herausstellte, denn noch nie seit unserem Umzug nach Austin habe ich den Bach dermassen mit Wasser gefüllt gesehen. Es war ein recht beeindruckender Anblick verglichen mit dem üblichen Rinnsal, dass da über die Steine tröpfelt.

Wir waren auch sehr zufrieden über den guten Zustand des Zilker Parks. Nur ein paar wenige matschige Stellen sind von den starken Regenfällen und Überflutungen des Memorial Days zurückgeblieben. Ganz generell gesehen muss ich sagen ist Texas momentan auf der Höhe seiner Schönheit: Königsblauer Himmel, eine zitronengelbe Sonne, vereinzelte, federige Wolken, üppig grüne Vegetation und noch immer viele Blumen, die in allen Farben des Regenbogens blühen.

Auf dem Rückweg fragte mich mein geliebter Ehemann, ob er mich zum Abendessen bekochen dürfe… Ich weiss, wie kann er es wagen??!? 😀 Natürlich habe ich zugestimmt und nach unserer Heimkehr hüpften wir umgehend ins Auto um zum Central Market zu düsen und ein Paar nette, fette Steaks und viel Grünzeug zu kaufen. Und das Grünzeug hat mich total überzeugt: Das Gemüse war so unglaublich lecker, dass ich mein Steak bei weitem nicht fertig essen konnte. Aber hei – Essensreste können durchaus eine tolle Sache sein!

Wir beendeten den Tag mit einem Film auf Netflix: „Aviator“. Ich fand es äusserst interessant, etwas mehr über die Anfänge des kommerziellen Flugreisens und deren Ikonen TWA und Pan Am zu lernen. Obwohl ich Cate Blanchett nicht als Katharine Hepburn erkannt hätte, war doch Leo DiCaprio’s Leistung einmal mehr herausragend.

Die interessante Anmerkung des Tages kam von einem Typen, den wir vor der Tankstelle, wo wir uns während unseres Spaziergangs etwas zu trinken kauften, trafen. Er verliess den Laden mit zwei Sechserkartons Bier, einer in einen weissen Plastiksack gehüllt, der andere unverpackt. Er war ziemlich verwirrt und verunsichert da er von Atlanta war, wo man anscheinend Alkohol nur in entweder schwarzen oder braunen Tüten herumtragen darf (grundsätzlich müssen die Säcke einfach blickdicht sein). Der Typ bemerkte auch, dass der Verkehr in Texas total irre sei und dass er seine Waffelhäuser vermisse. Das brachte mich zum Lächeln, denn ganz offenbar braucht man keinen Ozean zu überqueren, um Dinge zu vermissen und Sachen seltsam zu finden 🙂

PS: Bitte entschuldigt, heute gibt es keine Fotos von mir; ich habe ganz bewusst keine gemacht, da ich mich diesen Samstag einfach nur auf den Moment konzentrieren und diesen geniessen wollte.

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