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Puffy

BAUSCHIG

When the air is so cold that your breath leaves in little white steam puffs you have to pack yourself up tightly before leaving the house – which makes you look all puffy like a marshmallow 🙂

Wenn die Luft so kalt ist, dass dein Atem in kleinen Dampfwolken aufsteigt weisst du, dass du dich gut einpacken musst, bevor du das Haus verlässt – was dich aussehen lässt wie ein Marshmallow 🙂


This is me on my way to a Blitz-visit in Munich where I’ll meet a friend from work back in Austin, TX. So stoked about meeting her and her boyfriend just across the boarder in Bavaria :-))

Das bin ich auf dem Weg zu einem Blitzbesuch in München, wo ich eine Freundin von der Arbeit in Austin, TX, treffen werde. Ich freue mich so, sie und ihren Freund quasi gleich über der Grenze in Bayern zu treffen 🙂

Family Affairs

FAMILIENANGELEGENHEITEN

A week ago I returned from a trip to Switzerland. The visit of course involved a family affair: My two nephews (twins) quite spontaneously celebrated their First Communion.
Vor einer Woche kehrte ich von einer Reise in die Schweiz zurück. Natürlich war der Besuch familienbezogen: Mein zwei Neffen (Zwillinge) feierten ziemlich spontan ihre Erstkommunion.

My husband keeps telling me it looks a little like a cult… can’t deny that.
Mein Mann besteht darauf, dass die ganze Sache ein bisschen kultmässig daher kommt… hat was.

It was a very Swiss ceremony… Or was it?!
Es war eine höchst Schweizerische Zeremonie… Oder doch nicht?!

Naturally, I spent some quality time with my godson – who was also my (boat) driver:
Selbstverständlich verbrachte ich etwas Zeit nur mit meinem Göttibub – der auch mein (Boots-) Fahrer war:

While in the country I used the opportunity to meet more family and friends plus I walked around my hometown of Luzern and my former work place Zurich quite a bit.
Während ich im Land war, nutzte ich die Gelegenheit, um noch die erweiterte Familie und einige Freunde zu besuchen. Ausserdem spazierte ich auch tüchtig durch meine Heimatstadt Luzern und meinen ehemalige Arbeitsort Zürich.

1. Luzern on a somewhat overcast but rain-free day 2. View over Lake Luzern towards Luzern – note the blue disturbance in the sky 🙂 3. View from restaurant “Clouds” on top of Zurich’s skyscraper “prime tower”
1. Luzern an einem etwas bewölkten, aber regenfreien Tag 2. Sicht über das Luzerner Seebecken nach Luzern – man beachte die blaue Störung am Himmel 3. Aussicht vom Restaurant “Clouds” im obersten Stock von Zürichs Wolkenkratzer, dem “Prime Tower”

Apparently, there’s never a shortage of sweets in Sweetserland 🙂
Scheinbar gibt es nie Mangel and Süssigkeiten in diesem süssen Land 🙂

Chocolate Mountains and a Meringue Mountain – the latter is not to be confused with the dance; this kind of Meringue is a desert made of whipped egg whites and sugar – here topped with a bunch of (unsweetened) whipped cream.
Schokolade-Berge und ein Meringue Berg – letzterer ist nicht mit dem Tanz zu verwechseln; bei dieser Art von Meringue handelt es sich um ein Dessert, hergestellt aus geschlagenem Eiweiss und Zucker – hier umgeben mit (ungezuckertem) Schlagrahm.

And last but not least I realized that Switzerland isn’t that different from Texas: At least some interests are mutual!
Und zu guter Letzt kann ich bemerken, dass es in der Schweiz gar nicht so anders ist als in Texas: Gleiche Interessen gibts auf jeden Fall!

Houston Texans fans in my families neighborhood… and my nephews would make excellent Texans – for their vacation program they chose to take shooting lessons.
Houston Texans Fans in der Nachbarschaft meiner Familie… und meine Neffen würden exzellente Texaner abgeben – als Ferienprogramm entschieden sie sich fürs Schiessen.

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I’m confused!

Photo Dec 20, 12 58 18 PM
Always my first buy in Switzerland: Rivella!

I’ve been living in the U.S. for a little over 2 years now and it’s been almost a year since my last visit to Switzerland and as swiftly as that have I been Americanized – to my better half’s delight.* (Für Deutsch hier klicken)

When arriving in Zurich the usual first impressions hit me: The toilet flush that swirls the water down the pipe instead of sucking it out; the meticulous cleanliness; the timeliness of public transportation and – public transportation in general!

Photo Dec 20, 12 08 40 PM
Swiss vs. Texas tea spoon 🙂

These observations are obvious enough but there’s small things that hit me now such as when I made coffee in the morning and only seemed to find Espresso spoons in my mum’s kitchen drawer. Until she assured me that these are regular coffee spoons. They seem so incredibly tiny.

Photo Dec 20, 12 08 52 PM
1st floor, ground floor, upper level??!?

Or yesterday at the train station when a sign announced that the ticket office moved up to the 1st floor… which made me hunt around the ground floor (which of course in the U.S is the 1st floor). I’m confused here people!!

Well, at least there’s a few things that don’t change: Any Swiss bread is still as good as I remember it and thus is bread that deserves the name. It’s not as overly soft as toast. There’s no disturbing holes as they put them in bagels. A crusty-looking crust actually is crusty. And there’s so many variations that your eyes are in danger of going into overload. How wonderful!

Photo Dec 20, 12 59 43 PM
Casual cheese selection.

But my real first culinary highlight happened right away during our first breakfast on Saturday: I cut myself a piece of the first cheese available – and I couldn’t believe how creamy and flavorful it was… truly like music on my tongue!! Quite frankly: I think I’m in danger of reversing the impression that one only gains weight when staying in the U.S. 🙂

*The reason my better half is delighted about my confusion is that I finally understand his initial confusion when first arriving in Switzerland almost 10 years ago.

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ICH BIN VERWIRRT!

Seit etwas über zwei Jahren lebe ich jetzt in den USA und seit meinem letzten Besuch in der Schweiz ist knapp ein Jahr vergangen und doch hat diese kurze Zeit bereits genügt, um mich zu amerikanisieren – zur Freude meiner besseren Hälfte.*

Bei unserer Ankunft in Zürich fielen mir die üblichen Sachen auf: Dass die Toilette das Wasser aus der Kloschüssel wirbelt anstatt es geräuschvoll rauszusaugen; die akribische Sauberkeit; die pünktlichen öffentlichen Verkehrsmittel und – überhaupt öffentliche Verkehrsmittel.

Diese Beobachtungen sind augenscheinlich genug, doch dann gibt es noch diese kleinen Dinge, die mir nun etwas fremd vorkommen wie wenn ich beispielsweise morgens Kaffee mache und in den Küchenschubladen meiner Mam lediglich Espresso-Löffelchen zu finden scheine. Bis sie mir versichert, das es sich dabei um ganz normale Teelöffel handelt. Sie scheinen mir einfach so unglaublich winzig.

Oder gestern, als ein Plakat im Bahnhof verkündete, dass der Billettschalter in den 1. Stock umgezogen sei… und ich mich daraufhin vergeblich im EG (was in den USA natürlich dem 1. Stock entspricht) nach den Schaltern umschaute. Leute, bin ich verwirrt!

Nun, es gibt immerhin einige Dinge, die sich nicht ändern: Jegliches Schweizer Brot ist noch immer so gut, wie ich es in Erinnerung habe und damit ein Brot, das den Namen auch verdient. Es ist nicht so übermässig weich wie Toastbrot. Es gibt keine beunruhigenden Löcher wie sie Bagels vorweisen. Wenn ein Brot knusprig aussieht, dann ist es auch knusprig. Und es gibt so viele leckere Varianten, dass deine Augen Gefahr laufen, überfordert zu werden. Wie wunderbar!

Doch mein erstes richtig kulinarisches Highlight hatte ich bereits beim ersten Frühstück am Samstag: Ich habe mir ein Stück vom ersten Käse, der mir in die Hände fiel, abgeschnitten – und konnte kaum glauben, wie cremig und geschmackvoll er war… wahrlich wie Musik auf meiner Zunge!! Ganz ehrlich: Ich glaube ich bin in Gefahr, das übliche Bild, dass man nur in den USA Gewicht zulegt, umzukehren 🙂

*Der Grund dafür, dass meine bessere Hälfte sich über meine plötzliche Verwirrung freut, liegt darin, dass ich nun endlich seine anfängliche Verwirrung bei seiner ersten Ankunft in der Schweiz vor fast 10 Jahren begreife.

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Wondering

I really wonder what it is about me that makes people think I might leave the country – and never come back. Not sure where people get this notion from but I’ve never done that – at least not without announcing it well in advance.

Photo Dec 01, 7 11 37 AMAnd still: When my boss lately realized that I will be in Switzerland in two weeks time he announced how happy he was for me – but asked me to please come back. Which made me aware that my previous supervisor and several friends and colleagues have passed similar comments over time.

Seems like I give off a vibe of either spontaneous adventurism or panicked abandonment. And it looks like some things never change – no matter where on this planet you are.

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VERWUNDERT

Ich frage mich echt, was an mir die Leute zum Gedanken bringt, dass ich das Land verlassen könnte – und nicht wieder zurückzukehren. Bin mir echt nicht sicher, was die Leute zu diesem Gedanken veranlasst, hab ich doch nie dergleichen getan – zumindest nicht, ohne es lange im Voraus anzukündigen.

Und doch: Als mein Chef kürzlich feststellte, dass ich in zwei Wochen in der Schweiz sein werde, verkündete er, wie sehr er sich für mich freue – bat mich aber bitte wieder zurückzukehren. Was mir dann eben bewusst werden liess, dass bereits mein letzter Vorgesetzter und diverse Freunde und Kollegen im Laufe der Zeit ähnliche Kommentare fallen liessen.

Es scheint als verbreite ich ein Gefühl entweder von spontaner Abenteuerlust oder aber panischen Davonlaufens. Und es scheint so, dass gewisse Dinge sich nie ändern – egal wo auf diesem Planeten man sich aufhält.

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Another Try

Corpus Christi Beach: Nice view but rough sand.
Corpus Christi Beach: Nice view but rough sand.
Mustang Island.
Mustang Island.

We gave it another shot. Once again we were headed towards the Gulf of Mexico last Saturday, this time applying the knowledge my better half gained through extensive research: We were going to go the extra mile, so to say, and drive out to the island that protects the bay of Corpus Christi from the open Gulf of Mexico. The place we were heading for was Port Aransas on Mustang Island. (Für Deutsch hier klicken)

Beach at Port Aransas... white, fine sand as far as the eye can see.
Beach at Port Aransas… white, fine sand as far as the eye can see.

According to reports on the Internet jellyfish season on Texas coasts last from spring to late fall, some natives even claim it’s a year round thing. But apparently jellyfish, which drift with the current, oftentimes get stuck within the bay of Corpus Christi, unable to swim out by themselves as the most common jellyfish in the area, the moon jellyfish, are only capable of limited motion. So they depend on the current taking them back into the open waters of the gulf.

We arrived by the beach somewhere between 1 and 2pm due to me sleeping longer than anticipated (I set my alarm for PM instead of AM… stupid 12 hour time system…) and because we got caught up in a pretty bad traffic jam that was thankfully only starting to build up but Google maps indicated that 4 accidents in a row had happened.

The famous USS Lexington - it's huge!
The famous USS Lexington – it’s huge!

That seems quite incredible and I still wonder if it was the same one or two accidents only being reported several times. Anyway, we were able to get around it and thus to the beach at a still acceptable time. But we immediately called off any thought of visiting the USS Lexington. Again. And we still plan on coming back just for that. After all, the Lexington is a movie star: All of the aircraft take off scenes in the movie Pearl Harbor, meaning both American and Japanese, were filmed on the museum ship anchored in the bay of Corpus Christi.

The marshes on our way back towards the mainland... something building up in the distance.
The marshes on our way back towards the mainland… something building up in the distance.

Even though we had a lot of fun on our last trip I have to say: The swimming experience this time was ways better. The gulf waters are almost as warm as the bay waters but soooo much clearer. We could see our feet standing hip deep in the water. Plus: No jellyfish attacks this time which to me personally was a highlight J It’s not that jellyfish stings are very painful it’s more the anticipation of the next one coming that disturbs your peace of mind and thus slightly ruins the whole experience.

God's wrath looming over the oil refinery?
God’s wrath looming over the oil refinery?

So is the three plus hour ride from Austin worth the whole experience? You may ask yourself that as you unfold out of the car, slightly stiff and woozy, but once you lay on the beach after having set foot in the water and the waves started playing with you, the question becomes obsolete.

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  • Original image Mustang Island via Wikipedia, licensed under CC BY-SA 3.0
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EIN WEITERER VERSUCH

Wir haben es nochmal probiert. Am Samstag waren wir erneut in Richtung Golf von Mexiko unterwegs, diesmal jedoch das Wissen anwendend, das meine bessere Hälfte mittels umfangreicher Recherchen gewonnen hatte: Diesmal wollten wir noch einen Schritt – oder eher eine Halbe Stunde Fahrt – weitergehen und zur Insel, welche die Bucht von Corpus Christi vom offenen Wasser des Golfs von Mexiko abschirmt, fahren. Der Ort zu dem wir unterwegs waren heisst Port Aransas auf der Mustang Insel.

Gemäss einschlägigen Kommentaren im Internet dauert die Quallen-Saison an der texanischen Küste vom Frühling bis zum späten Herbst, manche Einheimische behaupten gar, die Saison dauere das ganze Jahr an. Offensichtlich treiben Quallen mit der Strömung in die Bucht von Corpus Christi und bleiben dann darin hängen, da die meistverbreiteten Quallen in dieser Gegend, die Ohrenqualle, sich nur sehr eingeschränkt selber fortbewegen können. Dementsprechend sind sie wiederum von der Strömung abhängig, um wieder in die offenen Wasser des Golfs getrieben zu werden.

Wir kamen erst irgendwann zwischen 13 und 14 Uhr am Strand an, da ich etwas länger als erwartet schlief (ich hatte meinen Alarm für PM, also abends anstatt AM, also morgens, gesetzt… doofes 12 Stunden Zeitsystem…) und weil wir zudem noch in einen Stau gerieten, der sich glücklicherweise erst am Bilden war; Google Maps allerdings zeigte an, dass 4 Unfälle in einer Reihe passiert waren. Das scheint mir etwas unglaublich und ich frage mich noch immer, ob es nicht bloss ein oder zwei waren, die aber etliche Male gemeldet wurden. Wie auch immer, wir konnten die Verkehrsstockung umfahren und erreichten so den Strand doch noch zu einer akzeptablen Zeit. Doch wir sagten umgehend jegliche Gedanken, die USS Lexington diesmal zu besuchen, ab. Wieder. Und wir planen noch immer, zu einem Besuch nur für dieses monströse Schiff zurückzukommen. Denn immerhin ist sie ja ein Star, die Lexington: Alle Flugzeugstarts von einem Flugzeugträger im Film Pearl Harbor, und damit meine ich sowohl die Amerikanischen wie die Japanischen, wurden auf diesem Museumsschiff, das in der Bucht von Corpus Christi ankert, gefilmt.

Auch wenn wir auf unserem letzten Ausflug jede Menge Spass hatten, so muss ich doch sagen: Das Schwimmerlebnis dieses Mal war um einiges besser. Die Wasser des Golfes sind fast so warm wie die der Bucht, aber dabei soooo viel klarer. Wir konnten unsere Füsse hüfttief im Wasser stehend sehen. Plus: Keine Quallenattacken diesmal, was für mich persönlich ein Highlight darstellte J Es ist ja nicht so, dass Quallenstiche (was ja keine eigentlichen Stiche sondern einfach ein Brennen sind) sehr schmerzhaft sind, es ist eher die Erwartung des nächsten Kontakts, der einen die Gemütsruhe raubt und damit die gesamte Erfahrung ein klein wenig ruiniert.

Ist nun also die drei und mehr Stunden Fahrt von Austin die ganze Sache wert? Man mag sich das beim leicht steifen und benommenen Entfalten aus dem Auto nach der Ankunft fragen, doch sobald du erst einmal am Strand liegst nachdem du den ersten Fuss ins Wasser gesetzt und die Wellen ihr Spiel mit dir begonnen haben, wird diese Frage hinfällig.

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  • Originalfoto Mustang Island von Wikipedia, lizenziert unter CC BY-SA 3.0
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My Week in Orlando (Or Where Again?)

Orlando by night... taken on the very first evening.
Orlando by night… taken on the very first evening.

I’ve spent the whole of last week in Orlando. Or let’s say at the Hilton in Orlando. (Für Deutsch hier klicken) It could have basically been anywhere really, it wouldn’t have made much of a difference because as a conference participant you don’t get to see the outside world very often. This Orlando trip was exactly the one that I accompanied my husband to in the last two years, but back then I spent my

The oh-so-official-conference-me
The oh-so-official-conference-me

time lazing by the pool and exploring Florida. Which didn’t bring in a lot of money or rather it was using up quite a bunch of dineros. That’s why this time around things were a little different: I had a boss to take care of and a mission to fulfill – keeping my boss happy and his schedule organized.

Upside-down house, view no. 1
Upside-down house, view no. 1

Both of my tasks weren’t overly difficult to accomplish as my manager is a very easy-going person. If he gets his daily Starbucks Americano and enough water he’s usually a happy man. And his schedule was mostly taken care of before we even left the office. There was the eventual change of an appointment but nothing too wild. Thus I was able to attend many of the sessions and keynotes which were most interesting, inspiring, some right-out hilarious and all of them educating.

Taking a break (to catch up with my own paperless paperwork...) at the Starbucks-serving coffee place.
Taking a break (to catch up with my own paperless paperwork…) at the Starbucks-serving coffee place.

What struck me most about this conference is how much time you can spend in a windowless room, debating, hacking away on your laptop without ever seeing the light of day. One of my happiest moments last week was accordingly when my better half and I first managed to sneak out of the hotel for dinner. This was on Tuesday evening which is not bad at all as I’ve heard people almost brag about how they attended conferences where they first set foot outside the hotel when… well, when they left. After check-out. After like 4 or 5 days inside conference rooms, hotel rooms and hotel restaurants in a row. When I look at the official program of our conference week, our only moment outside would have consisted of a few steps to a bus that would have taken us to the Hard Rock Café/Hotel Orlando and then the same couple of steps to hop on the bus back to the Hilton. The thought sends chills down my spine. For I’m a sun worshiper. I need daylight in order to thrive. My better half calls me a little flower. Always the face in the sun. And it’s true. I need natural daylight like I need food. Not necessary sunny skies, otherwise I would have withered and died a long time ago during one of those grey winter months in Switzerland. But getting out of the AC’d (which I call “air chilling” rather than “air conditioning”) surroundings into the all-embracing warmth and the soft light of a late Orlando summer day was heaven for me.

Upside-down house, view no. 2
Upside-down house, view no. 2

Another highlight that week was when I moved my butt to the gym and climbed onto the treadmill – imagine that being a highlight for me… to run on a treadmill!! And right after dinner at that. I did hill training as usual on the treadmill and my belly definitely wasn’t too happy about the steep uphill climb laden with fish and dessert and the likes. But I pulled it through anyway. I needed to loosen up those muscles and tendons that from slouching in chairs of doubtful posture-quality were rather tensed up and shortened. And the

And the not-so-official-conference-me :-)
And the not-so-official-conference-me 🙂

effort was totally worth it! I got myself nicely loosened up and could actually see myself making it through the remainder of the week. Which I did. And it was good. We had fun; lots of fun! Especially at the SNL-themed dress-up dinner on Friday which was hilarious. All those costumes, crazy! It was an intense week in which we got a lot of work done and got to take even more work back home. But that’s how it should be, I assume – to ensure we can return next year and do it all over again 🙂

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MEINE WOCHE IN ORLANDO (ODER WO NOCHMAL?)

Die gesamte letzte Woche habe ich in Orlando verbracht. Oder sagen wir: Im Hilton in Orlando. Es hätte so ziemlich überall sein können, das hätte keinen grossen Unterschied gemacht, denn als Konferenzteilnehmer kriegst du nicht wirklich viel von der Aussenwelt zu sehen. Dieser Orlando-Trip war genau derjenige, auf den ich meinen Mann in den vergangenen zwei Jahren begleitet hatte, nur konnte ich damals meine Zeit beim Rumlümmeln am Pool und Florida erkundigen, geniessen. Was allerdings nicht gerade viel Geld eingebrachte, eher im Gegenteil… habe ich doch so einige Dineros verpulvert. Und darum hat das Pflichtprogramm dieses Jahr etwas anders ausgesehen: Ich hatte einen Chef, um den ich mich kümmern musste und eine Mission, die es zu erfüllen galt – den Boss glücklich und seine Agenda im Griff behalten.

Beide Aufgaben waren nicht wahnsinnig schwer zu bewerkstelligen, denn mein Vorgesetzter ist wahrlich eine sehr entspannte Persönlichkeit. Wenn er seinen täglichen Starbucks Americano und genügen Wasser bereitgestellt kriegt, ist er in der Regel ein zufriedener Mensch. Und seinen Terminplan hatte ich ja schon vor dem Verlassen des Büros auf Vordermann gebracht. Es gab dann die eine oder andere Terminverschiebung, aber nichts zu schlimmes. Dementsprechend kam ich denn in den Genuss, so einigen der Vorträge und Sitzungen zu lauschen. Allen war eines gemeinsam: Sie waren äusserst interessant, inspirierend, ausgesprochen köstlich und bildend.

Am meisten aufgefallen ist mir an dieser Konferenz, wie viel Zeit man eigentlich in einem fensterlosen Raum mit debattieren und auf dem Laptop herumtippen verbringen kann, ohne dabei ein einziges Mal das Tageslicht zu Gesicht zu bekommen. Dementsprechend war einer meiner glücklichsten Momente der letzten Woche als meine besser Hälfte und ich es schafften, uns für ein Nachtessen aus dem Hotel zu schleichen. Das war am Dienstagabend, was ganz und gar keine schlechte Bilanz ist, wenn ich anderen Konferenzteilnehmern dabei lausche wie sie beinahe damit angeben, an anderen Konferenzen das Hotel zum ersten Mal nach dem Auschecken verlassen zu haben. Also nach 4 oder 5 aufeinanderfolgenden Tagen in Konferenzräumen, Hotelzimmern und Hotelrestaurants. Wenn ich mir unser offizielles Programm für die Konferenzwoche angucke, hätte unser einziger Kontakt mit der Aussenwelt in einigen Schritten zu einem Bus, der uns zum Hard Rock Café/Hotel Orlando gebracht hätte und dann die gleichen paar Schritte wieder zum Bus zurück, bestanden. Der Gedanke jagt mir Schauer über den Rücken. Denn ich bin eine Sonnenanbeterin. Ohne Tageslicht kann ich nicht aufblühen. Meine bessere Hälfte vergleicht mich schon mal mit einer kleinen Blume. Immer das Gesicht in Richtung Sonne. Und es stimmt. Ich brauche natürliches Tageslicht genauso wie mein tägliches Essen. Nicht notwendigerweise einen sonnigen Himmel, sonst wäre ich schon längst verwelkt und gestorben während eines dieser grauen Wintermonate in der Schweiz. Doch aus diesen tiefgekühlten – wie ich das anstelle von „klimatisiert“ zu nennen pflege – Räumen in die dich vollständig umarmende Wärme und das sanfte Licht eines späten Orlando Sommertags zu treten, war für mich der Himmel.

Ein weiteres Highlight dieser Orlando Woche war, als ich meinen Hintern zum Fitnesscenter bewegte und ein Laufband erklomm – kaum zu glauben, dass ich eine halbe Stunde auf einem Laufband ein Highlight nenne!! Und noch dazu direkt nach dem Abendessen. Wie üblich auf dem Laufband gab ich mich dem Hügeltraining hin, was meinen Bauch definitiv nicht allzu glücklich machte – stell dir vor du müsstest dich vollgestopft mit Fisch, Dessert und dergleichen einen Hügel hochkämpfen… Aber ich habe es trotzdem durchgezogen. Ich musste die Muskeln und Sehnen, die vom stundenlangen krumm in haltungstechnisch fragwürdigen Stühlen herumsitzen verspannt und verkürzt waren, etwas auflockern. Und der Aufwand hat sich gelohnt! Alles schön aufgelockert konnte ich mir tatsächlich vorstellen, die restlichen zwei Tage der Konferenz zu überstehen. Was ich auch tat. Und es war gut. Wir hatten Spass; viel Spass! Ganz besonders an unserem Abendessen mit dem Thema Saturday Night Live, was einfach zum Schreien komisch war. All die Kostüme und Ideen, einfach irre! Es war eine intensive Woche in der wir viel Arbeit erledigten und von der wir noch mehr Arbeit mit nach Hause nahmen. Doch ich denke, so soll es sein – um sicherzustellen, dass wir nächstes Jahr wiederkommen und all das wieder erleben können 🙂

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THE SAD, THE GOOD AND FROM BETTER TO WORSE

Oscar, our little "left over" cat - so glad he's safe and sound!
Oscar, our little “left over” cat – so glad he’s safe and sound!

It’s been two weeks since my last blog post – and almost three weeks since Merlin disappeared. (Für Deutsch hier klicken) And he hasn’t showed up since. Though I’m devastated and his absence really pains me that’s not the (only) reason I haven’t been writing lately. The last two weeks at work have been pretty crazy and I wanted to concentrate on what’s important: My (remaining) little family here – my husband and cat boy Oscar – me getting enough rest and only doing what I love most – as it turns out it’s neither writing nor doodling but reading.

Duke University Cathedral.
Duke University Cathedral.

Last week was particularly busy at work and as usual everything went a little haywire but I was lucky enough to get Friday off to join my beloved better half to the 10 year reunion of his Duke MBA class. We flew out to Durham/Raleigh, North Carolina, on Friday to enjoy a gorgeous day strolling about and marveling at the University buildings – after spending 4 hours in a pub. But don’t get me wrong: the hours in the pub – though spent in broad day- if not to say sunlight – were well spent: We met two of my better half’s class mates who live in the area and we had a fantastic time. Saturday the weather turned on us but we knew that in advance and decided to sleep in a little to catch up with the lack of sleep from the week before. That left us with enough time to browse the shops with all the Duke/Fuqua* gear, drive around town and have a look at the old tobacco warehouses and the rest of the University buildings before we had to get ready for the official reunion dinner. Only one of the classmates with her husband actually made it to the dinner, the other pal had to accompany his son to a soccer game in Myrtle Beach. Had the weather been as splendid as the day before, we may have taken his absence to such a (supposedly… I’ve never been to Myrtle Beach myself… yet) personal but in this wetness we knew he had to be Brazilian to still enjoy the game. Luckily, all the Global and Weekend MBA classes have been combined in one dinner location so we weren’t the only ones showing up. Meeting alumni from other classes was most interesting and we had some quite revealing and inspiring conversations.

Executive Assistant - Sometimes also "Miracle Worker".
Executive Assistant – Sometimes also “Miracle Worker”.

My other highlight last week was Wednesday, when North America was celebrating the Administrative Professionals Day, also known as Secretaries Day or Admin Day. As the name suggests, it recognizes the work of secretaries, administrative assistants, receptionists and

Appreciation from "my crew" - Thanks guys!
Appreciation from “my crew” – Thanks guys!

other administrative support professionals.1 And on this day, a mere three months into my new job, “my crew” showed me their amazing appreciation for the work I’ve been doing so far. Thank you so much guys, you’re wonderful! It’s a pleasure working with you! I feel truly honored to be able to work as an Executive Assistant again.

Finnish newspaper clipping showing my friend's family's wrecked car.
Finnish newspaper clipping showing my friend’s family’s wrecked car.

Now in this mixture of melancholy and exhilaration a dear friend of mine informed me of his own luck – under the circumstances… while he was still sending me his best wishes for Merlin’s reappearance he and his family experienced their very own tragedy. While on vacation in Finland a cement truck crashed into their stationary vehicle at a speed of 60km/h. They were incredibly lucky in all of this: The worst that has seemed to have happened is his wife suffering of a localized amnesia for a time span of 7 hours – apart from the usual whiplashes and contusions that the whole family sustained.

Merlin - as he will always remain in my memory.
Merlin – as he will always remain in my memory.

After hearing this and knowing they are alive and as well as can be I’m incredibly grateful for the guardian angel watching over them. Whatever happened to Merlin, it’s not to be compared to four human lives. And though I feel justified in grieving at least a little for my little cat boy I know that life continues and will keep bringing on beautiful, amazing, awesome, inspiring but also gruesome, painful, devastating and grueling experiences. Just as it always has. And probably always will.

*My dear husband had to carefully teach me how to correctly pronounce Fuqua so as to not embarrass him in front of everyone (as I would have pronounced it in more of a “F-word” way). For all interested: It is pronounced like the English “few” and the French “quoi” – few-quoi.

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  • 1Administrative Professionals Day from wikipedia – validated 4/28/2015
  • News clipping from Helsingin Sanomat

Das Traurige, das Gute und vom Besseren zum Schlechteren

Es sind zwei Wochen vergangen seit meinem letzten Blogbeitrag – und beinahe drei Wochen seitdem Merlin verschwunden ist. Und er ist seither nicht wieder aufgetaucht. Obwohl ich am Boden zerstört bin und mich seine Abwesenheit äusserst schmerzt, ist das doch nicht der (einzige) Grund dafür, dass ich in letzter Zeit nicht geschrieben habe. Die vergangenen zwei Wochen waren ziemlich verrückt bei der Arbeit und ich wollte mich auf das wirklich Wichtige konzentrieren: Meine (verbleibende) kleine Familie hier – meinen Mann und den Katzenbub Oskar – darauf, dass ich genügend Ruhe und Erholung kriege und nur das tue, was ich am liebsten mache – und wie sich herausgestellt hat ist das weder Schreiben noch Doodeln sondern Lesen.

Letzte Woche war besonders geschäftig auf der Arbeit und wie üblich ging alles ein bisschen drunter und drüber, aber ich hatte das Glück, Freitag frei zu kriegen, um meine geliebte besser Hälfte zu seiner 10ten Zusammenkunft seiner Duke MBA Klasse begleiten zu dürfen. So flogen wir am Freitagmorgen nach Durham/Raleigh in North Carolina wo wir einen prächtigen Tag damit verbrachten, umherzuspazieren und die Universitätsgebäude zu bestaunen – nachdem wir 4 Stunden in einem Pub verbracht hatten. Aber versteht mich nicht falsch: Die Stunden im Pub – obwohl bei hellstem Tages- um nicht zu sagen Sonnenlicht drinnen verbracht – waren es wirklich wert: Wir trafen zwei Klassenkameraden meiner besseren Hälfte die in der Umgebung wohnen und wir hatten eine fantastische Zeit zusammen. Am Samstag dann drehte sich das Wetter gegen uns, was wir allerdings bereits im Voraus vom Blick auf die Wetteranzeige wussten und entsprechend entschieden wir, auszuschlafen und etwas Schlaf der vergangenen Woche nachzuholen. Danach hatten wir immer noch genügend Zeit um durch die Duke/Fuqua* Souvenir Shops zu stöbern, in der Stadt rumzukurven und die alten Tabaklagerhäuser und die restlichen Universitätsgebäude zu begutachten, bevor wir uns für das offizielle Nachtessen bereit machen mussten. Zu diesem Nachtessen schaffte es nur noch die eine Klassenkameradin samt Ehemann, der andere Kollege musste seinen Sohn zu einem Fussballspiel nach Myrtle Beach begleiten. Wäre das Wetter so grossartig gewesen wie am Vortag, hätten wir seine Abwesenheit um einen (vermeintlich… ich war ja selbst noch nicht in Myrtle Beach… bisher) so schönen Ort zu fahren, durchaus persönlich nehmen können, doch in dieser Nässe wussten wir, dass er Brasilianer sein musste, um das Spiel noch geniessen zu können. Glücklicherweise wurden ja am Nachtessen dann alle Global und Wochenend MBA Klassen in einem Lokal zusammengenommen und so waren wir doch nicht ganz die einzigen, die auftauchten. Es war äusserst interessant, ehemalige Studenten der anderen Klassen zu treffen und wir durften recht aufschlussreiche und inspirierende Unterhaltungen geniessen.

Mein anderes Highlight der letzten Woche war der Mittwoch, als in Nordamerika der Administrative Professionals Day, auch als Tag der Sekretärinnen oder Admin Tag bekannt, gefeiert wurde. Wie der Name schon antönt, dient der Tag dazu, die Arbeit von Sekretärinnen, administrativen Assistenten, Rezeptionistinnen und anderen in der Administration tätigen Angestellten gewürdigt.1 Und an diesem Tag, gerade mal knappe drei Monate nachdem ich meinen neuen Job angetreten habe, zeigte mir „meine Crew“ ihre erstaunliche Anerkennung für die Arbeit, die ich bisher geleistet habe. Danke vielmals, Jungs, ihr seid wundervoll! Es ist ein Vergnügen, mit euch zu arbeiten! Ich fühle mich echt geehrt, wieder als Direktionsassistentin arbeiten zu können.

Und in diesen ganzen Mix aus Melancholie und Frohsinn hinein erzählte mir ein Freund von seinem eigenen Glück im Unglück – unter den gegebenen Umständen… während er mir noch beste Wünsche für Merlin’s Wiederauftauchen sandte, erlebte er und seine Familie ihre eigene Tragödie: Während ihrer Ferien in Finnland krachte ein Betonmischer mit 60km/h in ihr stehendes Fahrzeug. Mein Freund und seine Familie hatte unsägliches Glück: Das Schlimmste was sie davongetragen haben, scheint eine Gedächtnislücke seiner Frau von ca. 7 Stunden zu sein – abgesehen von den üblichen Schleudertramata und Prellungen, welche die ganze Familie sich zugezogen hat.

Nachdem ich diese Geschichte gehört habe und weiss, dass alle am Leben und so gesund wie nur möglich sind, bin ich unsäglich Dankbar für den Schutzengel, der über sie gewacht hat. Was auch immer Merlin passiert ist, es kann nicht mit vier Menschenleben verglichen werden. Und auch wenn ich mich dazu berechtigt fühle, zumindest ein wenig für meinen kleinen Katzenbub zu trauern, so weiss ich doch, dass das Leben weitergeht und weiterhin wunderschöne, staunenswerte, fantastische, inspirierende, aber genauso grausame, schmerzhafte, verheerende und aufreibende Erfahrungen mit sich bringen wird. Wie es das schon immer getan hat. Und wahrscheinlich immer tun wird.

*Mein geliebter Ehemann musste mich sorgfältig in die richtige Aussprache des Wortes „Fuqua“ einweihen, damit ich ihn nicht vor allen blamiere (da ich das Wort ganz ähnlich wie das berühmte „F-Wort“ ausgesprochen hätte). Für alle Interessierten: Es wird ausgesprochen wie eine Zusammensetzung aus dem Englischen „few“ und dem Französischen „quoi“ – few-quoi.

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The World is Such a Small Place

Keeping the water pipes warm during winter months? No problem... :-)
Keeping the water pipes warm during winter months? No problem… 🙂

Yesterday, my beloved husband and I went to San Antonio to meet a fellow Swiss and her better half. To do that, we girls had to shed the typical Swiss tendency to avoid meeting fellow countrymen (or in our case, women) abroad. To this very day it has remained a mystery to me where this unusual aversion of Swiss people to meet other Swiss abroad stems from. While kinsmen of other nations who meet abroad shake hands vigorously and pat each other’s backs in a most friendly manner as if they had just been barbecuing and drinking good amounts of beer together, Swiss in the same situation duck behind the next best shrubbery.

Anyway, the story that led to this meeting is quite unique and in fact began quite a while ago. My mum, who has the typical maternal network of friends, acquaintances and relatives, told me about a year ago that a girl who grew up just across the street from us had also married an American and was waiting for her visa to immigrate to the U.S. In the meanwhile she has been in the states for half a year and – can you believe it – she lives in San Antonio. We have to thank her husband, who is a marine, for this coincidence but since San Antonio is full of military bases his transfer into this region doesn’t seem so random after all.

The Tower of Americas, San Antonio's tallest building.
The Tower of Americas, San Antonio’s tallest building.

Although we virtually grew up next to each other, I cannot remember ever having seen my neighbor. The situation, however, presents itself differently for our brothers. They seem to know each other fairly well, so well in fact, that my brother decided to name one of his sons, my nephew, after him. Well, it’s not too late for us girls to catch up and getting to know each other better and thus we are determined to soon meet up again, this time maybe in Austin, perhaps even for an exclusive gal’s day or night out. And without throwing ourselves behind the next best flower pots, promised!

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DIE WELT IST SO KLEIN

Gestern sind der werte Herr Gemahl und ich nach San Antonio gefahren um eine Mitschweizerin und ihre bessere Hälfte zu treffen. Dazu haben wir Mädels ganz unschweizerisch unsere Scheu, im Ausland andere Mitschweizer zu treffen für einmal abgelegt. Bis heute ist es mir ein Rätsel, woher diese ungewöhnliche Abneigung von Schweizern, im Ausland andere Schweizer zu treffen, herrührt. Während sich Angehörige anderer Nationalitäten bei einem zufälligen Treffen im Ausland kräftig die Hände schütteln und freundschaftlich den Rücken klopfen als hätten sie noch vor einigen Tagen zusammen einen Grillabend mit gehörig Bier verbracht, ducken sich Schweizer in der gleichen Situation hinter das nächstbeste Gestrüpp.

Hotel Emma in a pretty dramatic weather setting.
Hotel Emma in a pretty dramatic weather setting.

Wie dem auch sei, die Geschichte, die zu diesem Treffen geführt hat, ist ziemlich einzigartig und hat auch schon vor längerem ihren Anfang genommen. Meine Mutter, die ein typisch mütterliches Netzwerk an Freundinnen, Bekannten und Verwandten hat, informierte mich vor etwa einem Jahr, dass ein Mädel, das genau auf der anderen Strassenseite von uns aufgewachsen ist, ebenfalls einen Amerikaner geheiratet habe und auf ihr Visum wartete. Inzwischen ist sie nun ebenfalls seit einem halben Jahr in den Staaten und – man mag es kaum glauben – wohnt in San Antonio. Diesen Zufall haben wir ihrem Mann zu verdanken, der ein Marine ist und da San Antonio voll von Militärbasen ist, scheint seine Versetzung in diese Region doch nicht mehr ganz so zufällig.

Obwohl wir also quasi nebeneinander aufgewachsen sind, kann ich mich nicht daran erinnern, meine Nachbarin jemals gesehen zu haben. Anders ist das allerdings mit unseren Brüdern. Die kennen sich anscheinend so gut, dass mein Bruder entschied, einen seiner Söhne, also meiner Neffen, nach ihm zu benennen. Nun gut, es ist nicht zu spät für uns Mädels aufzuholen und so sind wir fest entschlossen, uns bald mal wieder vielleicht in Austin wiederzutreffen, vielleicht auch mal zu einem exklusiven Mädelstag oder –abend. Ganz ohne uns hinter irgendwelche Blumentöpfe zu werfen, versprochen.

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Panoramic shot from the Tower of Americas.
Panoramic shot from the Tower of Americas.