Tag Archives: language

Polyglots

MINI - what else?!
MINI – what else?!

It’s funny how you stumble over things that go along the same lines as your most recent or most prominent thoughts. Meaning, if you’re looking to buy a new car and you’re interested in, let’s say, a MINI (what else could you possibly be interested in anyway ;-)) you start seeing MINIs all over the place. And as I was talking about measures that may or may not help you push off or even fight diseases such as Alzheimer’s and general dementia it’s pretty clear that I had to stumble upon yet another article telling me how to successfully stay brain-active. (Für Deutsch hier klicken)

I discovered the article while reading a piece that my better half sent my way… strangely, I can’t remember what that article was all about…1 speaking of dementia… Anyhow, I do remember the other article very vividly. It’s about polyglots and how one very normal person may manage to learn 30 languages – good luck with that! I’d be happy to say “good day” in 30 different languages. But let’s look at what science found out about learning languages: General belief holds that the older we get, the harder it becomes to learn a language. And once we pass our early 20s it’s practically impossible to ever speak a language accent-free. But truth is: All we lose is the ability or simple willingness to mimic other people. Because that’s exactly what little kids do when learning to speak; or learning pretty much anything for that matter. In kids we find it adorable but when older people start copying us we find it utterly annoying. Sad, for we rob them of the opportunity to learn something from us.

Go ahead - mirror those strangers!
Go ahead – mirror those strangers!

Then again, friends mimic each other quite frequently and it is well known that we are more likely to do so if we identify ourselves with someone. Which is exactly the process that would rather effortlessly improve language learning. This was proven by a survey run amongst Chinese speakers learning Japanese. When asked whether they find it easy to put themselves in other’s shoes and imagine how they feel or if they can do impressions of other people, the ones confirming these statements turned out to gain much greater fluency in their new language.

So what does that mean for an everyday language learner? If you learn a second or third or whatever language you should adopt a character or the behavior you connect with the specific country or countrymen of the language you learn, it will not only help your brain differentiate between the new language and your mother tongue but also make it easier to recognize the new language pattern. So go ahead and mimic that passionate Italian or romantic French. Look closely at the facial expression of a native speaker and start copying them as it will help your facial muscles to pick up those new sounds.

20150726_MultilingualNow what does this all have to do with dementia? Well, according to the article numerous studies have proven that learning languages comes with a big payoff and is arguably the best brain training you can try for being multilingual can improve attention and memory. Studying the experiences of immigrants has found that speaking two languages can delay dementia diagnosis by five years. Five years! And so it continues: For those who know three languages the diagnosis can be up to six and a half years later than for monolinguals. And if you’re somewhat fluent in four or more languages you may enjoy an extra nine years of healthy cognition. Now if that’s not a motivation to download the fantastic Swiss app Duolingo from the app store and start tackling that second, third or more language!

1Luckily, in the meanwhile I DO remember what the article my better half sent me was all about: Quite interesting actually it discussed the robot that a couple of Swiss artists used to buy them random stuff on the Internet… or rather on the darknet. For an art project. The story ended by the robot being taken in by the police. I may elaborate on that story a little later on for it’s quite intriguing…

Resources & Sources

  • Photo Mirroring from pixabay
  • Photo Multilingual from pixabay
  • Article on Polyglots from bbc.com – validated 7/26/2015

POLYGLOTTE

Witzig wie man immer wieder über ähnliche Dinge, wie die, mit denen man sich gerade am meisten beschäftigt, stolpert. Soll heissen, wenn du dich nach einem neuen Auto umsiehst und dich, sagen wir, für einen MINI interessierst (wofür sollte man sich sonst schon interessieren 😉 siehst du plötzlich überall MINIs. Und weil ich über Massnahmen, die dabei helfen – oder auch nicht – Krankheiten wie Alzheimer und allgemeine Demenz herauszuzögern oder ganz zu bekämpfen, gesprochen habe, musste ich natürlich zwangsläufig auf einen weiteren Artikel, der mir erklärt wie ich mein Hirn erfolgreich aktiv halten kann, stossen.

Ich habe den Artikel entdeckt während ich mir ein Schriftstück, das meine bessere Hälfte mir zuschickte, las… Merkwürdigerweise kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, worum es in diesem Artikel ging…1 Wo wir von Demenz sprechen… Nun, jedenfalls erinnere ich mich sehr lebhaft an den anderen Artikel. Er handelte von Polyglotten und wie eine Durchschnittsperson es schaffen kann, 30 Sprachen zu lernen – viel Glück dabei! Ich wäre schon glücklich, „Guten Tag“ in 30 verschiedenen Sprachen sagen zu können. Aber schauen wir doch mal, was die Wissenschaft über das Lernen von Sprachen herausgefunden hat: Allgemein wird angenommen, dass je älter wir werden, desto schwieriger wird es, eine Sprache zu lernen. Und haben wir erst mal die frühen Zwanziger hinter uns gelassen wird es praktisch unmöglich, eine Sprache je akzentfrei zu sprechen. Doch die Wahrheit ist: Das einzige was wir verlieren, ist die Fähigkeit oder den simplen Willen, andere Leute zu imitieren. Denn das ist genau, was kleine Kinder tun, um sprechen zu lernen; oder eigentlich um so ziemlich alles zu lernen. Während wir dieses Verhalten bei Kindern recht hinreissend finden, erscheint es uns bei Erwachsenen einfach nur nervig. Schade, denn wir berauben sie der Möglichkeit, etwas von uns zu lernen.

Freunde hingegen imitieren einander ziemlich oft und es ist kein Geheimnis, dass wir zum Kopieren tendieren, wenn wir uns mit jemandem identifizieren. Was genau das Verhalten wäre, welches das Lernen von Sprachen so mühelos machen soll. Das wurde durch eine Umfrage unter chinesischen Studenten, die Japanisch lernen, untermauert. Die Studenten wurden gefragt, ob sie es einfach fänden, sich in die Lage von jemand anderem zu versetzen und sich vorzustellen, wie sich diese Person fühlt oder ob sie gut im Nachahmen von Leuten seien. Die Studenten, welche diese Fragen bejahten waren auch jene, welche die Fremdsprache schlussendlich flüssiger beherrschten.

Doch was bedeutet das für den Durchschnittsmenschen, der eine neue Sprache lernen möchte? Wenn du eine zweite, dritte oder wievielte Sprache auch immer lernen möchtest, solltest du in eine Rolle schlüpfen oder das Verhalten, das du mit dem entsprechenden Land oder den Landsleuten verbindest, übernehmen. Das hilft deinem Hirn nicht nur, die neue Sprache von deiner Muttersprache zu unterscheiden, sondern es erleichtert sogar die Erkennung des neuen Sprachmusters. Imitiere also ruhig den heissblütigen Italiener oder den romantischen Franzosen. Schau dir die Gesichtsausdrücke von Muttersprachlern genau an und beginne sie zu kopieren. Es wird deinen Gesichtsmuskeln dabei helfen, die neue Aussprache besser hinzukriegen.

Aber schauen wir doch mal, was die Wissenschaft über das Lernen von Sprachen herausgefunden hat: Allgemein wird angenommen, dass je älter wir werden, desto schwieriger wird es, eine Sprache zu lernen. Und haben wir erst mal die frühen Zwanziger hinter uns gelassen wird es praktisch unmöglich, eine Sprache je akzentfrei zu sprechen. Doch die Wahrheit ist: Das einzige was wir verlieren, ist die Fähigkeit oder den simplen Willen, andere Leute zu imitieren. Denn das ist genau, was kleine Kinder tun, um sprechen zu lernen; oder eigentlich um so ziemlich alles zu lernen. Während wir dieses Verhalten bei Kindern recht hinreissend finden, erscheint es uns bei Erwachsenen einfach nur nervig. Schade, denn wir berauben sie der Möglichkeit, etwas von uns zu lernen.

Und was hat das alles mit Demenz zu tun? Nun, dem Artikel gemäss haben diverse Studien belegt, dass sich das Lernen von Fremdsprachen absolut lohnt und es wohl das beste Hirntraining ist, denn mehrsprachig zu sein kann sowohl die Aufmerksamkeit wie auch das Erinnerungsvermögen erheblich verbessern. Das Studium von Immigranten hat ergeben, dass Zweisprachigkeit die Diagnose Demenz um bis zu fünf Jahre verzögern kann. Fünf Jahre! Und so geht es weiter: Wenn man drei Sprachen beherrscht, kann die Diagnose bis zu sechseinhalb Jahre später erfolgen als bei einsprachigen Personen. Und wer einigermassen flüssig in vier oder noch mehr Sprachen ist, kann sogar neun Jahre länger in geistiger Klarheit geniessen. Wenn das also keine Motivation ist, die fantastische Schweizer App Duolingo vom App Store herunterzuladen und anzufangen, eine zweite, dritte oder mehr Sprache zu lernen!

1Glücklicherweise ist mir inzwischen wieder eingefallen, worum es beim Artikel, den mir meine bessere Hälfte geschickt hat, ging: Recht interessant, muss ich sagen, handelt er doch von einem Roboter, der für ein paar Schweizer Künstler willkürlich Produkte aus dem Internet bestellt… oder eher vom Darknet. Für ein Kunstprojekt. Die Geschichte endet damit, dass der Roboter von der Polizei festgenommen wird. Vielleicht werde ich mich noch ein wenig eingehender mit dieser Begebenheit beschäftigen, ist sie doch recht faszinierend…

Ressourcen & Quellen

  • Foto Spiegelung von pixabay
  • Foto Mehrsprachigkeit von pixabay
  • Artikel über Polyglotte von bbc.com (nur Englisch) – überprüft 26.7.2015
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