Welcome to the New Manger

Our moving route.
Our moving route.

While the rest of the U.S. was busy spending Thanksgiving filling their bellies, we once again transported our few belongings into another apartment. (Für Deutsch hier klicken) Which, self-evidently, includes our cats. Since we only moved from one end of the residential estate to the other I could very well have walked them over to our new home. However, wanting to avoid that they constantly wander back to their old territory they had to endure a two-minute ride in their unloved kennel in order to arrive at their new home. But apparently I had underestimated the ingenuity of our cats: The very next day we found them strolling around ever so happily on the sidewalk in front of our “old” apartment building where we of course showed up to load the last of our bits and bobs. Needless to say that our appearance strengthened their conviction that their relocation was merely a fun game or a test of their abilities to find their way back home. Thus over the next two days I came to enjoy the routine of collecting them at our former apartment and walking them back to the new manger. In the meanwhile, Merlin has figured out that this is now the place where food and water is served and he’s warming up to the re-positioning of the cat door from the door to the window, as it was back in San Antonio. Oscar, on the other hand, still seems slightly confused or scared of the nocturnal forest dwellers that romp about behind the house right in front of our windows: On our first evening here

A friendly neighbor.
A friendly neighbor.

we spotted at least three different possums which used a very practically placed branch in front of our patio to leisurely stroll over the fence. Consequently, Oscar only left the house under my protecting accompaniment. Until today in the late afternoon… who knows, maybe I get to collect him again at house no. 1 tomorrow. Until then I shall grant him time to find his way back on his own, for he shouldn’t get used to my convenient escort service.

Our new view - by night.
Our new view – by night.

For those of you who fear that due to our move we didn’t get the chance to fill our bellies, I can reassure you: We feasted as if there’s no tomorrow. If I remember correctly I haven’t eaten either vegetables or fruits in three days – without even feeling guilty about it. We honestly earned ourselves some hearty food. Unfortunately, my digestive system didn’t find it all that pleasant and started to fail me on Sunday night. Probably too many trans fatty acids. Accordingly, my gut started to rid me of all the evil contents and decided that for the time being it would pass any nourishment unprocessed. So I had to edge in a certainly well-deserved lazy day on Monday. Due to the lack of nutrients all I did was read and sleep. Which worked out splendidly for already on Tuesday I felt significantly better. My digestive system seems to have returned to work. Thanks, I’ve learned the lesson: Eating healthy not only is a pleasure but more importantly gives you pleasure. The best thing about cosseting my digestive system up was that in the absence of rusks I made the acquaintance of “Entertainment Crackers”. Don’t worry, you can find rusk around here, though maybe not in every store. Usually, the store has to sport at least a shelf with “international delicacies” which holds “international” treats such as dumplings, Rösti, Kinderriegel and –as mentioned – rusks. Exquisite German nom noms. And now and then a Swiss specialty. Though those are to find easy and quite numerous in the cheese department.
Anyway, back to the Entertainment Crackers: The Entertainment Cracker didn’t keep its promise. The taste was – compared to all the flavor explosions on offer around here – rather lame. And thus a real lifesaver for my innards. So for once lame was really cool.

Not that entertaining Entertaining Crackers.
Not that entertaining Entertaining Crackers.

Resources & Sources

  • All photos by evozeta
  • Text including translation by evozeta

Willkommen zur neuen Futterkrippe

Während der Rest der USA das Thanksgiving-Wochenende damit verbracht hat, sich den Bauch vollzuschlagen, haben wir wieder einmal unser Hab und Gut in eine andere Wohnung verfrachtet. Inklusive Katzen natürlich. Letztere hätte ich durchaus zu Fuss in unser neues Zuhause geleiten können, sind wir doch lediglich vom einen Ende der Überbauung ans andere gezogen. Allerdings wollte ich vermeiden, dass sie ständig in ihr altes Revier zurückwandern und so mussten sie eben einen zwei-Minuten Aufenthalt in ihrer ungeliebten Transportbox über sich ergehen lassen, um im neuen Heim anzukommen. Doch ich hatte die Findigkeit unserer Katzen unterschätzt: Bereits anderntags sassen sie wieder frisch-fröhlich auf dem Gehweg vor unserer „alten“ Wohnung, wo wir auch prompt zum Laden der letzten Kleinigkeiten aufkreuzten. Unser Auftauchen festigte natürlich ihre Überzeugung, dass es sich bei der Übersiedlung bloss um ein lustiges Spiel oder einen Test ihrer Fähigkeiten, ihr Zuhause wiederzufinden, handelte. So kam ich in den Genuss, sie die nächsten zwei Abende wieder bei unserer Ex-Wohnung abzuholen und zur neuen Futterkrippe zu führen. Merlin hat inzwischen kapiert, dass hier Futter und Wasser gereicht wird und hat sich auch mit der vielleicht von San Antonio noch bekannten Positionierung der Katzentür (im Fenster anstatt in der Tür) wieder angefreundet. Oskar hingegen scheint noch leicht verwirrt oder aber verängstigt von den nächtlichen Waldbewohnern, die sich hinter dem Haus vor unseren Fenstern tummeln: Am ersten Abend haben wir mindestens drei verschiedene Opossums gesichtet, die über einen praktisch platzierten Ast genau vor unserem Balkon über den Zaun spaziert kamen. So hat Oskar das Haus die vergangenen zwei Tage nur unter meiner Schutzbegleitung verlassen. Bis heute am späteren Nachmittag… wer weiss, vielleicht darf ich ihn morgen wieder bei Haus Nummer 1 einsammeln gehen. Bis dahin werde ich ihm Zeit lassen, seinen Weg selbst wieder zurückzufinden, schliesslich soll er sich nicht an den praktischen Escort-Service gewöhnen.

Alle, die aufgrund unseres Umzugs befürchten, dass wir nicht genügend zum Bäuche vollschlagen gekommen sind, kann ich beruhigen: Wir haben geschlemmt, was das Zeug hält. Wenn ich mich recht erinnere habe ich in drei Tagen weder Gemüse noch Früchte gegessen, ohne mir darüber ein Gewissen zu machen. Wir hatten uns herzhaftes Futter redlich verdient. Leider fand mein Verdauungssystem das aber auf die Dauer nicht so erfreulich und versagte mir am Sonntagabend seine Dienste. Wohl zu viele Trans-Fette. Entsprechend entschied sich mein Darm, mich sämtlicher böser Inhalte zu entledigen und vorerst jegliche weitere Nahrungsmittel unverarbeitet wieder auszuscheiden. So musste ich am Montag einen Tag sicherlich wohlverdienter Pause einschieben. Mangels Nährstoffen tat ich nichts als lesen und schlafen. Was mir sehr gut bekam, denn am Dienstag ging’s mir schon wieder bedeutend besser. Mein Verdauungstrakt scheint seine Arbeit wieder aufgenommen zu haben. Danke, ich habe die Lektion gelernt: Gesund essen ist nicht nur eine Freude, sondern macht vor allem Freude. Das Schönste am Wieder-Aufpäppeln meines Verdauungstrakts ist, dass ich in Ermangelung von Zwieback die Bekanntschaft des „Unterhaltungs-Crackers“ gemacht habe. Keine Angst, es gibt hier durchaus auch Zwieback, einfach nicht in jedem Laden. Es muss mindestens ein Regal mit „internationalen Delikatessen“ vorhanden sein, da findet man dann so „internationale“ Leckereien wie Knödel, Rösti, Kinder-Riegel und eben Zwieback. Also vorzügliche Deutsche Köstlichkeiten. Und ab und zu eine Schweizer Spezialität. Die sind aber vermehrt und problemlos in der Käseabteilung zu finden.
Wie auch immer, zurück zum Unterhaltungs-Cracker. Der Unterhaltungs-Cracker konnte sein Versprechen nicht halten. Das Geschmackserlebnis war – im Vergleich zu den ganzen Geschmacksexplosionen die einem hier an jeder Ecke geboten werden – eher lahm. Und somit ein echter Lebensretter für meine Innereien. Für einmal war also lahm echt cool.

Ressourcen & Quellen

  • Alle Fotos von evozeta
  • Text samt Übersetzung von evozeta

4 thoughts on “Welcome to the New Manger”

    1. Absolut! Hab ich dann am nächsten Morgen gemacht als Start ins Wieder-Essen-Leben – einfach mit Haferbrei (was es ja hier auch in den Café-mässigen Restaurants zum Frühstück gibt) statt -suppe. War gut! Und nützt immer noch.

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