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Free-Range Chicken

FREILANDHUHN

While yesterday after work I couldn’t quite decide whether to go for a nap or a run and subsequently the devils and daemons in my head started to fare war I eventually took over and went for that long over-due post-race run. And it was pure joy! I felt like what I hope free-range chickens feel like: Let loose!

Gestern nach der Arbeit konnte ich mich erst nicht recht entscheiden, ob ich mich auf einen Lauf begeben oder für ein Schläfchen hinlegen sollte und entsprechend zettelten meine Teufelchen und Dämonen im Kopf einen Krieg an. Daraufhin übernahm ich das Ruder und ging auf einen längst fälligen Lockerungslauf nach meinem 10k vom Sonntag. Und es war die pure Freude! Ich fühlte mich wie sich hoffentlich Freilandhühner fühlen: Ungezügelt!

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Of the Dreamless Pirate

VOM TRAUMLOSEN PIRATEN

While Austin is in the annual SXSW craze I’ve struggling with a frenzy of totally different sorts: Dreamlessness. It’s not a medical condition as far as I know but it’s disturbing when you’re aware that you must be dreaming at night but simply can’t remember any of it. Why is that so bad? Because by not remembering I’m possibly robbing myself of some fun. For I have a very inventive mind when I’m dreaming. That must be the place my creativity is most active.
Während sich Austin im alljährlichen SXSW-Fieber befindet, habe ich mit einer ganz anderen Wahnsinn zu kämpfen gehabt: Traumlosigkeit. Soweit ich weiss handelt es sich hierbei nicht um ein gesundheitliches Problem, doch es ist schon verstörend wenn man genau weiss, das man des Nachts träumt, sich aber anderntags an nichts erinnern kann. Warum das so schlimm ist? Weil ich mich dadurch möglicherweise um eine ganze Menge Spass bringe. Denn ich habe einen sehr einfallsreichen Geist, wenn ich träume. In meinen Träumen scheint meine Kreativität am aktivsten.

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For example: The other night I dreamed some weirdo business guy coming up to me, asking me “what my special talent” is. I’m sufficiently perplexed and thus answer “Well, clearly it’s not answering very special, spontaneous questions. And neither is it asking them. But hey, each their own.” Now if that kind of thing happened to me in real life I’d probably look at the person dumb-struck and walk away.
Zum Beispiel: Neulich nachts träumte ich, dass ein seltsamer Business Typ auf mich zukam und mich fragte, was denn mein „spezielles Talent“ sei. Ich bin ausreichend perplex um zu antworten “Nun, es scheint klar, dass es nicht die Beantwortung sehr spezieller und spontaner Fragen ist. Und genauso wenig ist es das Stellen ebensolcher. Aber he, jedem das seine.”

But I do have fun in real life too, don’t get me wrong. Last week even in the unlikeliest of places – the gym. More specifically – on the treadmill. Usually the thought of having to complete a run on the treadmill sends shivers down my spine. And if it includes an interval training I’m inclined to wriggle myself out of the exercise with whatever excuses come to mind. No different this time but for some reason when I actually started off it wasn’t that bad. I felt good. Even through the short fast bursts of running. And after a while I even started giggling – because I kept seeing my own, blurry reflection in the screen that’s attached to the treadmill. And it distinctively reminded me of a pirate. The shadow that was cast over the lower half of my face made me look as if I had grown a beard. And the shadows of my hair on the shirt made my headband look as if it had two strings dangling from it such as you would use to tie it at the back of your head. Very pirate-y.
Ich habe aber auch im wirklichen Leben Spass. Letzte Woche sogar am unwahrscheinlichsten Ort – dem Fitnesscenter. Oder genauer gesagt – auf dem Laufband. Üblicherweise jagt mir nur schon der Gedanke daran, eine Trainingseinheit auf dem Laufband absolvieren zu müssen einen kalten Schauer über den Rücken. Und wenn das ganze noch ein Intervalltraining beinhaltet, dann versuche ich mich mit jeglichen Ausflüchten vor dem Training zu drücken. Auch dieses Mal war das nicht anders, doch als ich dann tatsächlich mit dem Laufen anfing, war alles gar nicht so schlimm. Ich fühlte mich gut. Sogar durch die kurzen, schnellen Laufschübe. Und nach einer Weile fing ich gar an zu kichern – denn ich sah meine eigene verschwommene Reflexion im Bildschirm, der zum Laufband gehört. Und dieses Spiegelbild hat mich doch sehr stark an einen Piraten erinnert. Der Schatten, der über die untere Hälfte meines Gesichts fiel, erweckte den Anschein eines Bartes. Und die Schatten meiner Haare auf dem Shirt sahen aus wie zwei Bänder, die zum Knüpfen des Kopfbandes benutzt werden. Alles sehr pirat-ig.

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What strikes me as strange now is that I would dream about losing most of my hair the night after seeing a beard on my face in my mirror image…
Was mir nun allerdings seltsam erscheint ist die Tatsache, dass ich in der Nacht nachdem ich mich im Spiegelbild mit einem Bart sah, träumte, ich hätte die fast mein ganzes Kopfhaar verloren…

Do you regularly recall your dreams? And did you ever start a dream diary as I did recently?
Könnt ihr euch regelmässig an eure Träume erinnern? Und habt ihr jemals damit begonnen, ein Traumtagebuch zu starten wie ich das seit kurzem mache?

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Spring Conundrum

FRÜHLINGSRÄTSEL

Sometimes I’m a little slow, I have to admit. Not so frequently with jokes, though it can happen. Especially with jokes that only really start to be funny when you’ve heard them for the umpteenth time. It’s a little like saying “tree” twenty times in a row until the word loses all meaning and thus starts to sound funny.

Zugegebenermassen – manchmal bin ich ein wenig langsam. Nicht unbedingt bei Witzen, kann aber durchaus auch vorkommen. Vor allem mit Witzen die erst dann wirklich lustig werden, wenn man sie zum x-ten Mal gehört hat. Es ist ein wenig wie wenn man zwanzigmal hintereinander “Baum” sagt, womit das Wort jegliche Bedeutung verliert und deshalb lustig zu klingen anfängt.

But it can happen that I create a riddle for myself without even knowing that I’m doing it. One such conundrum oftentimes presented itself to me when I got ready for a run, as it just so happened last Saturday. I was planning on jogging through the woods behind our house and thus opted for the running cap instead of the headband. The reasons for this are twofold: Firstly – it’s not as bright in the woods as it can be along Lake Austin so I don’t necessarily need sunglasses. It’s even preferable not to wear sunglasses among the trees and shrubberies as spotting strange shadows might be helpful in keeping my health. Secondly – for the same reasons I’m not listening to any music while running through the forest so I’m not in need of the headbands added stability to keep my earphones lodged in my ears.

Aber es kann passieren, dass ich mir selber ein Rätsel stelle, ohne es zu bemerken. Ein solches Rätsel präsentierte sich mir oft, wenn ich für einen Lauf bereit machte, genau so wie es am vergangenen Samstag geschehen ist. Ich plante einen kleinen Lauf durch den Wald hinter unserem Haus und somit entschied ich mich für meine Kappe anstatt das Stirnband. Die Gründe dafür sind zweierlei: Erstens – es ist nicht so hell im Wald, wie es entlang des Lake Austin sein kann, so brauche ich nicht unbedingt die Sonnenbrille. Es empfiehlt sich sogar zwischen Bäumen und Sträuchern keine Sonnenbrille zu tragen, weil es meiner Gesundheit förderlich sein mag wenn ich allfällige Schatten rechtzeitig erblicke. Zweitens – aus den gleichen Gründen höre ich keine Musik während ich durch den Wald renne, was die zusätzliche Unterstützung eines Stirnbandes, meine Kopfhörer in den Ohren platziert zu halten, unnötig macht.

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What’s with the hat… every time??!?

Anyway, whenever I put on my cap for a run I noticed that my head must have increased in size for it was way too tight since the last run. Even if I didn’t wash it in between – sorry, I know it’s gross but it happens. It was a mystery to me. Until this Saturday. I finally figured it out. One has to know that even though it might be hot in Texas, there’s oftentimes a nice moderate breeze in the air. Passing over a bridge crossing Ladybird Lake this breeze usually picks up some strengths, making it necessary to tie the cap as tight around my head as possible. But why then does it not fit over my head before I start a run? Of course! Because my hair is not yet damp with sweat and pressed down, but still soft and fluffy and even though I have fairly fine and thin hair it seems to be enough to make wearing the cap with those same settings from last time rather uncomfy. Well, there we have it – every day is a school day!

Wie dem auch sei, immer wenn ich meine Kappe für einen Lauf aufgesetzt hatte, bemerkte ich, dass mein Kopf seit dem letzten Lauf gewachsen sein musste, denn sie war mir regelmässig vor dem Lauf zu eng. Selbst wenn ich sie in der Zwischenzeit nicht gewaschen hatte – Entschuldigung, ich weiss das ist etwas unappetitlich, aber es passiert halt. Bisher war mir das immer ein Rätsel. Bis am Samstag. Da wurde mir alles klar. Man muss wissen, dass –obwohl es in Texas heiss werden kann – doch oftmals eine leichte Brise geht. Wenn man dann noch mittels einer Brücke den Ladybird Lake überquert, gewinnt die Brise an Stärke, was es notwendig machen kann, sich die Kappe eben so eng wie möglich um den Kopf zu ziehen. Doch weshalb dann will sie vor einem Lauf partout nicht über meinen Kopf passen? Natürlich! Weil meine Haare noch nicht schweissfeucht und plattgedrückt sind, sondern noch weich und flauschig und obwohl ich ziemlich feines und dünnes Haar habe, scheint es doch genug, um das Tragen der Kappe mit den gleichen Einstellungen wie vom letzten Lauf eher unkomfortabel zu machen. Nun, da haben wir es wieder – jeder Tag ist ein Schultag!

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Texas Bluebonnet… which to the dismay of all Texans I keep calling Blue Bells 😀

On a more general note I can announce that with the blooming of our flowers on our patio and especially the Texas Bluebonnets starting to show themselves in all their glory, spring officially ousted a never really present winter.

Allgemeiner gesprochen kann ich verkünden, dass mit dem Blühen unserer Blumen auf dem Balkon und vor allem mit dem sich in aller Pracht Zeigen der Texas Bluebonnets das Frühjahr offiziell diesen nie wirklich anwesenden Winter verdrängt hat.

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Office Tales

BÜROGESCHICHTEN

The eventual cursing bouts in the office reminded me of the Simpson’s episode with the swear jar. Mentioning it my manager immediately confirmed that this is something we need at the office. Good behavior sometimes has to be driven and where else to start than right at the top?
Die vereinzelt auftretenden Fluchanfälle im Büro haben mich stark an die Simpsons Episode mit dem Fluchglas erinnert. Als ich das meinem Vorgesetzten gegenüber erwähnte, meinte er wir bräuchten sowas auch für’s Büro. Gutes Benehmen muss manchmal etwas angetrieben werden und wo sonst sollte das anfangen als auf der Chefetage?

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Swear Jar – I seem to be the only one paying into it…

Unfortunately, I was the first one to pay into the jar for the label to indicate the jar as what it is wouldn’t fit on the jar’s odd shape and thus first crinkled and then ripped. Which extracted a certain curse word from my sweet lips that’s very particular to the region I grew up in – for all not fluent in Lucerne dialect: indicating a (professional) floozy. [Right this moment I got a message from my mum using the exact same word – she has good reason though for she tripped horribly from the balcony into the kitchen, hitting her shin on the little threshold sealing the door, leaving her badly bruised 😦 So sorry to hear that mum – hope you feel better soon!!].
Unglücklicherweise war ich die erste, die ins Fluchglas zahlen musste, weil die blöde Etikette mit der ich das Glas beschriften wollte, sich stur weigerte sich anständig auf die unebene Seite kleben zu lassen. Erst warf sie überall Falten und dann riss sie auch noch. Was meinen süssen Lippen ein bestimmtes Fluchwort entlockte, das sehr typisch für die Gegen ist, in der ich aufgewachsen bin – für alle, die des Luzernerdeutsch nicht geläufig sind: Das Wort deutet auf eine leichte Dame hin. [Gerade in diesem Moment erhalte ich eine Nachricht meiner Mam, welche das exakt gleiche Wort enthält – nur hat sie einen wirklich guten Grund, es zu gebrauchen, denn es hat sie „gottvergessen“ vom Balkon in die Küche gehauen, genau mit dem Schienbein auf die Türschwelle, was sie nun natürlich blau und grün werden lässt L Es tut mir so leid, das zu hören Ma – hoffe es geht dir bald besser!!]

Howbeit, I’m expecting it to be rather quiet at the office for a couple of days next weeks as a number of managers will be out for a conference. This is how I picture the office during that time:
Wie dem auch sei, ich erwarte, dass es für ein paar Tage so ziemlich ruhig sein wird im Büro nächste Woche, da einige unserer Manager für eine Konferenz ausser Haus sein werden. So stelle ich mir das Büro während dieser Zeit vor:

Photo Feb 27, 11 12 59 AM
A desk, a chair, tumbleweed and crickets awaiting me in the office next week.

This, of course, does not mean I won’t have anything to do – quite on the contrary even; sometimes that’s when it really takes off!
Das bedeutet natürlich nicht, dass ich nichts zu tun haben werde – ganz im Gegenteil; das sind manchmal die Momente, in denen es erst richtig los geht!

Hope your week takes off in a great way!
Hoffentlich startet deine Woche so richtig grossartig!

-> Have anything out of the ordinary coming up anyone?
-> Hat sonst noch jemand demnächst etwas Spezielles anstehen?

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PS: Just upped my debts to the swear jar because WordPress decided to swallow my blog post after hiding the “save” button… it hate it when that happens!
PS: Soeben habe ich meine Schulden ans Fluchglas erhöht weil WordPress beschlossen hat, meinen Blog zu fressen nachdem das Programm mir schon den “speichern” Knopf versteckt hat… ich hasse es, wenn das passiert!

Another Weekly Blur

Remember that conference I mentioned in my last blog post? (Für Deutsch hier klicken) Well, it turned into one of the most splendid conferences I’ve ever attended. We were busy but also had lots of fun. And here’s proof that my urge to doodle doesn’t leave me outside conference doors – in my mind my manager’s diagram strongly resembled a couple of minions; and that’s what I turned it into:

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I love creative business meetings!

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Jill Ellis

My personal highlight of the conference – a motivational speak by the U.S. Women’s National Soccer Team Coach Jill Ellis – was contrasted by the only downside of the conference: The never changing effect that air-conditioning has on me; Friday morning had me wake up to a massive throat ache. Thus I left the conference a tad early (skipping the gala diner…) to go into hibernation. This way I slept right through half of the most gorgeous weekends this land has ever seen – this year 🙂 But dreaming about it was almost as good as actually enjoying it on Sunday:

20160208 sleeping beauty

The weekend before the conference my friend sent me picture from Port Stephens, Australia, where she attended a Cirque du Soleil show called – wait for it – Luzia:

20160208 Luzia
My very own personal show – I like!!

Now last week, still coughing my way out of the cold-zone, I was presented with an incident that at first enraged, but then quite amazed me. The week before, in a timely manner, I mailed the documents the U.S. government requires in order to – hopefully – remove the conditions on my U.S. resident permit (for all of you curious enough: it’s got to do with the fact that I obtained my green card based on marriage… now of course the government wants to make sure this is not a fake marriage, totally understand). As mentioned, I submitted the whole stack of paper in time, even considering the sometimes questionable efficiency of postal services. But I was taught better: The mail arrived in such a timely manner that homeland security actually received everything one day too early. One day.And thus last Monday I found the package back in my mailbox which taught me a thing or three: The postal services work more efficiently than we may give them credit for. And the government has rules that are being followed to the letter. Even if it means filling in a pre-printed form and costs $10 in stamps. Note: Even here rules are not mere guidelines… seriously, I as a Swiss should have known better…

20160208 angred the beast
Someone angered the beast there for a moment…

Have a wonderful week everyone and remember – don’t lose your nerves over things that aren’t worth it!

Best, L.

PS: I came across this blog post and still wonder – how come the exact hairdo looks so much cuter on the little girl than me??!?

20160208 hair envy
Hair envy!! >:-|

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UND WIEDER EIN WOCHENBLITZ

Erinnert ihr euch noch an die Konferenz, die ich in meinem letzten Blogbeitrag erwähnt hatte? Nun, sie entpuppte sich als eine der feinsten Konferenzen, die ich je besucht habe. Wir wären geschäftig, hatten aber auch viel Spass. Und hier ist der Beweis, dass mein Drang zu Kritzeln auch vor Konferenztüren nicht halt macht – in meiner Vorstellung hatte das Diagramm meines Bosses doch eine verblüffende Ähnlichkeit mit zwei Minions; und so habe ich es entsprechend ausgestaltet:

20160208 conference art
I love creative business meetings!

20160129_145547456_iOSMein persönlicher Höhepunkt der Konferenz – eine Motivationsrede der Teamchefin des amerikanischen Frauen-Fussball-Nationalteams, Jill Ellis – stand in Kontrast zur einzigen Schattenseite der Konferenz: Der unveränderte Einfluss, der klimatisierte Luft auf meine Gesundheit hat; der Freitagmorgen erwartete mich mit bösen Halsschmerzen. Entsprechend verdrückte ich mich etwas früher (indem ich das Gala Diner ausliess), um in Winterschlaf zu versinken. So schlief ich doch geradewegs durch die Hälfte des prachtvollsten Wochenendes, das dieses Land je gesehen hat – dieses Jahr J Doch davon zu träumen was fast so gut wie es am Sonntag tatsächlich zu geniessen:

20160208 sleeping beauty

Am Wochenende vor der Konferenz sandte mir meine Freundin ein Foto aus Port Stephens, Australien, wo sie einer Cirque du Soleil Vorstellung beiwohnte, betitelt als– warte einen Moment – Luzia:

20160208 Luzia

Letzte Woche, leider noch immer meinen Weg aus der Erkältungszone hustend, wurde ich mit einem Vorfall konfrontiert, der mich erst… nun sagen wir mal leicht aufgebracht, später aber doch eher positiv erstaunt hat. In der Woche davor, rechtzeitig wie sich das gehört, habe ich die notwendigen Unterlagen an die U.S. Behörden geschickt, welche benötigt werden, um – hoffentlich – die Kondition im Zusammenhang mit meiner Aufenthaltsbewilligung aufzuheben (für alle, die jetzt neugierig genug sind: es hat mit der Tatsache zu tun, dass ich meine Aufenthaltsbewilligung basierend auf der Ehe mit einem Amerikaner beantragt habe… nun muss natürlich der Staat überprüfen, dass es sich hier nicht um eine Scheinehe handelt, was ich absolut verstehe). Wie erwähnt habe ich als den ganzen Stapel Papier zeitnah zur Post gebracht und dabei sogar die manchmal etwas fragwürdige Effizienz von Briefbeförderungsdiensten in meine Überlegungen mit einbezogen. Doch ich wurde eines Besseren belehrt: Meine Post wurde dermassen zügig befördert, dass sie noch einen Tag vor dem Stichtag eintraf. Einen Tag. Und so fand ich denn am letzten Montag mein Paket in meinem Briefkasten wieder, womit mir zweierlei klar wurde: Die Post arbeitet manchmal doch zügiger als angenommen. Und die Behörden haben Regeln, die auf den Buchstaben verfolgt werden. Selbst wenn es das Ausfüllen eines vorgedruckten Formulars und $10 am Marken kostet. Merke: Regeln sind auch hier nicht blosse Richtwerte… also echt, ich als Schweizerin hätte das wirklich besser wissen müssen…

20160208 angred the beast

Ich wünsche euch eine wundervolle Woche und denkt daran – verliert nicht eure Nerven über Dinge, die es nicht wert sind!

Gruss, L.

P.S.: Seit ich auf diesen Blogbeitrag gestossen bin wundere ich mich – wie kommt es, dass genau der gleiche Haarschnitt an diesem kleinen Mädchen so viel süsser aussieht als an mir??!?

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Wondering

I really wonder what it is about me that makes people think I might leave the country – and never come back. Not sure where people get this notion from but I’ve never done that – at least not without announcing it well in advance.

Photo Dec 01, 7 11 37 AMAnd still: When my boss lately realized that I will be in Switzerland in two weeks time he announced how happy he was for me – but asked me to please come back. Which made me aware that my previous supervisor and several friends and colleagues have passed similar comments over time.

Seems like I give off a vibe of either spontaneous adventurism or panicked abandonment. And it looks like some things never change – no matter where on this planet you are.

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VERWUNDERT

Ich frage mich echt, was an mir die Leute zum Gedanken bringt, dass ich das Land verlassen könnte – und nicht wieder zurückzukehren. Bin mir echt nicht sicher, was die Leute zu diesem Gedanken veranlasst, hab ich doch nie dergleichen getan – zumindest nicht, ohne es lange im Voraus anzukündigen.

Und doch: Als mein Chef kürzlich feststellte, dass ich in zwei Wochen in der Schweiz sein werde, verkündete er, wie sehr er sich für mich freue – bat mich aber bitte wieder zurückzukehren. Was mir dann eben bewusst werden liess, dass bereits mein letzter Vorgesetzter und diverse Freunde und Kollegen im Laufe der Zeit ähnliche Kommentare fallen liessen.

Es scheint als verbreite ich ein Gefühl entweder von spontaner Abenteuerlust oder aber panischen Davonlaufens. Und es scheint so, dass gewisse Dinge sich nie ändern – egal wo auf diesem Planeten man sich aufhält.

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The Week in a Blur

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My brand new drawing desk with comfy stool 🙂

Last week kind of went by in a blur. As they say: Time flies when you’re having fun. [Für Deutsch hier klicken] A week ago I finally got myself the desk I’ve been admiring every time I went to Michaels, one of the art and hobby shops nearby. Unfortunately, the little stool that came with it was broken so we had to hunt for a replacement which gave us the chance to visit IKEA – and what always comes with a visit to IKEA: Having some delicious Swedish meatballs (yes, as if I’m not in the land of meatballs already…) at their restaurant. Anyway, it was delicious and I thoroughly enjoyed that meal; there you have it.

So we quickly found a stool and a million other little knick-knacks such as candles; this too is customary when visiting IKEA. Now the stool we found is made of aluminum or some other light metal. It’s a great stool, just slightly cold to the touch and hard as pebbles when sitting on it for a long time – which I tend to do when doodling. So a cushion had to be hunted down and my loving husband found it for me on Amazon in the form of an air disk that is usually used for hyper-active kids or physical therapy and the likes to increase balancing abilities and strengthen the core muscles.

After I’d been set up like that the week could come on. And come on it did. Monday started off busy at work so I was once again immensely grateful for my Monday evening yoga session. It gives me a break after the first work day of the week and sets a good intention and example for the rest of the week to come.

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Diana Krall & band in action

Wednesday we had tickets for an “ACL Live” concert with Diana Krall at Moody Theater on 2nd street downtown Austin. I only got to know Diana Krall through our drives to the gulf this late summer/early fall as she’s one of my better half’s constant companions in his music collection. When I saw her name on the concert list I immediately asked to get tickets and was very excited when it all came together. What a nice change to all the grunge, punk and rock concerts I usually drag my patient husband. I was very excited to go to a live Jazz concert for once and wasn’t disappointed. The band was fabulous, playing solos over and over and Diana Krall’s voice is absolutely gorgeous; that low jazzy purr that gives the tunes an additional dimension. Apparently her purr was so soothing that the guy next to me fell asleep with the first note and only stirred to life when the audience gave their enthusiastic applause. But then I have to say he was an estimated 150 years old so that’s quite alright. If I still make it to the city at that age I sure would think I’m allowed a little nap when the occasion (= halfway comfy seat) arises.

We started the evening off by having dinner at a Caribbean restaurant, I believe it was called “Bla” or some such thing which immediately won me over. That and the delicious sounding menu. My better half had what I call “meat on a stick”, it was – if I remember correctly – beef on the bone in a delicious sauce and the meat was so tender that it almost fell apart all by itself. It very much reminded me of my mom’s venison red wine stew that she very often prepares with beef instead of venison. I went for the classic pork chop with pineapple honey sauce. It was heavenly.

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Mandala no. 1

Thursday evening greeted me with drinks and a potential match of ping pong with the marketing girls from the office. Though the drinks (namely wheat beer for me) and a lot of talk did happen, the table tennis match never came to pass. The lady who organized the whole thing informed me that she was talking to my boss a while ago and he mentioned that he hadn’t played ping pong for the longest time and that he would love to play a friendly game at some point. Unfortunately, owing to an important meeting he had offsite he was not able to join us. Ah well, maybe next

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Mandala no. 2

time. And then we may actually even play. For I’m eager to change the memory of my last ping pong game I played like over a decade ago: I remember going in for a low forehand and smashing my thumb up against the (somehow very sharp) under edge of the ping pong table and subsequently watching my thumbnail changing colors like an animated rainbow.

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That’s what “steep” running looks like…

Friday evening was all about zentangling Mandalas and Saturday I closed the week off by running a “steep” run along Ladybird Lake against a preeeetty stiff breeze.

Hope you all had a wonderful week, a fabulous weekend and are off to great start into this new – and for the U.S. residents amongst us very short (yay!!) – work week!

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EINE WOCHE IM SCHNELLZUGSTEMPO

Die letzte Woche verging im Eilzugstempo. Wie sagt man doch gleich: Die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn man Spass hat. Vor einer Woche habe ich mir ja endlich das Zeichnungspult, das ich jedes Mal wenn ich bei Michaels vorbeiging bewundert habe, gekauft. Leider war aber der kleine Hocker, der mit dem Pult kam, verbogen und so mussten uns wir nach einem Ersatz umschauen, was uns die Chance gab, wieder mal bei IKEA vorbeizuschauen – und das zu geniessen, was mit jedem IKEA Besuch kommt: Schwedische Fleischbällchen (genau, als ob ich nicht schon im Land der Fleischbällchen wäre…) im Ladenrestaurant vertilgen. Wie auch immer, es war köstlich und ich habe es genossen; da habt ihr’s.

Wir haben also rasch einen Hocker und geschätzt eine Million andere Sächelchen wie Kerzen gefunden, wie das ebenfalls so üblich ist bei IKEA. Den Stuhl den wir nun bei IKEA gefunden hatten, ist aus Aluminium oder einem anderen Leichtmetall. Es ist ein grossartiger Stuhl, nur fühlt er sich beim ersten Draufsetzen etwas kühl an und ist hart wie Kieselsteine, wenn man für längere Zeit drauf sitzt – was ich ja zu tun pflege, wenn ich vor mich hin zeichne. Also musste ein passendes Sitzkissen her und mein liebevoller Eheman fand es auf Amazon in Form eines Luftkissens, das üblicherweise für hyperaktive Kinder oder Physiotherapie oder Ähnliches verwendet wird, um die Balance zu verbessern und zur Stärkung der Rumpfmuskulatur.

Nachdem ich so aufgestellt war, konnte die Woche kommen. Und das tat sie auch. Der Montag begann ganz geschäftig im Büro, so dass ich abends wieder sehr dankbar für montagabendliche Yoga Sitzung war. Das verschafft mir eine Ruhepause nach dem ersten Arbeitstag der Woche, bestimmt mein Ziel und setzt ein gutes Beispiel für den Rest der Woche.

Mittwoch hatten wir Karten für ein „ACL Live“ Konzert mit Diana Krall im Moody Theater an der zweiten Strasse in der Innenstadt von Austin. Auf Diana Krall bin ich erst durch unsere Fahrten zum Golf Ende Sommer/Anfang Herbst diesen Jahres aufmerksam geworden, da sie eine treue Begleiterin in der Musiksammlung meiner besseren Hälfte ist. Als ich also ihren Namen auf der Konzertliste sah, besorgte ich umgehend Tickets und war sehr erfreut, als alles klappte. Was für eine nette Abwechslung zu den ganzen Grunge, Punk und Rock Konzerten, zu deinen ich meinen geduldigen Ehemann üblicherweise mitschleppe. Ich freute mich ausserordentlich, für einmal einem Live Jazzkonzert beiwohnen zu können und wurde nicht enttäuscht. Die Band war fabelhaft, spielte viele Solo-Einlagen und Diana Kralls Stimme ist absolut grossartig; ein tiefes, jazziges Schnurren, das den Melodien eine zusätzliche Dimension gibt. Anscheinend wirkte ihr Schnurren dermassen beruhigend, dass der Typ neben mir mit der ersten Note einschlief und jeweils nur zum Leben erwachte, wenn das Publikum begeistert applaudierte. Ich muss allerdings anmerken, dass der Herr geschätzte 150 Jahre alt war und so scheint das alles ganz in Ordnung. Denn wenn ich es in diesem Alter noch in die Stadt schaffe, würde ich gerne glauben, dass auch ich mir ein kleines Nickerchen gönnen dürfte, wenn die Gelegenheit (= gemütlicher Sitz) sich bietet.

Den Abend begannen wir allerdings bei einem Abendessen in einem karibischen Restaurant, ich glaube es hiess „Bla“ oder so, was mich umgehend für sich gewann. Das und das köstlich klingende Menü. Mein werter Herr Gemahl hatte, was ich „Fleisch am Stecken“ nenne, es handelte sich – wenn ich mich recht erinnere – um Rindfleisch am Knochen an einer leckeren Sauce und das Fleisch war so zart, dass es fast ganz von alleine auseinander fiel. Es erinnerte mich sehr an den Hirschpfeffer meiner Mutti, welchen sie des Örifteren eben mit Rindfleisch anstatt Hirsch zubereitet. Ich hingegen entschied mich ganz klassisch für ein Kotelett mit Ananas-Honig-Sauce. Es war himmlisch.

Donnerstagabend begrüsste mich mit Drinks und einem potentiellen Ping Pong Spiel mit den Marketing Mädels aus dem Büro. Obwohl die Getränke (namentlich Weizenbier für mich) und interessante Gespräche tatsächlich stattfanden, blieb das Tischtennismatch aus. Die Dame, welche die ganze Sache organisierte, teilte mir mit, dass sie vor einem Weilchen mit meinem Chef geplaudert hatte und er dabei erwähnte, dass er schon seit Ewigkeiten nicht mehr Tischtennis gespielt hätte und wie gerne er irgendwann einmal wieder ein freundschaftliches Match spielen würde. Leider war er dann wegen einer wichtigen Sitzung ausser Haus und konnte sich uns deshalb nicht anschliessen. Naja, vielleicht beim nächsten Mal. Und dann kommen wir vielleicht auch tatsächlich zum Spielen. Denn ich bin einigermassen begierig darauf, die Erinnerung an mein letztes Ping Pong Spiel, das ich wohl vor mehr als einem Jahrzehnt absolviert habe, zu ändern: Ich erinnere mich, wie ich zu einer tiefen Vorhand ansetzte und bei der Aufwärtsbewegung mit meinem Daumen an die (erstaunlich scharfe) Unterkante des Tischtennistischs krachte – nur um danach zu beobachten, wie der Daumen seine Farbe wie ein animierter Regenbogen wechselte.

Freitagabend stand dann ganz im Zeichen von Zentangeln und am Samstag schloss ich die Woche mit einem „steilen“ Lauf entlang des „Ladybird“ Sees einer ziiiiemlich steifen Brise entgegen ab.

Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine wunderbare Woche, ein fabelhaftes Wochenende und ihr seid jetzt grossartig in diese neue – und für alle U.S.-Bürger sehr kurze (jupi!) – Arbeitswoche gestartet!

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Halloween and other scary things

My week in a nutshell.
My week in a nutshell.

At the beginning of last week I wouldn’t have thought it possible that the week would end with so much commotion. While I pursued my usual activities – raising to a challenge (28 day plank challenge) and preparing for such (half-marathon in Austin in February 2016) – Friday was not only characterized by our office Halloween, but mostly by massive flooding and seven (as far as I’m informed) tornadoes that left a swath of destruction in and around Austin. The flood claimed at least 6 lives while the tornadoes left the usual scene of destruction (photos at the end of the report).

Carved Cheshire Cat Grin Pumpkin
Carved Cheshire Cat Grin Pumpkin

Fortunately, October closed on Saturday on a friendlier notion with dry and occasionally even sunny weather and a cozy evening with watching movies and carving and coloring pumpkins.

How did you celebrate Halloween?

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HALLOWEEN UND ANDERE BEÄNGSTIGENDE DINGE

Cheshire Cat and Jack
Cheshire Cat and Jack

Zu Beginn der letzten Woche hätte ich nicht gedacht, dass das Ende so voll von Aufregungen sein würde. Während ich Anfang der Woche noch meinen üblichen Tätigkeiten nachging – mich Herausforderungen zu stellen (28 Tage Plank Challenge) und auf solche vorzubereiten (Halbmarathon in Austin in Februar 2016) – stand der Freitag nicht nur im Zeichen von Büro-Halloween, sondern auch von massiven Überflutungen und sieben (soweit ich weiss) Tornados die sich durch die Umgebung von Austin gefressen haben. Durch die Fluten sind mindestens sechs Menschen umgekommen, die Tornados haben das übliche Bild der Verwüstung hinterlassen (Fotos ganz am Ende des Berichtes).

Erfreulicher schloss der Oktober dann am Samstag ab mit wieder trockenem und zeitweilig gar sonnigem Wetter und einem gemütlichen Abend beim Filme gucken und Kürbis schnitzen, resp. bemalen.

Wie habt ihr Halloween verbracht?

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Freaking Out (a Tiny Weeny Bit)

Sometimes you only become aware of the full extent of your own knowledge when someone says it out loud. It just so happened to me last week on one of my runs. But let’s start from the beginning (Für Deutsch hier klicken):

Eeeck!!
Eeeck!!

According to my training plan I had to complete a three mile run on Wednesday which corresponds to nearly two laps on the forest path behind our house. 2 miles at average running speed, the last mile at a slightly faster pace. So I complete my first two miles at an easy pace, upping my tempo for the last remaining mile. But after a couple of hundred yards of tempo run a lady stopped me with the words that everyone on a forest path behind their house just loves to hear: “A hundred yards ahead a huge rattler just crossed the path. It was a female and I saw it disappear into the shrubberies and I’m sure it’s quite a bit further down by now but better keep your eyes open.” 8-| What now??!?

Yes, it’s true. I’ve seen a snake disappear into the bushes on this path before, but it was quite small and the sight didn’t really scare me. But to be told by someone that only moment earlier a beast of a rattlesnake (remember her direct quote: “a huge rattler”) has disappeared into the undergrowth… that leaves you with a queasy feeling. I couldn’t quite decide whether I should have a really good look into the bushes in order to actually discover the snake or to rather concentrate solely on the path in order to forget the matter as quickly as possible – to ensure I’m not driving myself totally

Rattler
Rattler

crazy. Without actually planning to do so I met in the middle: I concentrated studiously on the path at my feet, where every tiniest bit of root suddenly turned into a potential snake. It was impossible to think of running until I reminded myself convincingly enough that I already knew that I might encounter pretty much anything on this path from rattlesnakes and tarantulas through to coyotes and even mountain lions. And I’d already survived an attack of red wasps on a walk on this path. Since then, I’m not wearing any headphones on this track anymore because I’m pretty sure I would have heard the buzzing of the wasps before I came to feel them hadn’t I been listening to another Three Investigators story with such rapt attention. So once I had my adrenaline under control again, I had already hit the road and was able to complete my sprint on pavement instead. Which undoubtedly improved my running speed. But whether I’ll soon be running on the forest track again remains to be seen.

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  • Original image via pixabay
  • Drawing by evozeta

(EIN GANZ KLEIN WENIG) DURCHDREHEN

Manchmal wird einem die ganze Tragweite des eigenen Wissens erst mit dem Hören der dazugehörigen Worte wirklich bewusst. Mir so passiert diese Woche auf einem meiner Läufe. Aber beginnen wir von vorn:

Am Mittwoch hatte ich gemäss Trainingsplan 3 Meilen zu absolvieren was knapp zwei Runden auf dem Waldpfad hinter dem Haus entspricht. 2 Meilen in durchschnittlichem Lauftempo, die letzte Meile mit gesteigerter Geschwindigkeit. Ich also los, locker lässig meine 2 Meilen absolviert und für die dritte Dampf zugelegt. Doch schon nach einigen hundert Metern Tempolauf treffe ich auf eine Dame die mich anspricht mit den Worten, die jeder so gerne auf dem Waldpfad hinter dem Haus hört: „Etwa hundert Meter weiter vorne hat grad eine riesige Klapperschlange den Pfad überquert. Es war ein Weibchen und ich habe gesehen, wie sie im Gebüsch verschwunden ist und sie ist bestimmt inzwischen einiges weiter unten, aber einfach besser die Augen offen halten.“ 8-| Wie jetzt??!?

Ja, es stimmt. Ich habe auf diesem Pfad auch schon eine Schlange gesehen, die vor mir ins Unterholz geschlüpft ist, doch es war eine recht kleine und der Anblick hat mich nicht wirklich erschreckt. Doch von jemandem erklärt zu bekommen, dass nur einen Augenblick zuvor ein Biest von einer Klapperschlange (Originalton: „a huge rattler“) im Unterholz verschwunden ist… das hinterlässt ein einigermassen mulmiges Gefühl. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich nun wirklich gut ins Gebüsch schauen sollte, um sie allenfalls noch zu entdecken oder mich möglichst nur auf den Pfad zu konzentrieren und die Sache wieder zu vergessen – um mich nicht selber total irre zu machen. Ohne es zu planen, traf ich mich in der Mitte: Ich konzentrierte mich geflissentlich nur auf den Pfad wo ich aber jede kleinste Wurzel für eine mögliche Schlange hielt. An rennen war nicht mehr zu denken, bis ich mich überzeugend daran erinnert hatte, dass ich ja schon wusste, dass mir zumindest theoretisch auf diesem Pfad von Klapperschlangen über Taranteln bis zu Kojoten und gar Berglöwen so ziemlich alles begegnen könnte, was es an mehr oder weniger gruseligen Kreaturen so gibt. Und eine Attacke von roten Wespen hatte ich ja schon mal auf einem Spaziergang hier überstanden. Seither trage ich ja keine Kopfhörer mehr auf dieser Strecke, denn ich bin mir ziemlich sicher, hätte ich nicht total fasziniert einer Drei Fragezeichen-Geschichte gelauscht, hätte ich das Summen der Wespen gehört bevor ich sie zu spüren kam. Als ich also mein Adrenalin wieder im Griff hatte, war ich auch schon zurück auf der Strasse und konnte so meinen Sprint auf Asphalt fertig absolvieren. Was meiner Laufzeit sicher entgegen kam. Doch ob ich demnächst den Waldpfad wieder in Angriff nehme, bleibt abzuwarten.

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In Loving Memory

Cuddly Cats
Cuddly Cats

I never knew how much losing a friend for good hurts. Let alone two within a month. (Für Deutsch hier klicken) The pain is almost unbearable, feels as if your heart had split clean in half. And you’re bleeding all over the place: Inside you there’s suddenly this ocean welling up, demanding to be let lose, keeping you from breathing properly, chocking you into a constant state of agony; and outside you’re bleeding a constant stream of tears that seems to release the overwhelming grief but that only works for a little while. The hurt comes back to haunt you in the least likely of moments. And on the days you expect it to come back, when you wait for it and take it on gratefully as it reminds you of the great times you had together with your lost friends and that they will always be with you as long as you remember them.

Waiting for mommy outside the gym... so adorable...
Waiting for mommy outside the gym… so adorable…

As most people I’ve made and lost friends over the course of time. We make friends at school, at work, in yoga, art or language class but once we move on we develop and change and our personality evolves and friends are left behind because they don’t fit our everyday life or simply our picture of the world around us anymore. That’s to speak of human friends. With animal friends, that is an entirely different story. For some reason we don’t grow out of their friendship so easily. Once we get to know and trust each other they become such an important cornerstone in our life that we can’t imagine going through the world without them. But we know that eventually we will have to let go. Unless we chose to have a giant turtle as a pet that may outlive us easily.

Adoption contract dated 1/3/2009.
Adoption contract dated 1/3/2009.

As I never conclusively knew when my cats Oscar and Merlin were born I can only guess that they grew up to be 11 and 9 years, respectively, the last 6 of which they spent with me. Today four months ago Oscar was snatched out of our lives by a coyote. And a little over five months have passed since we last saw Merlin. Losing them, two of my best friends, hurt like hell but I knew it had to be like this because we were such close friends. It had to hurt or our friendship wouldn’t have meant much. Even after almost half a year it hurts me to think back to how they waited for me after work in their respective favorite spots to come running or trotting towards me and greet me after a day out. These memories are bittersweet now and I’m waiting for the moment when all that’s left is sweetness. The hurt will fade and all that’s left is the wonderful recollection of the amazing times we shared together.

Sleepy Cats
Sleepy Cats

This blog post is dedicated to the marvelous memory of my two cats, Oscar and Merlin, whom I probably would never have met if it hadn’t been for the encouragement of my beloved husband. And that’s why I’m planning on devoting next month’s blog around the 13th to a happier occasion: Our two year wedding anniversary 🙂

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IN LIEBEVOLLER ERINNERUNG

Nie zuvor musste ich erfahren wie sehr es schmerzt, einen guten Freund zu verlieren. Geschweige denn zwei innerhalb eines Monats. Der Schmerz ist kaum auszuhalten, es fühlt sich an, als wäre dir dein Herz aus der Brust gerissen worden. Und du blutest die ganze Umgebung voll: In dir drin ist da plötzlich dieses Meer, das sich aufstaut und danach verlangt, losgelassen zu werden, das dich daran hindert, richtig zu atmen, dich in ständige Qualen versetzt; und nach aussen blutest du einen unablässlichen Strom von Tränen, der den überwältigenden Kummer zu lindern scheint, was aber nur für eine kurze Weile funktioniert. Der Schmerz kehr zurück um dich in den unmöglichsten Momenten heimzusuchen. Und an den Tagen, an denen du ihn erwartest, sogar auf ihn hoffst und ihn dankbar annimmst, denn diese Pein erinnert dich an die grossartigen Zeiten, die du zusammen mit deinen verlorenen Freunden hattest und dass sie immer mit dir sein werden, solange du sie nur in deiner Erinnerung behältst.

Wie die meisten Leute habe ich über die Jahre viele Freunde gefunden und verloren. Wir knüpfen Freundschaften in der Schule, bei der Arbeit, im Yoga-, Kunst- oder Sprachunterricht doch wenn wir uns auf den nächsten Lebensabschnitt bewegen, verändern wir uns und unsere Persönlichkeit entwickelt sich und entsprechend lassen wir Freunde auf unserem Weg zurück weil sie nicht mehr in unseren Alltag oder ganz einfach in unser Weltbild passen. Hier sprechen wir von menschlichen Freunden. Mit tierischen Freunden ist das eine ganz andere Geschichte. Aus irgend einem Grund scheinen wir nicht so einfach aus deren Freundschaft herauszuwachsen. Wenn wir uns erst einmal richtig kennengelernt haben und anfangen, uns zu vertrauen, werden sie zu einem so wichtigen Ankerpunkt in unserem Leben, dass wir uns die Welt ohne sie nicht mehr vorstellen können. Doch irgendwann müssen wir loslassen. Es sei denn, wir nehmen uns eine Riesenschildkröte, die uns ziemlich sicher überleben wird, zum Haustier.

Da ich nie abschliessend wusste, wann meine Katzen Oskar und Merlin auf die Welt kamen, kann ich nur vermuten, dass sie 11, resp. 9 Jahre alt wurden. Die letzten 6 davon haben sie mir verbracht. Heute vor genau vier Monaten wurde Oskar von einem Kojoten aus unserem Leben geschnappt. Und ein wenig mehr als fünf Monate ist es her, seit wir Merlin zum letzten Mal gesehen haben. Sie, zwei meiner besten Freunde, zu verlieren, hat höllisch weh getan, doch ich wusste, es musste so sein da wir so enge Freunde waren. Es musste schmerzen, ansonsten hätte unsere Freundschaft nicht viel bedeutet. Selbst nach bald einem halben Jahr schmerzt es mich, daran zurückzudenken, wie sie an ihrem jeweiligen Lieblingsplätzchen auf mich gewartet und dann auf mich zugerannt oder –getrottet kamen um mich nach einer täglichen Abwesenheit zu begrüssen. Diese Erinnerungen sind nun bittersüss und ich warte auf den Augenblick, wo nur noch die Süsse zurückbleibt. Der Schmerz wird verblassen und was zurückbleibt, ist eine wundervolle Erinnerung an die grossartigen Zeiten die wir zusammen hatten.

Dieser Blogbeitrag ist dem fabelhaften Andenken an meine beiden Katzen, Oskar und Merlin, gewidmet, die ich vermutlich nie getroffen hätte ohne die Ermutigung meines geliebten Ehemannes. Und deshalb plane ich, den Blogbeitrag um den 13ten des nächsten Monats einem glücklicheren Anlass zu widmen: Unserem zweiten Hochzeitstag 🙂

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