An unexpectedly warm welcome

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The day before yesterday it finally came true: I’ve officially been welcomed as a permanent resident in the USA! I received a most kind letter from the Department of Homeland Security stating its reference as “Welcome note”.

The letter confirmed that my application for adjustment of status to permanent residency has been accepted and “It is with great pleasure that we welcome you to permanent resident status in the United States.” But wait, that’s not all. After several paragraphs that inform me of the different ways in which to contact the office in case of questions or queries and pointing out the condition that is tied to my status as a permanent resident, the friendly welcome repeats itself: “Once again, welcome to the United States and congratulations on your permanent resident status.” Frankly – my jaw dropped there in amazement for a moment. After having spent several hours of filling in forms, reading instructions, submitting additional documents and sticking exactly to the instructions I was convinced that I am dealing with a very sober government machinery. Which may well be true. So long as one hasn’t been put through their paces. But once deemed a good person, they let you feel their true nature – cordial and warm. Of course I imagine that every welcome not is hand written and adapted to the according applicant personally. That it’s only me who gets to enjoy two lines of welcome in one letter and that I’m the only one who is being congratulated for her effort. In the end, not every immigrant can be as charismatic and unique as I am, right?! 😉 Just kidding.

As mentioned my hence acquired status as a permanent resident is conditional. This requires me to contact the authorities in two years again. I imagine they want to make sure that I’m still married (to the same man of course!) and thus fulfilling the conditions for my right to stay in the country. But once that is taken care of I’m sort of “authority-free”, at least insofar as this is possible in a civilized surveillance state. My next trip to the authorities after that may well be voluntary: To apply for American citizenship. Or in my case, obviously, the Swiss-American dual citizenship. But a lot of water will have flowed under the bridge by then; it’s all still a long way off. Until then, I shall have to deal with the Swiss authorities in the United States some more. Because contrary to all expectations, it appears that some kind of reversal principle is at work here: While the U.S. immigration authorities predicted in March that my request for permanent residency might be delayed by half a year, I’m now, only a month later, holding the confirmation letter in hand. The registration of my name change at the Swiss Consulate, however, has not been processed so far – even though I submitted the first documents in October 2013, over half a year ago.

But even that will be history some day. And I will hold a Swiss passport with my new name in my hands. For now at least I know that a very long chapter of a life-changing process is over. I hope you will find an opportunity to drink a toast to me and my joyful message!

Vorgestern ist es wahr geworden: Ich bin offiziell als Daueraufenthalterin in den USA willkommen geheissen worden! Ich habe einen äusserst freundlichen Brief vom Departement für innere Sicherheit mit dem Titel „Willkommensnotiz“ erhalten.

What a friendly welcome note
What a friendly welcome note

In besagtem Schreiben wird mir bestätigt, dass mein Antrag auf Daueraufenthalt angenommen wurde und es ist „…mit grosser Freude, dass wir Sie zum Status eines Daueraufenthalters in den Vereinigten Staaten begrüssen“. Doch halt, das ist noch nicht alles. Nachdem in etlichen Abschnitten auf meine Kontaktmöglichkeiten im Fall von Fragen oder Unklarheiten verwiesen sowie auf die mit der Genehmigung verbundene Kondition hingewiesen wird, wiederholt sich prompt die freundliche Begrüssung: „Noch einmal herzlich willkommen in den Vereinigten Staaten und Gratulation zu Ihrem Status als Daueraufenthalter.“ Ganz ehrlich – mir blieb ein bisschen die Kinnlade offen stehen. Nach etlichen Stunden, die ich (oder besser gesagt wir) mit Formulare ausfüllen, Weisungen nachlesen, zusätzliche Unterlagen einreichen und sich punktgenau an Anweisungen halten verbracht habe(n), war ich der Überzeugung, es mit einem ausgesprochen nüchternen Staatsapparat zu tun zu haben. Was vielleicht auch stimmt. Solange du nicht auf Herz und Nieren geprüft wurdest. Doch einmal für gut befunden, lassen sie dich ihre wahre Persönlichkeit spüren – herzlich und warm. Natürlich bilde ich mir ein, dass jede Willkommensnotiz handgeschrieben und auf den Applikanten persönlich angepasst ist. Dass nur ich in den Genuss einer zweimaligen Willkommen-Heissung und erst noch einer Gratulation komme. Kann ja schliesslich auch nicht jeder Einwanderer so charismatisch und einzigartig sein wie ich 😉 Kleiner Scherz.

The prettiest passport ever.
The prettiest passport ever.

Wie erwähnt beinhaltet meine damit erworbene Green Card eine Kondition. Diese verlangt, dass ich mich in zwei Jahren wieder bei den Behörden melde. Wohl um zu prüfen, dass ich noch immer (mit dem gleichen Mann, wohlgemerkt!) verheiratet bin und somit die Voraussetzungen für mein Aufenthaltsrecht weiterhin erfülle. Doch danach bin ich sozusagen „Behörden-frei“, zumindest soweit das in einem zivilisierten Überwachungsstaat halt möglich ist. Dann könnte der nächste Behördengang durchaus freiwilliger Natur sein: Zur Beantragung der Amerikanischen Staatsbürgerschaft. Oder in meinem Fall natürlich der Schweizerisch-Amerikanischen Doppelbürgerschaft. Aber bis dahin muss noch etwas Wasser die Reuss runter, das ist Zukunftsmusik. Bis es soweit ist, schlage ich mich noch etwas mit den Schweizer Behörden in den USA herum. Denn entgegen allen Erwartungen scheint hier ein Umkehrprinzip am Werk zu sein: Während mir die US Immigrationsbehörde im März voraussagte, mein Aufenthaltsgesuch könnte sich um ein halbes Jahr verzögern, halte ich nun rund einen Monat später bereits meine Bestätigung in der Hand. Die Anmeldung meiner Namensänderung beim Schweizer Konsulat hingegen ist bis heute noch nicht verarbeitet – obwohl ich die ersten Unterlagen im Oktober 2013, also vor über einem halben Jahr, versandt hatte.

Aber auch das werde ich noch schaffen. Und irgendwann einen Schweizer Pass mit meinem neuen Namen in Händen halten. Für den Moment aber weiss ich zumindest, dass ein sehr langes Kapitel eines lebensverändernden Prozesses für mich zu Ende gegangen ist. Ich hoffe, ihr stosst bei Gelegenheit auf meine freudige Botschaft mit an!

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