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THE SAD, THE GOOD AND FROM BETTER TO WORSE

Oscar, our little "left over" cat - so glad he's safe and sound!
Oscar, our little “left over” cat – so glad he’s safe and sound!

It’s been two weeks since my last blog post – and almost three weeks since Merlin disappeared. (Für Deutsch hier klicken) And he hasn’t showed up since. Though I’m devastated and his absence really pains me that’s not the (only) reason I haven’t been writing lately. The last two weeks at work have been pretty crazy and I wanted to concentrate on what’s important: My (remaining) little family here – my husband and cat boy Oscar – me getting enough rest and only doing what I love most – as it turns out it’s neither writing nor doodling but reading.

Duke University Cathedral.
Duke University Cathedral.

Last week was particularly busy at work and as usual everything went a little haywire but I was lucky enough to get Friday off to join my beloved better half to the 10 year reunion of his Duke MBA class. We flew out to Durham/Raleigh, North Carolina, on Friday to enjoy a gorgeous day strolling about and marveling at the University buildings – after spending 4 hours in a pub. But don’t get me wrong: the hours in the pub – though spent in broad day- if not to say sunlight – were well spent: We met two of my better half’s class mates who live in the area and we had a fantastic time. Saturday the weather turned on us but we knew that in advance and decided to sleep in a little to catch up with the lack of sleep from the week before. That left us with enough time to browse the shops with all the Duke/Fuqua* gear, drive around town and have a look at the old tobacco warehouses and the rest of the University buildings before we had to get ready for the official reunion dinner. Only one of the classmates with her husband actually made it to the dinner, the other pal had to accompany his son to a soccer game in Myrtle Beach. Had the weather been as splendid as the day before, we may have taken his absence to such a (supposedly… I’ve never been to Myrtle Beach myself… yet) personal but in this wetness we knew he had to be Brazilian to still enjoy the game. Luckily, all the Global and Weekend MBA classes have been combined in one dinner location so we weren’t the only ones showing up. Meeting alumni from other classes was most interesting and we had some quite revealing and inspiring conversations.

Executive Assistant - Sometimes also "Miracle Worker".
Executive Assistant – Sometimes also “Miracle Worker”.

My other highlight last week was Wednesday, when North America was celebrating the Administrative Professionals Day, also known as Secretaries Day or Admin Day. As the name suggests, it recognizes the work of secretaries, administrative assistants, receptionists and

Appreciation from "my crew" - Thanks guys!
Appreciation from “my crew” – Thanks guys!

other administrative support professionals.1 And on this day, a mere three months into my new job, “my crew” showed me their amazing appreciation for the work I’ve been doing so far. Thank you so much guys, you’re wonderful! It’s a pleasure working with you! I feel truly honored to be able to work as an Executive Assistant again.

Finnish newspaper clipping showing my friend's family's wrecked car.
Finnish newspaper clipping showing my friend’s family’s wrecked car.

Now in this mixture of melancholy and exhilaration a dear friend of mine informed me of his own luck – under the circumstances… while he was still sending me his best wishes for Merlin’s reappearance he and his family experienced their very own tragedy. While on vacation in Finland a cement truck crashed into their stationary vehicle at a speed of 60km/h. They were incredibly lucky in all of this: The worst that has seemed to have happened is his wife suffering of a localized amnesia for a time span of 7 hours – apart from the usual whiplashes and contusions that the whole family sustained.

Merlin - as he will always remain in my memory.
Merlin – as he will always remain in my memory.

After hearing this and knowing they are alive and as well as can be I’m incredibly grateful for the guardian angel watching over them. Whatever happened to Merlin, it’s not to be compared to four human lives. And though I feel justified in grieving at least a little for my little cat boy I know that life continues and will keep bringing on beautiful, amazing, awesome, inspiring but also gruesome, painful, devastating and grueling experiences. Just as it always has. And probably always will.

*My dear husband had to carefully teach me how to correctly pronounce Fuqua so as to not embarrass him in front of everyone (as I would have pronounced it in more of a “F-word” way). For all interested: It is pronounced like the English “few” and the French “quoi” – few-quoi.

Resources & Sources

  • All photos by evozeta
  • 1Administrative Professionals Day from wikipedia – validated 4/28/2015
  • News clipping from Helsingin Sanomat

Das Traurige, das Gute und vom Besseren zum Schlechteren

Es sind zwei Wochen vergangen seit meinem letzten Blogbeitrag – und beinahe drei Wochen seitdem Merlin verschwunden ist. Und er ist seither nicht wieder aufgetaucht. Obwohl ich am Boden zerstört bin und mich seine Abwesenheit äusserst schmerzt, ist das doch nicht der (einzige) Grund dafür, dass ich in letzter Zeit nicht geschrieben habe. Die vergangenen zwei Wochen waren ziemlich verrückt bei der Arbeit und ich wollte mich auf das wirklich Wichtige konzentrieren: Meine (verbleibende) kleine Familie hier – meinen Mann und den Katzenbub Oskar – darauf, dass ich genügend Ruhe und Erholung kriege und nur das tue, was ich am liebsten mache – und wie sich herausgestellt hat ist das weder Schreiben noch Doodeln sondern Lesen.

Letzte Woche war besonders geschäftig auf der Arbeit und wie üblich ging alles ein bisschen drunter und drüber, aber ich hatte das Glück, Freitag frei zu kriegen, um meine geliebte besser Hälfte zu seiner 10ten Zusammenkunft seiner Duke MBA Klasse begleiten zu dürfen. So flogen wir am Freitagmorgen nach Durham/Raleigh in North Carolina wo wir einen prächtigen Tag damit verbrachten, umherzuspazieren und die Universitätsgebäude zu bestaunen – nachdem wir 4 Stunden in einem Pub verbracht hatten. Aber versteht mich nicht falsch: Die Stunden im Pub – obwohl bei hellstem Tages- um nicht zu sagen Sonnenlicht drinnen verbracht – waren es wirklich wert: Wir trafen zwei Klassenkameraden meiner besseren Hälfte die in der Umgebung wohnen und wir hatten eine fantastische Zeit zusammen. Am Samstag dann drehte sich das Wetter gegen uns, was wir allerdings bereits im Voraus vom Blick auf die Wetteranzeige wussten und entsprechend entschieden wir, auszuschlafen und etwas Schlaf der vergangenen Woche nachzuholen. Danach hatten wir immer noch genügend Zeit um durch die Duke/Fuqua* Souvenir Shops zu stöbern, in der Stadt rumzukurven und die alten Tabaklagerhäuser und die restlichen Universitätsgebäude zu begutachten, bevor wir uns für das offizielle Nachtessen bereit machen mussten. Zu diesem Nachtessen schaffte es nur noch die eine Klassenkameradin samt Ehemann, der andere Kollege musste seinen Sohn zu einem Fussballspiel nach Myrtle Beach begleiten. Wäre das Wetter so grossartig gewesen wie am Vortag, hätten wir seine Abwesenheit um einen (vermeintlich… ich war ja selbst noch nicht in Myrtle Beach… bisher) so schönen Ort zu fahren, durchaus persönlich nehmen können, doch in dieser Nässe wussten wir, dass er Brasilianer sein musste, um das Spiel noch geniessen zu können. Glücklicherweise wurden ja am Nachtessen dann alle Global und Wochenend MBA Klassen in einem Lokal zusammengenommen und so waren wir doch nicht ganz die einzigen, die auftauchten. Es war äusserst interessant, ehemalige Studenten der anderen Klassen zu treffen und wir durften recht aufschlussreiche und inspirierende Unterhaltungen geniessen.

Mein anderes Highlight der letzten Woche war der Mittwoch, als in Nordamerika der Administrative Professionals Day, auch als Tag der Sekretärinnen oder Admin Tag bekannt, gefeiert wurde. Wie der Name schon antönt, dient der Tag dazu, die Arbeit von Sekretärinnen, administrativen Assistenten, Rezeptionistinnen und anderen in der Administration tätigen Angestellten gewürdigt.1 Und an diesem Tag, gerade mal knappe drei Monate nachdem ich meinen neuen Job angetreten habe, zeigte mir „meine Crew“ ihre erstaunliche Anerkennung für die Arbeit, die ich bisher geleistet habe. Danke vielmals, Jungs, ihr seid wundervoll! Es ist ein Vergnügen, mit euch zu arbeiten! Ich fühle mich echt geehrt, wieder als Direktionsassistentin arbeiten zu können.

Und in diesen ganzen Mix aus Melancholie und Frohsinn hinein erzählte mir ein Freund von seinem eigenen Glück im Unglück – unter den gegebenen Umständen… während er mir noch beste Wünsche für Merlin’s Wiederauftauchen sandte, erlebte er und seine Familie ihre eigene Tragödie: Während ihrer Ferien in Finnland krachte ein Betonmischer mit 60km/h in ihr stehendes Fahrzeug. Mein Freund und seine Familie hatte unsägliches Glück: Das Schlimmste was sie davongetragen haben, scheint eine Gedächtnislücke seiner Frau von ca. 7 Stunden zu sein – abgesehen von den üblichen Schleudertramata und Prellungen, welche die ganze Familie sich zugezogen hat.

Nachdem ich diese Geschichte gehört habe und weiss, dass alle am Leben und so gesund wie nur möglich sind, bin ich unsäglich Dankbar für den Schutzengel, der über sie gewacht hat. Was auch immer Merlin passiert ist, es kann nicht mit vier Menschenleben verglichen werden. Und auch wenn ich mich dazu berechtigt fühle, zumindest ein wenig für meinen kleinen Katzenbub zu trauern, so weiss ich doch, dass das Leben weitergeht und weiterhin wunderschöne, staunenswerte, fantastische, inspirierende, aber genauso grausame, schmerzhafte, verheerende und aufreibende Erfahrungen mit sich bringen wird. Wie es das schon immer getan hat. Und wahrscheinlich immer tun wird.

*Mein geliebter Ehemann musste mich sorgfältig in die richtige Aussprache des Wortes „Fuqua“ einweihen, damit ich ihn nicht vor allen blamiere (da ich das Wort ganz ähnlich wie das berühmte „F-Wort“ ausgesprochen hätte). Für alle Interessierten: Es wird ausgesprochen wie eine Zusammensetzung aus dem Englischen „few“ und dem Französischen „quoi“ – few-quoi.

Ressourcen & Quellen

  • Alle Fotos von evozeta
  • 1Administrative Professionals Day von Wikipedia – überprüft am 4/28/2015
  • Nachrichtenmeldung aus Helsingin Sanomat
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