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Monday Hike

MONTAGSWANDERUNG

Whenever I got an extra day off – which is basically every week as I’m a part-time worker – and the weather is fine I love to visit the great outdoors and treat myself to a hike. And that’s exactly what I did a week ago.
Wann immer ich einen zusätzlichen Frei-Tag habe – was praktisch jede Woche der Fall ist, weil ich Teilzeit arbeite – und das Wetter gut ist, liebe ich es, in die freie Natur heraus zu stürmen und mich mit einer Wanderung zu verwöhnen. Und genau das habe ich vor einer Woche getan.

I started out at Schönalp-Hüttli which is located a bit above Unterägeri, a town located a 30 min. drive from where I live. My route took me via In den Gräben to Geissfaren and up to Halsegg and then the rest up to Wildspitz.
Gestartet bin ich vom Schönalp-Hüttli, das ein wenig oberhalb von Unterägeri liegt, eine Ortschaft ca. 30 Minuten per Auto von mir zuhause entfernt. Meine Route führte mich via In den Gräben zum Geissfaren und hoch über die Halsegg zum Wildspitz.

Only a few minutes into the hike I started to wonder what all the buzz was about and that’s what presented itself to me:
Nur ein paar Minuten nachdem ich gestartet war, wunderte ich mich über das aufgeregte Gesurre und im nächsten Moment stand ich vor diesen Gebilden:
Monday-Hike_01-Beehives

These little boxes are all beehives! / Bei sämtlichen dieser kleinen Boxen handelt es sich um Bienenstöcke!

Just a little further up I was rewarded with a perfect look over all the greenery:
Nur ein klein wenig weiter den Berg rauf wurde ich mit diesem perfekten Blick über das Grün der Wälder belohnt:
Monday-Hike_02-Greenery

A couple of steps further up I decided to snap a picture which didn’t look like much…
Einige Schritte weiter entschied ich mich, folgendes Foto zu schiessen, das zunächst nicht nach viel aussah…
Monday-Hike_03-Deer1

…but just then I realized that I’d caught a deer in the picture:
…doch bei näherem Hingucken bemerkte ich, dass ich ein Reh mitfotografiert hatte:
Monday-Hike_04-Deer2

Onwards I went under the sceptic yet cheering eyes of my very personal fan crew:
Weiter gings unter den skeptischen, aber anfeuernden Blicken meiner persönlichen Fangemeinde:
Monday-Hike_05-Cows

They’re just too cute!! / Die sind einfach zu süss!!

Shortly after that motivational spur I reached my goal – Wildspitz:
Kurz nach dieser Motivationsspritze erreichte ich mein Ziel – den Wildspitz:
Monday-Hike_06-AlmostThere

Only a few more steps, you can do it! You can do it! / Nur noch ein paar Schritte, du schaffst das! Du schaffst das!

And when I arrived up top I knew why I’d come in the first place – this breathtaking view was my reward:
Und als ich ob auf der Spitze ankam, wusste ich, warum ich eigentlich gekommen war – diese atemberaubende Aussicht war meine Belohnung:
Monday-Hike_07-View

My way back down took me over to the Gnipen which is the spot where in 1806 a massive rockslide broke loose and in its wake devastated four villages and causing a 20m high tsunami in the nearby lake Lauerz. This is the spot where the rock broke:
Mein Weg zurück ins Tal führte mich über den Gnipen, wo 1806 der massive Bergsturz von Goldau losgebrochen war und in dessen Folge vier Dörfer zerstört wurden und der eine 20m hohe Flutwelle im nahegelegenen Lauerzersee auslöste. Dies ist die Abbruchstelle:
Monday-Hike_08-Rockslide

The magnitude of the event boggled my mind and I took a moment to sit down under a giant cross and watch the scenery.
Das Ausmass dieses Ereignisses übersteigt ein ums andere Mal mein Vorstellungsvermögen und so setzte ich mich für einen Moment unter das riesige Kreuz, um die Szenerie aufzunehmen.
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These are the moments when I’m in awe of nature’s power, when I find back to my core and it’s the reason I go hiking – the sheer might and staggering beauty of nature manage to set me straight again, put a new perspective on my thoughts and feelings and help me see everything clearer. Mother nature is my personal therapist.
Dies sind die Momente, in denen ich sprachlos über die Macht der Natur bin, wo ich zurück zu meinem Innersten finde und das ist der Grund, warum ich überhaupt wandern gehe – die pure Gewalt und atemberaubende Schönheit der Natur bringen es fertig, mir den Kopf wieder zurecht zu rücken, meine Gedanken und Gefühle in Perspektive zu bringen und alles klarer zu sehen. Mutter Natur ist meine persönliche Therapeutin.

From Gnipen I hiked on by Alpli, Urzlen and back towards my starting point. The last treat before I plunged myself back into the valley was this fairy-tale like glimpse:
Vom Gnipen bin ich dann via Alpli und Urzlen zurück zu meinem Ausgangspunkt gewandert. Der letzte Leckerbissen, bevor ich mich zurück ins Tal stürzte, war diese märchenhafte Aussicht:
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Sunday Bicycle Routine

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Capturing panoramic view from Kappel am Albis / Fesselndes Panorama von Kappel am Albis

My mom and aunt established a Sunday morning bicycling routine a long time ago. I have no idea when they started it but I remember that at some point – when I had passed the teenage years and my twenties, the age known for “having to sleep in because I partied too hard on Saturday night” – I was grown up enough to get my chunk out of bed in time to enjoy the early hours of many a peaceful Sunday mornings. And I can tell you: It’s been worth it every single time.

 

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A former hometown: Baar and its catholic church / Eine ehemalige Heimat: Baar und seine katholische Kirche

So on today’s Sunday I rose and shone (maybe not so brightly to begin with ;-)) early as we agreed to meet at my – other – aunt’s house to have breakfast. She invited us over and we happily agreed to show up on time at 8:30am. This aunt, Marie, came to visit me in Austin with my mom and her friend in May 2015. Then last year she went through a rough spot and it was our pleasure to accept her invitation, seeing how she was in a much better place by now.

 

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Zugertor and renown restaruant “Aklin” / Zugertor und das bekannte Restaurant “Aklin”

I thoroughly enjoyed today’s ride from Hausen am Albis, my place of residence high over the city of Zug down to the lake, along its shore to Arth and finally all the way around the lake and – yes – back up the hill again. At its altitude of 611 meters (2’005 ft) some might consider it a mountain J (in Switzerland a mountain only starts at the elevation of 1’000 meters = 3’281 ft).

 

  • Do you have a year-long routine you don’t quite know/remember how or why it started?

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Random boy fishing, totally oblivious to the view / Junge am Fischen, der Aussicht gegenüber ziemlich gleichgültig

SONNTÄGLICHE VELO ROUTINE

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Not too shabby, my weekend home, right? / Nicht übel, mein Wochenend-Häuschen, oder?

Meine Ma und Tante haben vor langer Zeit eine Sonntag-morgendliche Fahrrad-Tour-Tradition eingeführt. Ich habe keine Ahnung, wann sie diese starteten, aber ich erinnere mich, dass ich irgendwann – als ich meine Teenager-Jahre und meine Zwanziger, das Alter bekannt dafür „ausschlafen zu müssen, weil ich Samstagnacht zu stark gefeiert hatte“ – erwachsen genug war, um meinen Hintern rechtzeitig aus dem Bett zu hieven und mit ihnen die frühen Morgenstunden so manch eines friedlichen Sonntagmorgens zu geniessen. Und ich kann euch sagen: Es hat sich jedes einzelne Mal gelohnt.

 

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One of countless chapels I passed by… it’s Sunday after all / Eine von vielen Kappellen, an denen ich vorbeigefahren bin… ist ja schliesslich Sonntag

So bin ich am heutigen Sonntag schon früh raus aus den Federn, da wir zu meiner – anderen – Tante zeitig zum Frühstück auftauchen sollten. Sie hatte uns eingeladen und wir stimmten gerne zu, pünktlich um 8:30 Uhr bei ihr auf der Matte zu stehen. Diese Tante, Maria, besuchte mich zusammen mit meiner Ma und ihrer Freundin im Mai 2015. Letztes Jahr dann machte sie eine sehr schwierige Zeit durch und so war es uns ein Vergnügen, ihre Einladung anzunehmen und zu sehen, dass es ihr heute schon viel besser geht.

 

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View from my aunt’s terrace / Aussicht von der Terrasse meiner Tante

Meine heute Radtour von Hausen am Albis, meinem Wohnort hoch über der Stadt Zug, runter an den See, entlang seines Ufers nach Arth und schliesslich ganz um den See herum und – genau – dann wieder den Hügel rauf. Mit seiner Höhenlage von 611 m.ü.M. würden manche schon sagen, ich lebe auf einem Berg J Die wissen aber wahrscheinlich nicht, dass bei uns in der Schweiz Berge erst ab einer Erhebung von 1‘000 m.ü.M. als solche gelten.

 

  • Hast du eine jahrelange Tradition, von der du nicht mehr genau weisst, wie oder warum sie angefangen hat?

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Haywire Crazy

SPINNEREI

Uuugh…

It seems unbelievable, but during the three years I lived in Texas I didn’t encounter one truly fat spider – mind me, I’m certainly not complaining! But as soon as I’m back on home turf, my spider phobia catches up with me once again: Over the weekend a wiry, for Swiss relations humongous spider awaited me in my parents’ apartment. All I managed was snapping a quick shot of the Arachne and off she was again – all I did was turn around and put away my phone but by the time I turned back the many-legged animal was gone. Sly little creatures, those spiders.
Da lebe ich für drei Jahre in Texas und nicht eine fette Spinne hat meinen Weg gekreuzt – versteht mich nicht falsch, ich beklage mich überhaupt nicht! Doch kaum bin ich wieder auf einheimischem Grund und Boden holt mich meine Spinnenphobie wieder ein: Am Wochenende erwartete mich eine drahtige, und für durchschnittsschweizerische Verhältnisse riesige Spinne in der Wohnung meiner Eltern. Ich schaffte es gerade mal, ein schüchternes Foto der Arachne zu schiessen und schon war sie wieder verschwunden – ich legte nur mal kurz mein Handy weg und als ich mich wieder umdrehte, war das vielbeinige Tier schon irgendwo im nirgendwo verschwunden. Listige kleine Geschöpfe, diese Spinnen.

Eeeeeek!!
Eeeeeek!!
When I told my mum about the incident, she told me that spiders find their way out of apartments very quickly when they sense an open window. Sweet mama, she obviously tried to calm my nerves. And it worked – I didn’t waist one more thought on the eight-legged creature.
Als ich den Vorfall am Sonntag meiner Mum erzählte, beruhigte sie mich mit der Aussage, dass Spinnen bei gekippten Fenstern ihren Weg sehr schnell wieder aus der Wohnung finden. Sweet mama – sie wollte mich bestimmt einfach beruhigen. Was auch tatsächlich gewirkt hat – ich habe umgehend keinen Gedanken mehr an den Achtbeiner verschwendet.

Last night then, my mum told me how in the morning before leaving the apartment she quickly threw on her jacket… only to find a handfull of straw or something in her sleeve. She held the little straw puff between her fingers but when that didn’t really work she released the grip – only to witness how the straw puff unfolded lightening quick and disappeared on eight swift legs… exactly, it was the monstrous house-spider that made itself a cozy nest in mamma’s jacket sleeve.
Gestern dann erzählte mir meine Ma, wie sie sich morgens vor dem Verlassen der Wohnung rasch ihre Jacke überstreifte… nur um eine Handvoll Stroh oder etwas dergleichen in ihrem Ärmel vorzufinden. Sie hielt das kleine Strohbüschel zwischen ihren Fingern um einen besseren Blick darauf werfen zu können und als dies nicht wirklich gelang, öffnete sie die Finger – nur um mitzuverfolgen, wie sich das Strohbüschel blitzschnell entfaltete und auf acht flinken Beinen im Schlafzimmer verschwand… genau, es war unsere Monster-Hausspinne, die es sich in Mamma’s Jackenärmel gemütlich gemacht hatte.

Though I do regret that my mum got a scare, I have to admit that I’m happy the spider found a home in her sleeve instead of mine. I would either have collapsed – screaming – or gotten an adrenalin rush that would have lasted for three days – not the most relaxing thought either.
Auch wenn ich bedaure, dass meine Mum einen Schreck kriegte, so bin ich doch froh, hat sich die Spinne in ihrem, anstatt meinem Ärmel gemütlich eingerichtet hat. Ich wäre entweder schreiend zusammengebrochen oder hätte einen Adrenalinschub für drei Tage gekriegt – auch keine sehr entspannende Vorstellung.

Unfortunately, I’m not able to confirm that no animals have been harmed in the incident… who- or whatever gives my mum a scare should be aware of the possible consequences. Which makes me wonder how my dad – who loves to sneak into the apartment, only to let out an ear-bursting yodel that causes any sensible person a bone-breaking scare – still manages to wander the earth unscathed…
Leider kann ich nicht bestätigen, dass beim ganzen Vorfall keine Tiere zu Schaden gekommen sind… wer meiner Ma einen Schrecken einjagt, sollte sich der möglichen Konsequenzen bewusst sein. Was mich wundern lässt, wie mein Dad, der gerne klammheimlich in die Wohnung schleicht um dann lauthals zu juchzen – und damit jedem vernünftigen Menschen einen Knochen berstenden Schrecken einjagt – noch immer unbeschadet umherläuft…

Family Affairs

FAMILIENANGELEGENHEITEN

A week ago I returned from a trip to Switzerland. The visit of course involved a family affair: My two nephews (twins) quite spontaneously celebrated their First Communion.
Vor einer Woche kehrte ich von einer Reise in die Schweiz zurück. Natürlich war der Besuch familienbezogen: Mein zwei Neffen (Zwillinge) feierten ziemlich spontan ihre Erstkommunion.

My husband keeps telling me it looks a little like a cult… can’t deny that.
Mein Mann besteht darauf, dass die ganze Sache ein bisschen kultmässig daher kommt… hat was.

It was a very Swiss ceremony… Or was it?!
Es war eine höchst Schweizerische Zeremonie… Oder doch nicht?!

Naturally, I spent some quality time with my godson – who was also my (boat) driver:
Selbstverständlich verbrachte ich etwas Zeit nur mit meinem Göttibub – der auch mein (Boots-) Fahrer war:

While in the country I used the opportunity to meet more family and friends plus I walked around my hometown of Luzern and my former work place Zurich quite a bit.
Während ich im Land war, nutzte ich die Gelegenheit, um noch die erweiterte Familie und einige Freunde zu besuchen. Ausserdem spazierte ich auch tüchtig durch meine Heimatstadt Luzern und meinen ehemalige Arbeitsort Zürich.

1. Luzern on a somewhat overcast but rain-free day 2. View over Lake Luzern towards Luzern – note the blue disturbance in the sky 🙂 3. View from restaurant “Clouds” on top of Zurich’s skyscraper “prime tower”
1. Luzern an einem etwas bewölkten, aber regenfreien Tag 2. Sicht über das Luzerner Seebecken nach Luzern – man beachte die blaue Störung am Himmel 3. Aussicht vom Restaurant “Clouds” im obersten Stock von Zürichs Wolkenkratzer, dem “Prime Tower”

Apparently, there’s never a shortage of sweets in Sweetserland 🙂
Scheinbar gibt es nie Mangel and Süssigkeiten in diesem süssen Land 🙂

Chocolate Mountains and a Meringue Mountain – the latter is not to be confused with the dance; this kind of Meringue is a desert made of whipped egg whites and sugar – here topped with a bunch of (unsweetened) whipped cream.
Schokolade-Berge und ein Meringue Berg – letzterer ist nicht mit dem Tanz zu verwechseln; bei dieser Art von Meringue handelt es sich um ein Dessert, hergestellt aus geschlagenem Eiweiss und Zucker – hier umgeben mit (ungezuckertem) Schlagrahm.

And last but not least I realized that Switzerland isn’t that different from Texas: At least some interests are mutual!
Und zu guter Letzt kann ich bemerken, dass es in der Schweiz gar nicht so anders ist als in Texas: Gleiche Interessen gibts auf jeden Fall!

Houston Texans fans in my families neighborhood… and my nephews would make excellent Texans – for their vacation program they chose to take shooting lessons.
Houston Texans Fans in der Nachbarschaft meiner Familie… und meine Neffen würden exzellente Texaner abgeben – als Ferienprogramm entschieden sie sich fürs Schiessen.

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Office Tales

BÜROGESCHICHTEN

The eventual cursing bouts in the office reminded me of the Simpson’s episode with the swear jar. Mentioning it my manager immediately confirmed that this is something we need at the office. Good behavior sometimes has to be driven and where else to start than right at the top?
Die vereinzelt auftretenden Fluchanfälle im Büro haben mich stark an die Simpsons Episode mit dem Fluchglas erinnert. Als ich das meinem Vorgesetzten gegenüber erwähnte, meinte er wir bräuchten sowas auch für’s Büro. Gutes Benehmen muss manchmal etwas angetrieben werden und wo sonst sollte das anfangen als auf der Chefetage?

Photo Feb 10, 6 14 58 PM
Swear Jar – I seem to be the only one paying into it…

Unfortunately, I was the first one to pay into the jar for the label to indicate the jar as what it is wouldn’t fit on the jar’s odd shape and thus first crinkled and then ripped. Which extracted a certain curse word from my sweet lips that’s very particular to the region I grew up in – for all not fluent in Lucerne dialect: indicating a (professional) floozy. [Right this moment I got a message from my mum using the exact same word – she has good reason though for she tripped horribly from the balcony into the kitchen, hitting her shin on the little threshold sealing the door, leaving her badly bruised 😦 So sorry to hear that mum – hope you feel better soon!!].
Unglücklicherweise war ich die erste, die ins Fluchglas zahlen musste, weil die blöde Etikette mit der ich das Glas beschriften wollte, sich stur weigerte sich anständig auf die unebene Seite kleben zu lassen. Erst warf sie überall Falten und dann riss sie auch noch. Was meinen süssen Lippen ein bestimmtes Fluchwort entlockte, das sehr typisch für die Gegen ist, in der ich aufgewachsen bin – für alle, die des Luzernerdeutsch nicht geläufig sind: Das Wort deutet auf eine leichte Dame hin. [Gerade in diesem Moment erhalte ich eine Nachricht meiner Mam, welche das exakt gleiche Wort enthält – nur hat sie einen wirklich guten Grund, es zu gebrauchen, denn es hat sie „gottvergessen“ vom Balkon in die Küche gehauen, genau mit dem Schienbein auf die Türschwelle, was sie nun natürlich blau und grün werden lässt L Es tut mir so leid, das zu hören Ma – hoffe es geht dir bald besser!!]

Howbeit, I’m expecting it to be rather quiet at the office for a couple of days next weeks as a number of managers will be out for a conference. This is how I picture the office during that time:
Wie dem auch sei, ich erwarte, dass es für ein paar Tage so ziemlich ruhig sein wird im Büro nächste Woche, da einige unserer Manager für eine Konferenz ausser Haus sein werden. So stelle ich mir das Büro während dieser Zeit vor:

Photo Feb 27, 11 12 59 AM
A desk, a chair, tumbleweed and crickets awaiting me in the office next week.

This, of course, does not mean I won’t have anything to do – quite on the contrary even; sometimes that’s when it really takes off!
Das bedeutet natürlich nicht, dass ich nichts zu tun haben werde – ganz im Gegenteil; das sind manchmal die Momente, in denen es erst richtig los geht!

Hope your week takes off in a great way!
Hoffentlich startet deine Woche so richtig grossartig!

-> Have anything out of the ordinary coming up anyone?
-> Hat sonst noch jemand demnächst etwas Spezielles anstehen?

Resources & Sources / Ressourcen & Quellen

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PS: Just upped my debts to the swear jar because WordPress decided to swallow my blog post after hiding the “save” button… it hate it when that happens!
PS: Soeben habe ich meine Schulden ans Fluchglas erhöht weil WordPress beschlossen hat, meinen Blog zu fressen nachdem das Programm mir schon den “speichern” Knopf versteckt hat… ich hasse es, wenn das passiert!

I’m confused!

Photo Dec 20, 12 58 18 PM
Always my first buy in Switzerland: Rivella!

I’ve been living in the U.S. for a little over 2 years now and it’s been almost a year since my last visit to Switzerland and as swiftly as that have I been Americanized – to my better half’s delight.* (Für Deutsch hier klicken)

When arriving in Zurich the usual first impressions hit me: The toilet flush that swirls the water down the pipe instead of sucking it out; the meticulous cleanliness; the timeliness of public transportation and – public transportation in general!

Photo Dec 20, 12 08 40 PM
Swiss vs. Texas tea spoon 🙂

These observations are obvious enough but there’s small things that hit me now such as when I made coffee in the morning and only seemed to find Espresso spoons in my mum’s kitchen drawer. Until she assured me that these are regular coffee spoons. They seem so incredibly tiny.

Photo Dec 20, 12 08 52 PM
1st floor, ground floor, upper level??!?

Or yesterday at the train station when a sign announced that the ticket office moved up to the 1st floor… which made me hunt around the ground floor (which of course in the U.S is the 1st floor). I’m confused here people!!

Well, at least there’s a few things that don’t change: Any Swiss bread is still as good as I remember it and thus is bread that deserves the name. It’s not as overly soft as toast. There’s no disturbing holes as they put them in bagels. A crusty-looking crust actually is crusty. And there’s so many variations that your eyes are in danger of going into overload. How wonderful!

Photo Dec 20, 12 59 43 PM
Casual cheese selection.

But my real first culinary highlight happened right away during our first breakfast on Saturday: I cut myself a piece of the first cheese available – and I couldn’t believe how creamy and flavorful it was… truly like music on my tongue!! Quite frankly: I think I’m in danger of reversing the impression that one only gains weight when staying in the U.S. 🙂

*The reason my better half is delighted about my confusion is that I finally understand his initial confusion when first arriving in Switzerland almost 10 years ago.

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ICH BIN VERWIRRT!

Seit etwas über zwei Jahren lebe ich jetzt in den USA und seit meinem letzten Besuch in der Schweiz ist knapp ein Jahr vergangen und doch hat diese kurze Zeit bereits genügt, um mich zu amerikanisieren – zur Freude meiner besseren Hälfte.*

Bei unserer Ankunft in Zürich fielen mir die üblichen Sachen auf: Dass die Toilette das Wasser aus der Kloschüssel wirbelt anstatt es geräuschvoll rauszusaugen; die akribische Sauberkeit; die pünktlichen öffentlichen Verkehrsmittel und – überhaupt öffentliche Verkehrsmittel.

Diese Beobachtungen sind augenscheinlich genug, doch dann gibt es noch diese kleinen Dinge, die mir nun etwas fremd vorkommen wie wenn ich beispielsweise morgens Kaffee mache und in den Küchenschubladen meiner Mam lediglich Espresso-Löffelchen zu finden scheine. Bis sie mir versichert, das es sich dabei um ganz normale Teelöffel handelt. Sie scheinen mir einfach so unglaublich winzig.

Oder gestern, als ein Plakat im Bahnhof verkündete, dass der Billettschalter in den 1. Stock umgezogen sei… und ich mich daraufhin vergeblich im EG (was in den USA natürlich dem 1. Stock entspricht) nach den Schaltern umschaute. Leute, bin ich verwirrt!

Nun, es gibt immerhin einige Dinge, die sich nicht ändern: Jegliches Schweizer Brot ist noch immer so gut, wie ich es in Erinnerung habe und damit ein Brot, das den Namen auch verdient. Es ist nicht so übermässig weich wie Toastbrot. Es gibt keine beunruhigenden Löcher wie sie Bagels vorweisen. Wenn ein Brot knusprig aussieht, dann ist es auch knusprig. Und es gibt so viele leckere Varianten, dass deine Augen Gefahr laufen, überfordert zu werden. Wie wunderbar!

Doch mein erstes richtig kulinarisches Highlight hatte ich bereits beim ersten Frühstück am Samstag: Ich habe mir ein Stück vom ersten Käse, der mir in die Hände fiel, abgeschnitten – und konnte kaum glauben, wie cremig und geschmackvoll er war… wahrlich wie Musik auf meiner Zunge!! Ganz ehrlich: Ich glaube ich bin in Gefahr, das übliche Bild, dass man nur in den USA Gewicht zulegt, umzukehren 🙂

*Der Grund dafür, dass meine bessere Hälfte sich über meine plötzliche Verwirrung freut, liegt darin, dass ich nun endlich seine anfängliche Verwirrung bei seiner ersten Ankunft in der Schweiz vor fast 10 Jahren begreife.

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A Neat Swiss Invention

"Real" Swiss Robidog.
“Real” Swiss Robidog.

Ever stepped into a dog’s brown pile of muck? Not the nicest of moments. (Für Deutsch hier klicken) Can be quite slippery and even lead – if you’re lucky enough to not plunk unceremoniously on your behind – to vigorous wind-milling of one’s arms and thereby making one look slightly silly. But the worst about it all is the stench. You can try scraping your shoe on the sidewalk to get rid of the sh*t but the stench will follow you around so obtrusively that usually the only solution left is either burning the affected footwear or at least sandblasting and using odor-killing chemicals.

And that’s why here’s a brief paean to a Swiss invention:

U.S. (or Texas) Version of a Robidog.
U.S. (or Texas) Version of a Robidog.

Lately, on one of my runs I jog past a doggie do box and think: „Oh hey, very Swiss. It’s like a Robidog. Should have shown my mum when she was here, she would have felt home at the drop of a hat.” How come? Well, because Robidog – or generally the dog poop disposal box whose trademark name is used for any kind of dog doo doo box in the German-speaking world just as Hoover is used for vacuum cleaners, Ohropax for ear plugs and Pritt stick for any glue stick – was invented around 1981 by a Swiss named Joseph Rosenast. The original consists of a green box which features a rectangular insertion through which the dog poop filled plastic bags can be disposed of and a slot out of which mistress and master can pluck new odor-proof plastic baggies. A “real” Robidog, though, can be spotted by the stylized Dachshund printed on the front of the box and on the wafer-thin plastic pouches. I have not yet encountered a real Robidog here in the U.S. yet. To my knowledge it was patented only in Switzerland and Europe. Even though North America used to be amongst Robidog’s customers, at least during its early years. Probably up to the point where people here, too, realized how easy it is to – in the truest sense of the word – “master” the malodorous and often slippery civilization problem called dog fouling and started to manufacture dog waste disposal bins themselves. Tidy business.

Original Robidog Logo.
Original Robidog Logo.

Resources & Sources

  • Original image Robidog from Wikipedia
  • Original image Robidog Logo from wirtschaft.com
  • Photo U.S. version of “Robidog” by evozeta
  • Link Robidog from Wikipedia

EINE SAUBERE SCHWEIZER ERFINDUNG

Jemals in ein braunes Hundewürstchen getreten? Kein schöner Moment. Kann durchaus rutschig sein und – wenn es einen nicht gleich auf den Hosenboden knallt – einen kräftig mit den Armen rudern und damit eine schlecht Figur machen lassen. Doch das übelste ist der Gestank. Da kann man noch so versuchen die K*cke an der Strassenkante loszuwerden, der Gestank verfolgt einen so penetrant, da hilft meist nur noch umgehendes abfackeln der in Mitleidenschaft gezogenen Fusskleidung; naja, oder zumindest Reinigung mit Sandstrahler und geruchtötenden Chemikalien.

Deshalb hier eine kleine Lobeshymne auf eine Schweizer Erfindung:

Letztens renne ich an so einem Hundekotbehälter vorbei und denke: „Oh, sehr schweizerisch. Wie ein Robidog. Hätte ich meiner Mami zeigen sollen als sie hier war, sie hätte sich in Null-komma-Nix zu Hause gefühlt.“ Warum das denn? Na, weil Robidog, oder generell der Hundekot-Entsorgungskasten, dessen Markenname im deutschsprachigen Raum schon zum generellen Rufnamen für Hundekotboxen übergegangen ist wie dereinst Hoover auf die Staubsauger, Ohropax auf Ohrstöpsel und Pritt auf den Leimstift, um 1981 von einem Schweizer namens Joseph Rosenast erfunden wurde. Das Original besteht aus einem grünen Kasten, der vorne einen rechteckigen Einwurf für mit Hundekot gefüllte Plastiksäcke und an der Seite einen Schlitz, durch den Frauchen und Herrchen neue gruchsfeste Plastiksäcklein zupfen können, aufweist. Einen „echten“ Robidog erkennt man aber vor allem am stiliert dargestellten Dackel in Buckelstellung der auf die Front des Kastens und die hauchdünnen Plastiksäcklein gedruckt ist. Hier in den USA habe ich noch keinen echten Robidog gesehen. Wurde meines Wissens auch nur in der Schweiz und Europa patentiert. Trotzdem zählte – zumindest während der Anfangsjahre – auch Nordamerika zu den Kunden von Robidog. Wohl bis auch hier die Leute realisierten, wie einfach man eigentlich dem übel riechenden und oftmals rutschigen Zivilisationsproblem Hundedreck im wahrsten Sinn des Wortes „Herr“ werden kann und selber anfingen, Hundekot-Entsorgungskästen herzustellen. Saubere Sache.

Ressourcen & Quellen

From The Summer of The Decade To a Purple Fall

Funny story – actually happened this week. (Für Deutsch hier klicken.)

Purple Dream...
Purple Dream…

Friday afternoon at the office: After having fought my hair for a whole week during Sales Conference in Orlando and mostly letting it do its thing this week at the office I decided that it was time for a haircut. And since my hair has entered that somewhat awkward stage in between super-short and short hair I also longed for a little change in color to spice the whole look up a tad. So I booked myself an appointment at six, rather surprised that they would still do color appointments that late in the day. Well, it turns out: They don’t. It’s just the cheap piece software that doesn’t care in the least what service you choose, it just approves your appointment to lure you into the salon so you get at least the cut right away. Which I did. A very friendly lady about ten years my senior cut my hair and told me how I should better come back for my color appointment after all the kids are back to school. Apparently their salon was full of school kids all week, getting their haircuts cleaned up in time to go back to school so they would actually see the blackboard (or screen?) from under their manes. Ah well, in that case my purple hair dream will have to wait a little longer, it seems 🙂 It’s just as well because my hair is nowhere near as long as the hair in the picture. I guess I will get the color with my next haircut… purple as a herald for fall – how perfect! 😉

Because I was denied my hair dye appointment I found myself with ample time to consider my next steps for the evening. And with my better half’s diet for the day so far having consisted of little more than water and a soft drink and mine of two giant cups of water and yogurt we decided to go and have dinner. At our favorite buffet place. Where they always serve us the funny little fortune cookies to go with the bill. And indeed! Once again they spoke the truth.

20150816_fortune-cookie-1This one for my dear Sir – after adding a new member to our little family:

Welcome to our Family!
Welcome to our Family!

 

 

 

 

 

 

 

20150816_fortune-cookie-2And that one for my own self – after deciding that this weekend for sure my family members will be strong enough to abandon the summer of the decade in Switzerland for a little while in order to talk to me for a moment. All I ever got to read over the last couple of weeks was “We’re at the lake!” or “We’re hiking in the mountains!” The most painful ones though declared that the writer would soon melt away as the thermometer was hitting over 90 degrees for the third day in a row… Really??!? You write that to someone living in Texas??!? The problem for me with a wonderful summer in Switzerland is not so much that I wouldn’t be happy for them – I know people back home have to savor every single minute of sunny skies and warm temperatures as the weather might change any day. Even if the forecast doesn’t say so. You just never know. So my parents, brother and family and friends have been out and about every weekend, reveling in the uplifting spirit of a mostly dry and warm season. And I don’t judge them. I used to do the exact same thing when I was still living in Switzerland. It’s just hard for me to in turn sit at home all day long only to wait for them to finally call me when they get back from their excursions late in the evening – which makes it mid- to late-afternoon for me. So by the time they would usually get back home and be ready to call me I was out and about and enjoying the perpetual friendly weather here in Texas. Even though the temperatures have been soaring over the 100’s for quite a while now I’m still not tired of the Texas summer. Yes, slightly cooler would certainly be nice too. And a drop of rain here and there would make the greenery look a teensy bit better. But all in all it’s nice to know exactly what to wear for the day. For the whole day, that is. And to know that there’s no need for my hair to hurry to grow back down in order to cover my ears for winter. It will still be a good while until the temperatures suddenly drop and make my nose freeze. But that’s another funny story. That will happen another week.

Resources & Sources


 

VOM SOMMER DES JAHRZEHNTS IN EINEN PURPURNEN HERBST

Lustige Geschichte – ist tatsächlich diese Woche so passiert.

Freitagnachmittag im Büro: Nachdem ich mir eine Woche lang während der Verkaufskonferenz in Orlando einen Kampf mit meiner Haarpracht geliefert habe und sie diese Woche im Büro einfach habe machen lassen was sie wollte, wurde mir klar, dass ich dringendst einen Haarschnitt benötige. Und weil mein Haar nun die etwas heikle Länge zwischen super kurzem und kurzem Haar erreicht hat, sehnte mich auch nach einer farblichen Veränderung, die wieder etwas Pep in die Sache bringt. Also buchte ich mir für 18 Uhr einen Termin, recht überrascht, dass um diese Zeit noch Farbtermine vereinbart werden. Nun, wie sich herausstellte: Es werden keine mehr vereinbart. Es war lediglich die billige Software, die mich auswählen liess, was ich wollte, nur um mich in den Laden zu locken und zumindest den Haarschnitt machen zu lassen. Was ich dann auch tat.

Purple Dream...
Purple Dream…

Eine äusserst freundliche Dame, etwa zehn Jahre älter als ich, schnitt flink mein Haar zu einer Frisur zurück und erklärte mir, ich würde meinen Färbetermin wohl besser erst nach Schulanfang wahrnehmen, habe ihr Salon doch schon die ganze Woche nur so von Schulkindern gewimmelt, die kurz vor dem Schulanfang noch ihre Haare in Ordnung bringen wollten. Damit sie dann auch unter ihrer Mähne hinweg die Wandtafel (oder den Bildschirm?) zu sehen vermögen. Nun ja, da muss mein violetter Haartraum wohl noch etwas auf sich warten lassen, wie es mir scheint J Was auch gerade recht ist, denn meine Haarpracht ist bei weitem noch nicht so lang wie die auf dem Foto. Wahrscheinlich werde ich also die Farbe mit meinem nächsten Haarschnitt buchen… purpur als Vorbote für den Herbst – wie perfekt! 😉

Da mir der Färbetermin versagt blieb, hatte ich auf einmal reichlich Zeit, um meine nächsten Schritte für den Abend zu bedenken. Und nachdem die bisherige Nahrungsaufnahme des Tages bei meiner besseren Hälfte gerade mal aus wenig mehr als Wasser und einem Softdrink und bei mir aus zwei riesigen Bechern Wasser und einem Joghurt bestanden hatte, entschieden wir uns, essen zu gehen. In unserem Lieblingsbuffet. Wo wir immer die lustigen Glückskeckse mit der Rechnung gereicht kriegen. Und tatsächlich! Abermals verkündeten sie uns die Wahrheit.

20150816_fortune-cookie-1Dieser hier war für meinen guten Mann bestimmt – nachdem er uns gerade erst mit einem neuen Familienmitglied beglückt hat:

Welcome to our Family!
Welcome to our Family!

 

 

 

 

 

 

 

20150816_fortune-cookie-2Und dieser hier für mich selbst – nachdem ich entschieden hatte, dass meine Familie sich sicherlich dieses Wochenende für einmal ganz kurz vom Schweizer Sommer des Jahrzehnts losreissen könne, um etwas mit mir zu plaudern. Alles was ich in den letzten Wochen zu lesen bekam war „Wir sind am See!“ oder „Wir sind beim Wandern in den Bergen!“ Die schmerzhaftesten Nachrichten aber waren diejenigen, welche mir zu verstehen gaben, dass der Schreiben demnächst dahinschmelze, weil es schon den dritten Tag hintereinander über 30 Grad heiss war… Wirklich??!? Und das schreibst du an jemanden, der in Texas lebt??!? Mein Problem mit einem prächtigen Schweizer Sommer besteht nicht darin, dass ich es meinen Lieben nicht gönnen würde – ich bin mir bewusst, dass die Leute in der Schweiz jede einzelne Minute blauen Himmels und warmer Temperaturen geniessen müssen, weil das Wetter jeden Moment ändern könnte. Selbst wenn die Vorhersage nichts dergleichen ankündigt. Man weiss einfach nie. Dementsprechend waren meine Eltern, mein Bruder und seine Familie und meine Freunde jedes Wochenende draussen unterwegs, in der erbaulichen Stimmung eines trockenen und warmen Sommers schwelgend. Und ich verdenke es ihnen nicht. Ich habe es nicht anders gemacht, als ich noch in der Schweiz lebte. Es ist einfach etwas hart für mich, den ganzen Tag daheim zu sitzen, um auf ihren Anruf zu warten, zu dem sie erst spätabends nach der Rückkehr von ihren Ausflügen bereit sind – was es für mich zu mittlerem bis spätem Nachmittag macht. Zu dieser Zeit war ich dann jeweils selbst schon irgendwo unterwegs, um das immerwährend freundliche Wetter hier in Texas zu geniessen. Und auch nachdem das Thermometer bereits für Wochen über 40 Grad anzeigt, ist mir der texanische Sommer noch nicht verleidet. Natürlich, etwas kühler wäre auch ganz in Ordnung. Und ein Tropfen Regen hier und da würde auch das Grünzeug wieder etwas hübscher aussehen lassen. Doch alles in allem ist es einfach schön morgens genau zu wissen, wie du dich anzuziehen hast. Und das gilt für den ganzen Tag. Und dass mein Haar sich nicht mit dem Wachsen beeilen muss, um auch sicher meine Ohren im Winter wieder zu bedecken. Es wird noch ein ganzes Weilchen dauern, bis die Temperaturen so plötzlich stürzen, dass meine Nase dabei einfriert. Aber das ist eine andere lustige Geschichte. Die sich zu einem anderen Zeitpunkt abspielen wird.

Ressourcen & Quellen

Self-Healing Brains

Ever since my grandma was diagnosed with and died of Alzheimer’s the expression “medical family history” took on a whole new proportion. All of a sudden there was this disease that is potentially passed down to offspring by means of genes. Crossword puzzles became the new standard pastime. (Für Deutsch hier klicken)

It’s not so much the dying that concerns me but the behavior during the initial time after onset of the disease and especially what it means for people around the person developing Alzheimer’s. While I was convinced the disease was mostly passed on through the genes it now turns out that – at least in the U.S. – less than 10% of Alzheimer’s patients suffer from the so called “Familial Alzheimer’s Disease” (FAD). The majority of Alzheimer’s cases are so called “late-onset”, meaning they usually develop after an age of 65. If I remember correctly though, my grandma was considerably younger than that when the first signs showed but of course my memory might betray me (I have a family history of Alzheimer’s after all…). It just seems so long ago and I didn’t see her very often once the disease started to take its toll. I guess my mum wanted to keep my brother and me out of harm’s way, especially at the beginning, as it is well known for patients to turn violent.

Understandably, my mum started to dig deep into all and every information about the disease and its course. One finding was that studies have long shown that activating your brain as much as possible helps to keep the dreaded disease in check for longer. So my mum started solving crossword puzzles on a regular basis. Every so often she would tell us about the latest developments in clinical research on Alzheimer’s and I remember that fateful day when she told me that apparently Alzheimer’s has the habit of skipping one generation. She accompanied that remark by subtly glancing over at the latest crossword puzzles.

20150719_toxinsNow as much as I love solving crossword and logic puzzles, I was still pretty thrilled to hear that there might be an alternative. I was listening to the radio’s morning program last week when I heard the story about how brains sweep themselves clean of toxins during sleep.

Baboons - one of the species with "dishwasher brains".
Baboons – one of the species with “dishwasher brains”.

Apparently, during sleep the brain gets swept with cerebrospinal fluid which – almost like a dishwasher – helps to wash away harmful waste proteins that build up between brain cells during waking hours. So far researchers have only witnessed this phenomenon in mice, rats and baboons and not yet in humans. But even so it offers a new view on the human brain disease because one of the waste products removed from the brain during sleep is beta amyloid, the substance that is associated with the disease.

These findings appear to offer the best explanation of why animals and people need sleep, apart from processing the day’s experiences and impressions. As the radio story informed me Alzheimer’s is often associated with sleep disorders which could easily be explained by these new results.

Literally sleeping like a baby.
Literally sleeping like a baby.

Well, what does that tell me? Apart from staying engaged and challenging my brain on a daily basis, I now have another resort to turn to – sleep. And as I may say, that’s one thing I’m really good at. I can sleep. I can sleep like a log. Like a baby. With vivid dreams or simply long stretches of darkness that let me wake up well-rested. It’s easy for me to fall asleep. Even when watching a movie. If I decide I’m tired I fall asleep. So from now on I will always know that a good night’s sleep might keep me sane for just a little longer.

Resources & Sources


SELBSTHEILENDE GEHIRNE

Seit dem Tag als meine Grossmutter die Diagnose Alzheimer gestellt bekam, hat der Ausdruck „medizinische Familiengeschichte“ eine völlig neue Proportion angenommen. Ganz plötzlich war da diese Krankheit, die potentiell durch die Gene an die Nachkommen weitergereicht werden konnte. Kreuzworträtsel wurden zum neuen, wichtigsten Hobby.

Mich selber beunruhigt dabei nicht so sehr der Gedanke ans Sterben, sondern das Verhalten, das Patienten während des Einsetzens der Krankheit an den Tag legen und vor allem was es für die Leute um die Person mit Alzheimer herum bedeutet. Während ich überzeugt war, dass die Krankheit mehrheitlich durch die Gene übertragen wird, habe ich nun erfahren, dass – zumindest in den USA – weniger als 10 % der Alzheimer Patienten unter der sogenannten „Familiären Alzheimer-Krankheit“ leiden. Die Mehrheit der Alzheimer-Fälle sind sogenannte „Late-Onset-Erkrankungen“ oder einfacher gesagt, spät einsetzende Erkrankungen, d. h. sie setzen nach dem 65. Altersjahr ein. Wenn ich mich allerdings recht erinnere, war meine Grossmutter um einiges jünger als bei ihr die ersten Zeichen der Krankheit auftauchten. Natürlich kann mir meine Erinnerung hier einen Streich spielen, war ich selbst doch noch sehr jung zu der Zeit. Es scheint mir einfach so lange her und ich habe meine Grossmutter nicht sehr oft gesehen nachdem die Krankheit begann ihren Tribut zu fordern. Ich denke meine Mam wollte meinen Bruder und mich einfach in Sicherheit wissen, wo es doch bekannt ist, dass die Patienten gerade zu Beginn der Krankheit oftmals zu gewalttätigem handeln tendieren. Wohl aus Frustration über den einsetzenden Erinnerungs- oder Bewusstseinsverlust.

Verständlicherweise begann meine Mam sich eingehender mit der Materie zu befassen und so stürzte sie sich auf jedes Stückchen Information über die Krankheit und ihren Verlauf, der ihr unter die Augen kam. Einer Erkenntnis zufolge kann die Krankheit länger in Schach gehalten werden, wenn das Hirn regelmässig und so oft wie möglich aktiviert wird. Entsprechend fing meine Mam an, täglich Kreuzworträtsel zu lösen. Hin und wieder informierte sie uns über die letzten Erkenntnisse aus der klinischen Forschung zum Thema Alzheimer und ich erinnere mich an den schicksalhaften Tag als sie mir mitteilte, dass Alzheimer anscheinend gerne eine Generation überspringt. Dieser Kommentar wurde von einem subtilen Blick hinüber zu den neusten Kreuzworträtseln begleitet.

Nun, so sehr ich es auch liebe, Kreuzworträtsel zu lösen, so war ich doch ziemlich begeistert zu erfahren, dass es eine Alternative geben könnte. Letzte Woche lauschte ich einer Story des nationalen Radioprogramms darüber, wie Gehirne sich während des Schlafs selbst von Giftstoffen befreien (nur Englisch).

Anscheinend wir das Gehirn während des Schlafs von Rückenmarksflüssigkeit geflutet, welche – fast wie eine Abwaschmaschine – dabei hilft, die schädlichen Abfallproteine, die sich während wir wach sind zwischen den Gehirnzellen aufbauen, auszuschwemmen. Bisher konnte dieses Phänomen allerdings erst bei Mäusen, Ratten und Pavianen beobachtet werden, noch nicht bei Menschen. Aber trotzdem scheint es eine neue Sicht auf menschliche Hirnkrankheiten zu ermöglichen, denn eines der Abfallprodukte, die während der „Gehirnwäsche“ entsorgt werden, ist Beta-Amyloid, die Substanz, die in direkte Verbindung mit Alzheimer gebracht wird.

Diese Erkenntnisse scheinen die beste Erklärung für das tierische und menschliche Bedürfnis nach Schlaf zu sein; mal abgesehen von der Verarbeitung der Erfahrungen und Eindrücke des Tages. Wie mich die Radio-Mitteilung informierte, wird Alzheimer oftmals in Zusammenhang mit Schlafstörungen gebracht, eine Tatsache, welche durch diese Forschungserkenntnisse einfach erklärt werden könnten.

Und was bedeutet das alles für mich? Abgesehen davon, dass ich mein Hirn beschäftigt halten und täglich herausfordern sollte, habe ich nun eine weitere Möglichkeit gefunden, das drohende Unheil abzuwenden oder zumindest hinauszuzögern: Indem ich schlafe. Und wenn ich das mal so sagen darf, das ist eins der Dinge, die ich richtig gut kann. Ich kann schlafen. Ich kann schlafen wie ein Murmeltier. Wie ein Baby. Mit lebhaften Träumen oder ganz traumlos, eine lange, tiefe Dunkelheit, die mich gut ausgeruht aufwachen lässt. Es ist mir ein einfaches, einzuschlafen. Sogar wenn ich einen Film gucke. Wenn ich mich entschieden habe, dass ich müde bin, schlafe ich. Ab sofort werde ich also wissen, dass eine gut durchschlafene Nacht mich durchaus ein wenig länger geistig fit halten kann.

Ressourcen & Quellen

  • Foto Schlafendes Baby, Giftstoffe und Paviane von pixabay
  • Artikel Brains Sweep Themselves Clear Of Toxins During Sleep von NPR Radio (nur Englisch) – überprüft 19.7.2015

Heidi, Ida And Other Animals

Not too long ago I received a somewhat curious text message from my mum. This in itself is nothing unusual for she’s sending me slightly cryptic texts quite frequently – the way it happens when one types rapidly on an iPhone, I fuess yiu lnow whsr Imm tLking abour I guess you know what I’m talking about. And that doesn’t even include auto text correction which would most certainly not understand a single word of our Swiss-German gibberish. (Für Deutsch hier klicken)

20150712_swiss-cowFrom one of these typed conversations followed that my mum – Heidi – and her friend – Ida – want to take a trip to the Rütli meadow to visit Heidi and Ida. What now? First of all, let me explain the Rütli meadow to you: Rütli is synonymous with the Swiss Confederates’ independence for according to Schiller’s drama “William Tell” it is on the Rütli meadow where the oath of the Swiss Confederation was sworn. Thus on the Rütli was founded on August 1st, 1291 what is 4th of July to the Americans… only that the latter occurred a mere 500 years later in 1776 as I would like to add.

But back to the double Heidi and Ida pair: The second pair that is to be visited comprises of two – cows. And not just any cows at that but ones that love to listen to ländler (barn-dance music). Well, simply genuine Swiss cows. I’m already looking forward to the stories that I get to hear and read after the visit. Who knows, maybe they will inspire me to another blog post.

20150712_mongolian-gerbils
Mongolian Gerbils – sweeeet!

Apropos blog post: I’ve finally managed to translate the award post into German. For all German speakers out there who are interested in reading the translation, just click here.

20150712_budgie
“Get up!” “YOU get up!”

Finally, I can report that I’ve taken a first step towards “cat recovery”, if you know what I mean. One day last week after work I went to the local pet shop and had a look at fish and fowl, so to say. I simply wanted to get a fix for my pet deficit and visually check out some fur and plumage goodness. I was mightily amused by the merry Gerbils and rats and mostly lazy bunnies, ferrets and guinea pigs. The fish, though, had the usual effect on me – I find them rather soothing (aka “slumberous”). But then again I was pleasantly surprised by the budgerigars. My uncle had budgies for years and back then I found the chirping rather annoying. But over the years I’ve come to like birds chirping and I love to imitate various bird sounds. And thus I thought a budgie would perhaps not be the worst of pets. We could parrot each other for the little guys are said to be quite docile interlocutors. One of my uncle’s birds managed to say “Hopp Lozaern” (a chant to spur on the local soccer team) quite presentably and also a few other things such as “Hansi”, i.e. his own name. Apparently if you teach them the command “get on” when you want them to step on your finger they start to use this statement at every opportunity: For example when they climb up their tiny ladders and such. Funny, right? 🙂

20150712_catThe pet shop has almost always some cats in a closed and sheltered glass room which ensures they’re not stressed out by noise and activity. A couple of hours every day visitors or potential adopting parents are allowed into the room to play with the kitties in order to get to know the favored cat a little better. It seems noteworthy that all the cats come from the local shelter and can be adopted, they’re not from some puppy mill. That’s mighty important since Austin is the largest “no-kill” city in America, i.e. no more than 10 % of the brought in animals have been euthanized since February 2011. This in turn requires that 90 % of the animals find a new home!

I didn’t play with the cats but only observed them for a while. They seemed so small, even though according to a staff member they were all fully grown cats. I really seems as if Swiss cats are slightly larger than their American equivalents. My visit to the pet store was somewhat ambivalent as I enjoyed watching the playing feline friends but I also felt the still lasting grief over the loss of my two friends. Only one thing seems clear to me – after having had cats the thought of having a caged pet is quite difficult. Well, the future will show what my next pet will be. There’s no doubt about one thing, though: Me without pets, that’s like… strawberries without whipped cream? Mashed potatoes with no sauce? Ernie without Bert? It works, but it’s hard to imagine.

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HEIDI, IDA UND ANDERE TIERE

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich eine etwas seltsam anmutende Textnachricht von meiner Mam erhalten. Das ist an und für sich nichts Ungewöhnliches, denn des Öfteren schreibt sie mir etwas kryptisch wirkende Texte – wie das ebenso passiert beim raschen tippen auf einem iPhone, wut kwbnen dS wihl allr wir kennen das wohl alle. Und da ist die automatische Textkorrektur noch nicht einmal mit eingeschlossen, die würde ja wohl kein Wort unseres Schweizerdeutschen Kauderwelsches verstehen.

Nun hat sich jedenfalls aus einem dieser getippten Gespräche ergeben, dass mein Mami – Heidi – mit ihrer Freundin – Ida – aufs Rütli reisen will um Heidi und Ida zu besuchen. Was?
Zunächst einmal zur Rütliwiese: Die steht als Synonym für die Unabhängigkeit der Eidgenossen, soll doch hier nach dem Schiller’schen Drama “Wilhelm Tell” der Bund der Eidgenossen beschworen worden sein. Somit entstand hier am 1. August 1291 was für Amerika der 4. Juli ist…der allerdings erst im Jahr 1776 begründet wurde, wie ich anfügen möchte.

Aber zurück zum doppelten Lottchen… oder eher zum doppelten Heidi- und Ida. Bei diesem Paar, welches eben besucht werden soll, handelt es sich anscheinend um – Kühe. Aber nicht irgendwelche Kühe, sondern solche, die gerne Ländler hören. Echte Schweizer Kühe halt. Ich freue mich schon auf die Geschichten, die ich nach dem Besuch zu hören und lesen bekomme. Wer weiss, vielleicht ergibt sich daraus wieder ein neuer Blogbeitrag.

Apropos Blogbeitrag: Ich hab’s auch endlich geschafft, den Award Beitrag auf Deutsch zu übersetzen. Für alle Deutschsprachigen da draussen, die noch an der Übersetzung interessiert sind, einfach hier klicken.

Zu guter Letzt kann ich noch berichten, dass ich am Dienstag vergangener Woche einen Schritt in Richtung Katzen-Genesung getan habe. Nach der Arbeit begab ich mich zum lokalen Tierladen und hab mir sozusagen Fisch und Vogel angeguckt. Ich wollte einfach mein Tierli-Defizit etwas beheben und mir zumindest optisch eine Ladung Fell und Federn reinziehen. So habe ich mich prächtig ob der lustigen Gerbils und Ratten und den mehrheitlich faulen Hasen, Frettchen und Meerschweinchen amüsiert. Die Fische wirkten auf mich wie stets – seeeeehr beruhigend (auch als „einschläfernd“ bekannt). Dann aber war ich positiv von den Wellensittichen überrascht. Mein Onkel hatte ja jahrelang Wellensittiche und bisher fand ich die eher nervig mit ihrem Gezwitscher. Doch über die Jahre bin ich ein echter Vogelgezwitscher-Fan geworden und liebe es auch, diverse Vogellaute zu imitieren. Und so dachte ich, so ein Wellensittich wäre vielleicht gar nicht verkehrt als Haustier. Wir könnten uns dann gegenseitig nachäffen, denn die kleinen Kerlchen sind ja ganz gelehrige Gesprächspartner. Ein Vogel meines Onkels hat ganz ansehnlich „Hopp Lozärn“ hingekriegt und noch ein paar andere Sachen wie „Hansi“, also seinen eigenen Namen. Anscheinend sollen sie, wenn man ihnen den Befehl “steig auf” oder dergleichen im Zusammenhang mit dem auf den Finger steigen beibringt diese Aussage bei jeder Gelegenheit wiederholen: Also wenn sie kleine Leitern rauf klettern oder dergleichen. Witzig, oder? 🙂

Der Tierladen hat auch praktisch immer einige Katzen in einem geschlossenen, verglasten Raum, in dem sie schön ihre Ruhe haben. Einige Stunden pro Tag werden Besucher oder potentielle Käufer zum Spielen reingelassen, um allenfalls die Wunschkatze etwas besser kennenlernen zu können. An dieser Stelle muss ich festhalten, dass alle Katzen vom örtlichen Tierheim kommen und adoptiert werden können, also nicht aus irgendeinem Massenzuchtbetrieb stammen. Das ist ganz wichtig, ist doch Austin die grösste „no-kill“ Stadt in Amerika, d.h. seit Februar 2011 wurden nie mehr als 10 % der im Tierheim aufgefangenen Tiere eingeschläfert. Dies wiederum setzt voraus, dass 90 % der aufgefangenen Tiere ein neues Heim finden!

Ich selber habe nicht mit den Katzen gespielt, sondern sie nur beobachtet. Sie schienen mir so klein, obwohl gemäss Aussage einer Mitarbeiterin alle ausgewachsen sind. Es scheint wirklich, Schweizer Katzen sind einfach etwas grösser als Amerikanische. Der Besuch war etwas zwiespältig, habe ich mich doch über die spielenden felinen Freunde gefreut, aber ich spürte auch die noch immer währende Trauer um meine verlorenen Freunde. Nur eines scheint mir klar – nach Katzen ist die Vorstellung, sich ein Käfig-Tier zu halten, sehr schwer. Nun ja, die Zukunft wird zeigen, welches Tier mich als nächstes begleitet. Nur über eines besteht wohl kein Zweifel: Ich ohne Haustiere ist wie… Erdbeeren ohne Sahne? Kartoffelstock ohne Sauce? Ernie ohne Bert? Es geht, aber nur schwer vorstellbar.

Ressourcen & Quellen