Volver – Vol. II

Remember how I mentioned that “Volver” inspired me for my last blog? Well, my beloved husband recommended I should clarify: It’s not so much the somewhat morbid storyline of the movie that I can relate to on a personal level but simply the title. After seeing so many mentions of “return” in my text, “volver” – one of my first ever learned Spanish words – simply popped into my head. By “learned” I mean actively looking it up and thus memorizing it (which does not mean that this happens every time I look something up…), rather than hearing it in a movie (such as “Vamos a la playa”, “Hasta la vista” and such nonsense). So there you have it. I merely referred to the Spanish title and not the rather disturbing storyline of the movie. Meaning, yes, I might have issues (who doesn’t) but thankfully not quite such severe ones 😉 Still, I love the movie for its characters; they are most skillfully played by the actors. Für Deutsch hier klicken.

A little bit of luck to guide the way...
A little bit of luck to guide the way…

As mentioned in my last blog, I’m on my way to Switzerland, currently sitting at the airport, behaving all important with my little laptop, phone and coffee. Thinking about “important” brings me to the point I was musing about these days. As my beloved husband suggested so fittingly it is about time for me to go out there and find a job or something to do that puts me into more contact with the locals. I personally gave myself one year to laze around before I should get back to business. First of all because I find it important not to miss out for too long as business keeps evolving and changing on an almost daily basis. And as we Europeans believe – the pace of development must be even quicker in the USA. But secondly, and more importantly, to get into contact with more people so I may finally start to build up a new life and maybe – eventually – start to make new friends. Social interaction – it always seemed crucial to me.

Since we moved to Austin in March I have been able to get to know the city a little and find my bearings – also a little. And I have to admit: The longer I wait to get out there, the more everyday life creeps up on me and makes me feel like I’m sitting under a bell jar. Getting comfortably wrapped up in my own little world, that has little to do with what is going on outside.

When I got to the US, my beloved better half offered me to take some time to settle in and maybe find out what I wanted to do or who I wanted to be. This opportunity in itself is so huge that I find it a bit overwhelming. I’m almost paralyzed with the vast possibilities and realize that I lost myself in the many interests that my inner core expresses. Also I had the feeling for once I wanted to do something universally meaningful, to be “important”. But what does it mean to be “important”? By now I understand that it pretty much lies in the eye of the beholder. As I mentioned before, I loved my last job. I also liked the one before that a lot and the one before that one. I always felt that I made a difference, at least to a couple of people. And I felt my work being important in the regard that it made some people’s lives easier. So yes, I did feel kind of important. I now comprehend that I never wanted more. I don’t want to be famous for fame’s sake. I don’t want to be important so the whole world may depend on me. Not at all. All I crave for is to make a difference to the people around me, to make them feel a little better. It’s as simple as that.

All of this doesn’t mean I don’t have any dreams anymore. But I believe by taking a first step into a “normal” life with social interaction is also a first step to finding out what other interests I might have that I want to live up to. Whether there is anything stirring in me that I want to follow. A topic I want to study. A group I want to join. I shall find out. What an exciting journey.

happy
Soooo happy!!

It took me a while to realize that I already have and am everything to make myself happy. Therefore I should return to those roots; also professionally. “Volver” all over again.

Resources & Sources


Wisst ihr noch wie ich erwähnt hatte, dass „Volver“ mich zu meinem letzten Blog inspiriert hat? Nun, mein geliebter Ehemann hat mir empfohlen, dass ich dies etwas näher erläutern soll: Es ist nicht so sehr die etwas morbide Handlung des Films, mit der ich mich persönlich identifizieren kann, als vielmehr einfach der Titel. Nachdem ich die vielen Erwähnungen von „zurückkehren“, in meinem Text entdeckte, kam mir ganz automatisch „volver“ – eines meiner ersten gelernten Spanischen Worte – in den Sinn. Mit „gelernt“ meine ich aktiv nachgeschaut und dadurch eingeprägt (was nicht heissen soll, dass dies jedes Mal passiert, wenn ich etwas nachschaue…) anstatt nur in einem Film gehört (wie z.B. „Vamos a la playa“, „Hasta la vista“ und solcher Unsinn). Da habt ihr’s also. Ich habe mich lediglich auf den Titel und nicht auf die eher beunruhigende Handlung des Films bezogen. Soll heissen, ja, ich mag Probleme haben (wer hat keine) aber zum Glück nicht gerade solche 😉 Trotzdem, ich liebe den Film für seine Charaktere, welche von den Schauspielern so kompetent dargestellt werden.

Wie in meinem letzten Blog erwähnt, befinde ich mich nun auf dem Weg in die Schweiz. Momentan sitze ich am Flughafen und tue sehr wichtig mit meinem kleinen Laptop, Handy und Kaffee. „Sehr wichtig“ bringt mich zu einem Punkt, über den ich dieser Tage etwas nachgedacht habe. Wie mein geliebter Ehegatte so passend vorgeschlagen hat, ist es an der Zeit, mich hinauszuwagen und mir einen Job oder eine andere Aufgabe zu suchen, die mir mehr Kontakt mit den Einheimischen verschafft. Ich habe mir selbst ein Jahr Zeit gegeben, um herumzufaulenzen bevor ich wieder zurück zur Arbeit gehe. Erstens, weil ich es wichtig finde, nicht zu lange weg vom Fenster zu sein, da sich die Geschäftswelt nach wie vor praktisch täglich verändert und weiterentwickelt. Und wie wir Europäer glauben – muss das Tempo der Entwicklung in den USA sogar noch rasanter sein. Aber zweitens, und noch wichtiger, um mit mehr Leuten in Kontakt zu kommen, damit ich endlich damit beginnen kann, mir mein neues Leben aufzubauen und vielleicht – irgendwann – neue Freund zu finden. Sozialer Austausch – er schien mir immer äusserst wichtig.

Seit wir im März nach Austin gezogen sind, habe ich die Stadt schon ein wenig kennengelernt und finde mich – zumindest einigermassen – zurecht. Und ich muss zugeben: Je länger ich damit warte, mich hinauszuwagen, desto mehr schleicht sich der Alltag an mich heran und ich fühle mich wie unter einer Glasglocke. Angenehm mit meiner eigenen kleinen Welt beschäftigt, die wenig mit der Welt da draussen zu tun hat.

Als ich in die USA kam, bot mir meine geliebte bessere Hälfte an, dass ich mir etwas Zeit nehme, um mich einzugewöhnen und vielleicht herauszufinden, was ich tun oder wer ich sein möchte. Diese Gelegenheit ist dermassen gigantisch, dass ich sie als etwas überwältigend empfinde. Die unzähligen Möglichkeiten lähmen mich beinahe und ich realisiere, dass ich mich in den vielen Interessen meines innersten Selbst verloren habe. Ich hatte auch erst das Gefühl, dass ich etwas allgemein bedeutsames tun, dass ich „wichtig“ sein möchte. Doch was bedeutet „wichtig“ sein? Heute verstehe ich, dass die Interpretation so ziemlich im Auge des Betrachters liegt. Wie ich früher schon erwähnt hatte, habe ich meinen letzten Job geliebt. Und auch den davor mochte ich ausserordentlich und den davor. Ich hatte immer das Gefühl, etwas zu verändern, zumindest für einige Leute. Und ich empfand meine Arbeit als wichtig, weil sie ein paar Leuten das Leben leichter machte. Und, ja, fühlte ich mich irgendwie wichtig. Heute verstehe ich, dass ich nie mehr wollte. Ich will nicht bekannt sein um der Berühmtheit willen. Ich will nicht wichtig sein, so dass die ganze Welt praktisch auf mich angewiesen ist. Nicht im Geringsten. Alles was ich möchte ist, dass ich für die Menschen um mich herum etwas bewirken kann, dass sie sich meinetwegen etwas besser fühlen. So einfach ist das.

All dies bedeutet nicht, dass ich keine Träume mehr habe. Doch ich glaube, indem ich diesen ersten Schritt in ein „normales“ Leben mit sozialem Austausch tue, mache ich auch einen ersten Schritt in die Richtung, in der ich herausfinden werde, welche anderen Interessen ich noch haben könnte, die ich ausleben möchte. Ob sich da irgend etwas in mir regt, dem ich folgen möchte. Ein Thema, das ich studieren möchte. Eine Gruppe, der ich beitreten möchte. Ich werde es herausfinden. Was für eine aufregende Reise.

Es hat ein Weilchen gedauert bis ich realisiert habe, dass ich bereits alles habe und bin, um glücklich zu sein. Deshalb sollte ich zu diesen Wurzeln zurückkehren; auch beruflich. „Volver“ von neuem.

Ressourcen & Quellen

2 thoughts on “Volver – Vol. II”

  1. Quiet and freedom were essential in my journey to find myself. As for you, it seems, what I do and who I am are inseparable. I love the journey itself and worry less than I used to about forever and destinations or arrivals…

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