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Wisdom of the Week

Yoga with Cats... Those Were the Days...
Yoga with Cats… Those Were the Days…

Monday is Yoga day. Our community offers yoga lessons for everyone, be it beginner or advanced level, each and all are welcome. (FĂŒr Deusch hier klicken)

Today I told my teacher that I have perpetually tight hips and all she knew to say is: “My teacher used to tell me that if you have tight hips you’re trying too hard to control your life. And my hips were always tight.” The little word “were” is what caught my ear. But only now I realize I should have asked her how she managed to loosen up. By hours of stretching? Or simply leaving her life up to chance?

Which Way to Wisdom, Please?
Which Way to Wisdom, Please?

Well, I guess the answer to that will be the wisdom of next week 🙂

Resources & Sources

  • Photo Wisdom from Pixabay
  • Photo Yoga with Cats by evozeta

WEISHEIT DER WOCHE

Montag ist Yoga Tag. Unsere Wohnanlage bietet Yoga Stunden fĂŒr jedermann, vom AnfĂ€nger bis zum Fortgeschrittenen ist jeder willkommen.

Heute habe ich der Yogalehrerin erklĂ€rt, dass ich eine stĂ€ndig sehr angespannte HĂŒftmuskulatur habe und alles was sie darauf zu sagen wusste war: “Mein Lehrer hat mir immer gesagt, dass wer eine verspannte HĂŒfte hat, versuche zu angestrengt sein Leben zu kontrollieren. Ich hatte stĂ€ndig verspannte HĂŒften.” Das kleine Wort “hatte” ist mir dabei besonders aufgefallen. Aber erst jetzt realisiere ich, dass ich sie hĂ€tte fragen sollen, wie sie es denn schlussendlich geschafft hat, ihre HĂŒften zu entspannen. Durch stundenlanges Dehnen? Oder indem sie einfach dem Schicksal die Kontrolle ĂŒber ihr Leben in die HĂ€nde gelegt hat?

Nun, ich denke das wird dann die Weisheit der nĂ€chsten Woche sein 🙂

Ressourcen & Quellen

  • Foto Weisheit von Pixabay
  • Foto Yoga mit Katzen von evozeta
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When Words fail me…

Sometimes words are simply not enough. Even the most poetic writer cannot possibly describe what the synapses are able to achieve when one is in love. The sparks of nerve endings send our body into a state of exception. Our mind is entangled in a state of amazement and wonder for the loved one and even if over time our body gets used to this condition, our soul never lets us forget how much we care. [FĂŒr Deutsch hier klicken]

20141013_heart-circleEight autumns ago I first met my soul mate, my other half who makes me complete and therefore a better person. And one year ago today I have bound myself to my beloved man by the vows of marriage. I am incredibly grateful for everything he’s ever done for me, for his believe in me, his support and patience and I am happy he can pay me back on this journey into this – to me – still new country and culture of America as I have paid him forward so long ago in Switzerland. It is good to finally getting to know his background a little better.

Now as I mentioned simple words cannot possibly suffice to describe the way I feel so all I’m left with is a little art and… trying myself at a poem. Here it goes:

You know me better than I do
For you pay attention to my details that I don’t
You’re the best of men for it
All I can do is stare in awe and
Promise you I won’t
Stop telling you how much I love you
Every day of our little cherished life
So let me pull this through
An attempt to express
As your loving wife
How much you mean to me
My deepest feelings that I treasure
For you my dearest friend
Words are simply not enough
Not even a hug, a kiss, a loving embrace can measure
How you touched my soul
Burned my heart, tore down my walls
And opened me up
Imagine if I were the sun
I’d wrap you in my warmth
And bathe you in my smile
If I were the sea
I’d send you a tsunami of desire
If I were the skies
You’d be the brightest of stars for me
And I’d send you a thunderstorm of electric kisses
If I were the land
I’d be a mountain of love for you
I’d invite you to rest in my lush meadows
And on my beaches of warm sand
But since I’m just a girl
All I can do is tell and show
How dear you are to me
How very much I do love you
In words and gestures I know

20141013_heartHappy first wedding anniversary!! I’m the happiest of wives!! Thanks to you, my better half, my beloved husband, hubby, companion, partner, spouse, challenger, private comedian, entertainer, teacher… :-*


Manchmal sind Worte einfach nicht genug. Selbst der grösste Poet kann unmöglich beschreiben, was die Synapsen erreichen, wenn man verliebt ist. Der Nervenenden Funken senden unseren Körper in einen Ausnahmezustand. Unser Geist verliert sich in einem Stadium der Verwunderung und des Erstaunens fĂŒr die geliebte Person und selbst wenn unser Körper sich an diesen Zustand gewöhnt, so lĂ€sst uns unsere Seele doch nie vergessen, wie viel uns diese spezielle Person bedeutet.

Vor acht Herbsten habe ich meinen Seelenverwandten, meine andere HĂ€lfte die mich komplett und somit zu einem besseren Menschen macht, gefunden. Und vor einem Jahr habe ich mich durch die EhegelĂŒbde an meinen geliebten Mann gebunden. Ich bin unsagbar dankbar fĂŒr alles, was er je fĂŒr mich getan hat, fĂŒr seinen Glauben an mich, seine UnterstĂŒtzung und Geduld und ich bin glĂŒcklich, dass er mir auf der Reise in dieses – fĂŒr mich – immer noch neue Land und die Kultur von Amerika zurĂŒckzahlen kann, was ich ihm dereinst in der Schweiz vorgeschossen habe. Es ist gut, endlich auch seinen Hintergrund etwas besser kennenzulernen.

Da nun wie gesagt einfache Worte nicht ausreichen um das zu beschreiben, was ich fĂŒhle, bleibt mir nichts anderes als etwas Malen und Zeichnen und… mich an einem Gedicht zu versuchen. Dann mal los (Sorry, dichtet halt nur in Englisch):

Du kennst mich besser als ich mich selbst
Denn deine Aufmerksamkeit schenkst du all meinen Details, die ich nicht beachte
DafĂŒr bist du der beste aller MĂ€nner
Alles was ich tun kann, ist bewundernd zu staunen und
Dir zu versprechen, dass ich nicht
Aufhören werde, dir zu sagen, wie sehr ich dich liebe
Jeden Tag unseres kleinen, geschÀtzten Lebens
Also lass mich das durchziehen
Ein Versuch auszudrĂŒcken
Als deine dich liebende Ehefrau
Wie viel du mir bedeutest
Meine tiefsten GefĂŒhle die ich hege
FĂŒr dich mein liebster Freund
Worte sind einfach nicht genug
Nicht einmal eine Umarmung, ein Kuss, eine liebevolle Geste der Zuneigung kann ausdrĂŒcken
Wie du meine Seele berĂŒhrt
Mein Herz gebrandmarkt, meine Mauern eingerissen
Wie du mich geöffnet hast
Stell dir vor, ich wÀre die Sonne
Ich wĂŒrde dich in meine WĂ€rme hĂŒllen
Und dich in meinem LĂ€cheln baden
WĂ€re ich das Meer
WĂŒrde ich dir einen Tsunami voller Sehnsucht schicken
WĂ€re ich der Himmel
WĂ€rst du mein hellster Stern
Und ich wĂŒrde dir einen Sturm voller elektrischer KĂŒsse senden
WĂ€re ich das Land
Ich wÀre dir ein Berg der Liebe
Und wĂŒrde dich einladen, dich auf meinen saftigen Wiesen
Und an meinen StrÀnden voller warmen Sandes auszuruhen
Doch da ich nur ein MĂ€dchen bin
Ist alles was ich tun kann, dir zu sagen und zu zeigen
Wie viel du mir bedeutest
Wie sehr ich dich liebe
In Worten und Gesten, die mir vertraut sind

GlĂŒcklicher erster Hochzeitstag!! Ich bin die glĂŒcklichste aller Ehefrauen!! Dank dir, meine bessere HĂ€lfte, mein geliebter Ehemann, Göttergatte, GefĂ€hrte, Partner, Gemahl, Herausforderer, privater Komödiant, Unterhalter, Lehrer… :-*

Ressourcen & Quellen

  • Zeichnungen von evozeta

My Artsy Alarm Clock Attack

A double-page project that started on the way to New York.
A double-page project that started on the way to New York.
Finished on Sunday, September 28th.
Finished on Sunday, September 28th.

This week I’ve had a rather artsy streak. I finished three drawings plus I captured my Tuesday morning mood in a quick doodle. For some reason the alarm clock drove me mad. Not sure what the story is there. Ah well, sometimes we simply find ourselves in strange moods. As long as we can shake them off rather easily all is good. (FĂŒr Deutsch hier klicken)

Since I’m still working on my next more wordy blog post I just wanted to share my creative doings of late with you. Including a poem that popped up in my head today. Don’t ask me what it’s about, I simply started to scribble down words that kind of went well together. Hope you like it!

Completed on Tuesday, September 30th.
Completed on Tuesday, September 30th.

An angel dropped down from heaven
Kissed me good-night
I mistook it for you, my love
For it shared the shape of your lovely mind
Boxes of writings, overflowing with words
Stored in my head and heart
Flapping their wings like heavenly birds
Sun-rays nourish me like mothers milk
My thoughts, running in step with my feet
A peaceful dance in full flight
Settles me, roots me, grounds me
Right at the center of your heart.

Wrong date captured... it was actually Tuesday, 30th when I jotted this down.
Wrong date captured… it was actually Tuesday, 30th when I jotted this down.

Resources & Sources

  • All paintings/drawings by evozeta
  • Poem by evozeta

Diese Woche hatte ich eine recht artistische StrĂ€hne. Ich habe drei Zeichnungen fertiggestellt sowie am Dienstag meine morgendliche Stimmung rasch in einem Sketch festgehalten. Aus irgend einem Grund hatte mich der Wecker zum Wahnsinn getrieben. Bin mir nicht wirklich sicher, was dahinter steckte. Naja, manchmal haben wir einfach seltsame Stimmungen. Solange wir sie noch recht einfach abschĂŒtteln können, brauchen wir uns glaube ich nicht zu sorgen.

Da ein eher wortlastigerer Blogbeitrag noch bei mir in Arbeit ist, wollte ich einfach mal kurz meine jĂŒngsten kreativen Taten mit euch teilen. Inklusive eines Gedichts, das sich heute plötzlich in meinem Kopf festgesetzt hat. Fragt mich nicht, worum es geht, ich habe lediglich Worte hingekritzelt, die irgendwie gut zusammenpassten – Original auf Englisch. Ich hoffe, es gefĂ€llt euch!

Ein Engel stieg vom Himmel herab
KĂŒsste mich abends Gut’Nacht
Ich habe ihn mit dir verwechselt, mein Herz
Denn sein Geist hatte die gleiche liebliche Form wie du
Kisten voller Schriften, fliessen mit Worten ĂŒber
Weggepackt in meinem Kopf und Herzen
Flattern mit ihren FlĂŒgeln wie himmlische Vögel
Sonnenstrahlen nÀhren mich wie Muttermilch
Meine Gedanken, sie laufen im Gleichschritt mit meinen FĂŒssen
Ein friedvoller Tanz in vollem Flug
Beruhigt mich, verwurzelt mich, erdet mich
Genau Mitten in deinem Herzen.

Ressourcen & Quellen

  • Alle Zeichnungen von evozeta
  • Gedicht von evozeta

 

 

 

Groping for Words

lettersThere’s this thing called writer’s block. It is the fright of every author and describes the state when a scribbler is desperately groping for the right words that transform his job into this otherwise magical work. Writer’s block rarely has anything to do with the fact that the author can’t think of anything to write about. There always seems to be an abundance of topics. But one wants to use the right words or the right topic. And exactly this flowing interaction, which normally transforms writing into a sensual dance, has denied itself to me this week. So you could see me wandering about several times this week, tearing my hair and thrusting my arms towards heavens, pleading the gods to send me some inspiration or at least bless me with some order in my head. (FĂŒr Deutsch hier klicken)

Though I typed various texts relating to a number of topics, nothing really fit. Sometimes I got stuck in the middle of a page. That’s when I simply sat there, staring at the screen, curiously eyeing the blinking cursor which joyfully awaited the next bunch of words to push him off over the screen.

Occasionally, I wonder whether this kind of writer’s block doesn’t have to do so much with language but more with pictures instead. Images help us to convey a story in a realistic, funny, electrifying, exciting, entertaining, simply a figurative way. Be it in oral or written form. Who knows, maybe I used up too many of my inspirational images in dreams lately? At any rate, the right words simply denied their service to me. I couldn’t find the matching sentences to go with my thoughts. No words that would have worked. But I’m certain: With a little patience and skill I will lure them out of their hiding. And they will bless me again with their magnificent colors, their charm and humor.

Longhorn Dam
Longhorn Dam
Some preserved gate on the way
Some preserved gate on the way

Since I’m not under any pressure to bless my blog with my inspiration twice a week I decided to let the words have their break and moved on to other things instead. So I circumnavigated the whole of Town or Ladybird Lake (named after the former president Lyndon B. Johnson’s wife Madam Ladybird Johnson) by bicycle. It was splendid. And I consciously freed myself from any pressure and buzzed off to a trail run. Without really thinking about it I was out there for one and a half hours – five rounds through the woods and neighborhood behind our community. And all of it without having to use the inhaler once. Letting go, is the motto.

thanksAnd because there is nothing better to relax than reading, I’m going to try that out now. To delve into a story can alleviate so many aches and pains. And who knows, with a little luck, my words hide just inside my book. And they will stream towards me, surround me, enchant me with their magic and I will cherish their presence anew. Sometimes life calls for a little gratitude, even for the supposedly self-evident. And so I want to say thanks for the many words and images that are usually available to me. I consider myself blessed to have found my voice through them.

Resources & Sources

  • Photo” Letters” – Pixabay
  • Photo “Thanks” – Pixabay

Es gibt da diese Sache, die nennt sich Schreibblockade. Sie ist der Schreck jeden Autors und beschreibt den Zustand, wenn ein Schreiberling verzweifelt nach den richtigen Worten sucht, die seine Aufgabe ansonsten in dieses magische Werk verwandeln. Schreibblockade hat eher selten damit zu tun, dass der Texter nicht weiss, worĂŒber er schreiben soll. Themen gibt es immer zuhauf. Doch man will die richtigen Worte zum richtigen Thema verwenden. Und genau dieses flĂŒssige Zusammenspiel, welche das Schreiben ansonsten in einen sinnlichen Tanz transformiert, hat sich mir diese Woche verweigert. So lief ich etliche Male haareraufend durch die Gegend und flehte mit gen Himmel gestreckten Armen die Götter um eine Eingebung oder zumindest etwas Ordnung in meinem Kopf an.

Zu etlichen Themen habe ich diverse Texte getippt, doch nichts passte. Manchmal blieb ich mitten auf der Seite stecken. Dann sass ich da, starrte auf den Bildschirm, auf den Cursor, so hoffnungsvoll vor sich hin blinkend und freudig darauf wartend, dass er dank dem Tippen von Buchstaben weiter auf dem Bildschirm herum geschoben wird.

Ich frage mich derweil, ob diese Art von Schreibblockade vielleicht nicht so sehr mit Sprache als viel mehr mit Bildern zu tun hat. Bilder helfen uns, eine Geschichte realistisch, witzig, mitreissend, spannend, unterhaltsam, eben bildlich rĂŒber zu bringen. Sei es in mĂŒndlichen oder halt niedergeschriebenen ErzĂ€hlung. Wer weiss, vielleicht habe ich in letzter Zeit zu viele meiner inspirierenden Bilder in TrĂ€umen verbraucht? Jedenfalls verweigerten mir die richtigen Worte ihren Dienst. Ich konnte keine passenden SĂ€tze mehr zu meinen Gedanken finden. Keine Worte, die funktioniert hĂ€tten. Doch ich bin mir sicher: Mit etwas Geduld und Geschick werde ich sie aus ihrem Versteck locken. Und sie werden mich wieder beglĂŒcken, mit ihren prĂ€chtigen Farben, ihrem Charme und Humor.

Da ich nicht unter Druck stehe, zwei Mal die Woche punktgenau diesen Blog mit meinen Eingebungen zu beglĂŒcken, entschied ich mich, den Worten ihre Pause zu lassen und dafĂŒr andere Dinge zu tun. So genoss ich stattdessen eine Umrundung des Town- oder Lady-Bird-Lake (benamst nach Madam „Lady Bird“ Johnson, der feinen Gemahlin des ehemaligen PrĂ€sidenten Lyndon B. Johnson) per Velo. War wunderschön. Und ich machte mich bewusst frei von jeglichem Druck und zischte ab zu einem Trail Lauf. Ohne gross darĂŒber nachzudenken war ich eineinhalb Stunden unterwegs – fĂŒnf Runden durch Wald und Nachbarschaft. Und alles ohne einmal inhalieren zu mĂŒssen. Loslassen, heisst die Devise.

Und weil es nichts besseres zum Loslassen gibt als Lesen, versuche ich es jetzt mit Lesen. Sich in eine Geschichte zu vertiefen, kann so viele Wehwehchen lindern. Und wer weiss, mit etwas GlĂŒck verstecken sich meine Worte gerade in dieser Minute in meinem Buch. Und sie werden mir entgegenströmen, mich umgeben, mich mit ihrer Magie verzaubern und ich werde ihre Anwesenheit wieder ganz neu schĂ€tzen. Manchmal verlangt das Leben nach etwas Dankbarkeit, auch fĂŒr das vermeintlich SelbstverstĂ€ndliche. Und so will ich mich fĂŒr die vielen, mir normalerweise zur VerfĂŒgung stehenden Worte und Bilder bedanken. Ich empfinde es als Segen, meine Stimme durch sie gefunden zu haben.

Ressourcen & Quellen

  • Foto” Letters” – Pixabay
  • Foto “Thanks” – Pixabay

Inspiration and the Likes

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Random doodling.
Random doodling.

Do you know the feeling of something missing in your life? Some mystery hole that’s gaping next to you wherever you go? It has become so familiar that you don’t even think about it anymore. You know exactly where to step to avoid it. But every so often there’s a whisper coming out of this crack in the pavement of your life’s path and it keeps you awake at night. When the whisper turns into a constant chatter you start to feel a diffuse pain and longing, so you try to ignore it. You work harder, run faster and longer and there – the murmur subsides. But that yawning black chasm is still there. Lingering next to you like a shadow. So you turn off the light. There are no shadows in the dark.

Art - It even helps with learning languages.
Art – It even helps with learning languages.

This exact game I played for the last several years of my life. I tried everything to take on the dark spot: I yelled into it only to be greeted by stark silence, I tried to turn away from my chosen path of life but the emptiness followed swiftly along like a faithful dog. A few times I even took to more desperate measures and tried to jump in but I could barely fit my hand into the fissure. So I eventually resolved to instead of running away from it, waiting patiently and letting the daemon creep up on me. After all, I knew the specter that haunted me all too well. I once lived with it in a loving embrace. Until I let it go. Or it slipped away. I can’t remember. But I lost it and the longer it was gone, the more afraid I was to face it and take it on again. I thought it was time to live without it but apparently that wasn’t intended. Maybe I simply had to take a break from it in order to appreciate its return the more. So life kept it at my side to have it jump up on me when I finally slowed down, relaxed and showed myself worthy to embrace inspiration and creativity once more.

MandalaSo what is this black whole, this daemon-like shadow that snatched at my feet when I almost lost all hope of ever resolving the silent dialogue with this pleasant intruder? It is painting. Drawing. And dancing to music 🙂 Though I think the latter simply comes with the first two. From early childhood until some time in my early or mid 30ies I was a sucker for painting and drawing. Heck, I even pondered joining the School of Art and Design to get a Bachelor Degree in Graphic Design and Illustration for a while. However, at some point my passion for everything color and graphite took off and I turned to other hobbies. Or I simply worked more. I honestly don’t recall what caused the split but I always felt a certain sorrow for having lost the close relationship with something as intriguing as art. At the beginning, it was merely the realization that with every day I didn’t practice I would lose some of my abilities. For it is with painting and drawing as it is with most other things: One might be more gifted than the other but in the end it all comes down to the 10’000 hours of practice. Even the most talented artist will never find his own style without sufficient practice. But to get to the 10’000 hours you have to be really passionate about what you’re doing or it will turn into a task, work even. So the more time passed without me practicing the more I dreaded to pick up a pencil or brush again. For I knew I would have to catch up with a lot of training and I would certainly disappoint myself in the beginning. For I am very hard on myself, harder than on anyone else. So the longer I waited the more I dreaded the moment of truth. I tried it a few times but as I said, I didn’t get anything more than my hand to stick into the fissure of creation. Whatever I attempted, I put myself under too much pressure and failed miserably, only creating blotches of colors and wretched stick figures. There’s no forcing creation. The muse of inspiration has to come and touch you on her free will. Else nothing cheerful will come from it.

The Muse comes in various shapes - mine is finally greeting the world again.
The Muse comes in various shapes – mine is finally greeting the world again.

Though the muse can be a real beast, a bitch even, she didn’t let me down. She tapped her finger on my shoulder when I was ready for her and the challenges she would bring on. I am happy about it, very happy indeed. Giddy with pleasure, even, for drawing is addictive. Like a junky I can jot down little thought up patterns or doodles in the middle of the night or all day long. I’m aware that this initial frenzy will subside after a while so I’m enjoying the thrill of it as long as it lasts. Hoping that at least the passion will stay for good this time. I would feel honored. For I think it a shame if someone has a talent and lets it go to waste. And there certainly is some kind of talent in my family that I seem to have inherited. At least my close ones tell me so. Accordingly delighted are they, too, about my regained love for pencil, ink and paint.

→ Now I would like to read from you – is there anything in your life you lost on the way, never to return or only after several years? If it didn’t come back (so far), how do you feel about it? And in case it did return, was it difficult to take it up again (like bicycling – you never forget how to do it – or rather like using a language – it will certainly take a while to get into it again)?
Let me know, I’d love to be inspired!

 

"The Yearning Bird", as my aunt dubbed this picture.
“The Yearning Bird”, as my aunt dubbed this picture.

PS: A special thank you goes out to my beloved husband who made all of this possible in the first place. Without his consent and encouragement I wouldn’t be able to enjoy the calm and peace of my current life-style which, I am convinced, allowed the shoulder-tapping muse to tackle me down and instill creativity and inspiration into me once more.

Resources & Sources

I have to admit I am getting a lot of inspiration from the internet these days. Some of my little monsters and patterns may look similar to other ones you will find in doodling pictures. But be aware that my intention is not simply to copy but to learn: The method of learning that has always worked best for me is imitating and copying. Once I master the basics I am free to develop my own style; no matter if it’s in painting, drawing, speaking a language, dancing, snowboarding etc. So if you find a piece of your art here – don’t feel fleeced but flattered: Your work inspired me!


Kennst du dieses GefĂŒhl, dass etwas in deinem Leben fehlt? Ein mysteriöses Loch das neben dir klafft, egal wohin du gehst? Es ist dir so vertraut geworden, dass du nicht einmal mehr darĂŒber nachdenkst. Du weisst genau, wo du deine FĂŒsse aufsetzen musst, um ihm auszuweichen. Doch gelegentlich hörst du ein FlĂŒstern, das aus dem Riss im Asphalt deines Lebenswegs aufsteigt, welches dich nachts nicht schlafen lĂ€sst. Wenn das FlĂŒstern in ein konstantes Geschwafel ĂŒbergeht, merkst du, wie sich ein diffuser Schmerz und ein seltsames Verlangen in dir ausbreitet und du versuchst es einfach zu ignorieren. Du arbeitest mehr, rennst schneller und weiter und voilĂ  – das Gemurmel lĂ€sst nach. Doch dieser gĂ€hnende Abgrund ist noch immer da. Neben dir lauernd wie ein Schatten. Also schaltest du das Licht aus. Im Dunkeln gibt es keine Schatten.
Genau dieses Spiel habe ich die letzten Jahre meines Lebens gespielt. Ich habe alles versucht, um es mit diesem dunklen Abgrund aufzunehmen: Ich schrie in ihn hinein, nur um totale Stille zur Antwort zu bekommen; ich versuchte, von meinem gewĂ€hlten Lebenspfad abzuweichen, doch die Leere folgte mir wie ein treuer Hund. Aus Verzweiflung versuchte ich sogar, in das dunkle Loch hinein zu springen, doch ich konnte kaum meine Hand in den schmalen Spalt zwĂ€ngen. Und so entschloss ich mich, geduldig zu warten und den DĂ€mon anschleichen zu lassen anstatt vor ihm weg zu rennen. Schliesslich kannte ich das Gespenst das mich verfolgte nur zu gut. Einst lebten wir in trauter Zweisamkeit. Bis ich es gehen liess. Oder es mir entwischte. Ich kann mich nicht erinnern. Doch ich hatte es verloren und je lĂ€nger ich wartete, mich wieder damit zu beschĂ€ftigen, desto mehr fĂŒrchtete ich es. Ich dachte es wĂ€re an der Zeit, ohne es zu leben, doch offensichtlich war das nicht meine Bestimmung. Vielleicht sollte ich einfach eine Pause einlegen, so dass ich mich umso mehr ĂŒber seine RĂŒckkehr freuen konnte. So hat es das Leben an meiner Seite belassen. Und kaum war ich etwas langsamer und entspannter unterwegs, zeigte mich entsprechend wĂŒrdig Inspiration und KreativitĂ€t einmal mehr in mir aufzunehmen, sprang es mich aus dem Hinterhalt an.
Was also ist dieses schwarze Loch, dieser dĂ€monenartige Schatten der genau in dem Moment nach meinen FĂŒssen schnappte, als ich schon alle Hoffnung auf eine KlĂ€rung des stillen Dialogs mit diesem freundlichen Störenfried aufgegeben hatte? Es ist Kunst. Malen und Zeichnen. Und zu Musik herumtanzen 🙂 Letzteres kommt glaube ich ganz automatisch mit den ersten beiden. Von frĂŒhester Kindheit bis in meine frĂŒhen oder mittleren 30iger hatte ich eine SchwĂ€che fĂŒr Malen und Zeichnen. FĂŒr eine Weile hatte ich sogar darĂŒber nachgedacht, an der Schule fĂŒr Kunst und Gestaltung einen Abschluss in Grafik und Illustration zu erlangen! An irgend einem Punkt verabschiedete sich jedoch meine Leidenschaft fĂŒr alles was mit Farbe und Grafit zu tun hatte und ich wandte mich anderen Hobbies zu. Oder ich arbeitete einfach mehr. Ganz ehrlich, ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, was zur Trennung fĂŒhrte, doch ich fĂŒhlte stets einen gewissen Kummer darĂŒber, meine enge Beziehung mit etwas so faszinierendem wie der Kunst verloren zu haben. Zuerst war es lediglich die Erkenntnis, mit jedem Tag den ich nicht ĂŒbte, meine FĂ€higkeiten etwas zu verlieren. Denn es ist mit dem Malen und Zeichnen wie mit den meisten anderen Dingen: Einer mag begabter sein als der andere, doch schlussendlich lĂ€uft alles auf die 10‘000 Übungsstunden hinaus. Selbst der talentierteste KĂŒnstler findet niemals seinen eigenen Stil ohne genĂŒgend Training. Doch um auf 10‘000 Übungsstunden zu kommen, musst du wirklich mit Leidenschaft dabei sein, ansonsten artet es nur in eine Aufgabe oder gar Arbeit aus. Je mehr Zeit verging, in der ich also nicht ĂŒbte, desto mehr fĂŒrchtete ich mich davor, wieder einen Bleistift oder Pinsel zur Hand zu nehmen. Denn ich wusste, ich wĂŒrde viel Training aufholen mĂŒssen und mich unweigerlich anfangs selbst enttĂ€uschen. Denn ich bin sehr streng mit mir selber, strenger als mit irgend jemand anderem. Je lĂ€nger ich also wartete, desto mehr fĂŒrchtete ich mich vor dem Moment der Wahrheit. Ich versuchte es ein paar Mal doch wie gesagt, mehr als meine Hand kriegte ich nicht in den engen Riss der KreativitĂ€t. Was immer ich auch versuchte, ich setzte mich selbst zu sehr unter Druck und versagte entsprechend klĂ€glich; alles was ich zustande brachte, waren Farbkleckse und jĂ€mmerliche StrichmĂ€nnchen. Schaffung kann man nicht erzwingen. Die Muse der Inspiration muss dich erst aus eigenem Willen finden und berĂŒhren. Ansonsten geht nichts Erfreuliches daraus hervor.
Auch wenn die Muse ein richtiges Biest, gar ein MiststĂŒck, sein kann, sie hat mich nicht im Stich gelassen. Sie hat ihre Finger auf meine Schulter gelegt als ich bereit fĂŒr sie und ihre Herausforderungen war. Ich bin glĂŒcklich darĂŒber, in der Tat sehr glĂŒcklich. Ganz ausser mir vor Freude sogar, denn Zeichnen macht sĂŒchtig. Wie ein Junkie kann ich mitten in der Nacht oder den ganzen Tag lang kleine ausgedachte Muster oder Kritzeleien nieder krakeln. Mir ist bewusst, dass dieser anfĂ€ngliche Rausch mit der Zeit nachlassen wird, also geniesse ich ihn solange er anhĂ€lt. In der Hoffnung, dass dieses Mal zumindest die Leidenschaft fĂŒr immer bleibt. Ich wĂŒrde mich geehrt fĂŒhlen. Denn ich selbst empfinde es als Schande, wenn jemand ein solches Talent hat und es verkommen lĂ€sst. Und eine Art Talent, die ich anscheinend geerbt habe, ist in meiner Familie sicherlich vorhanden. Zumindest sagen mir das die mir nahe stehenden Leute. Entsprechend begeistert sind auch sie ĂŒber meine wiedergefundene Liebe zu Bleistift, Tinte und Farbe.→ Nun wĂŒrde ich gerne von euch lesen – gibt es irgend etwas in deinem Leben, das du unterwegs verloren oder aufgegeben hast und nie zurĂŒckgekehrt ist oder erst nach etlichen Jahren? Falls es (bisher) nicht zurĂŒckgekommen ist, wie findest du das? Und sollte es zurĂŒckgekehrt sein, war es schwer, es wieder aufzunehmen (wie Fahrradfahren – du verlernst es nie – oder doch eher so wie es mit Sprachen ist – es wird sicherlich etwas dauern, bis du wieder drin bist)?
Lasst mich eure Geschichten wissen, ich wĂŒrde mich freuen, so inspiriert zu werden!PS: Ein spezieller Dank geht an meinen geliebten Ehemann, der dies alles erst möglich gemacht hat. Ohne sein EinverstĂ€ndnis und seine UnterstĂŒtzung könnte ich diese Ruhe und den Frieden meines momentanen Lebens nicht so geniessen. Und eben diese Ruhe, so bin ich ĂŒberzeugt, hat es der Schulter-klopfenden Muse erlaubt, mich zu ĂŒberwĂ€ltigen und mir einmal mehr KreativitĂ€t und Inspiration einzuflössen.–Ressourcen und Quellen

Zugegeben, dieser Tage hole ich mir viel Inspiration im Internet. Einige meiner kleinen Monster und Muster mögen Ă€hnlich aussehen wie die auf anderen Doodle Bildern. Doch sei gewahr dass es nicht meine Absicht ist, einfach zu kopieren, sondern zu lernen: Die Lernmethode, die fĂŒr mich immer am besten funktioniert hat ist Imitieren und Kopieren. Wenn ich einmal die Grundlagen begriffen habe, kann ich meinen eigenen Stil entwickeln; egal ob es sich um Malen, Zeichnen oder das Sprechen einer Sprache, Tanzen, Snowboarden etc. handelt. Solltest du also ein StĂŒck deiner eigenen Kunst hier wiederfinden – fĂŒhl dich nicht abgezockt sondern geehrt: Deine Arbeit hat mich inspiriert!