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The Week in a Blur

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My brand new drawing desk with comfy stool 🙂

Last week kind of went by in a blur. As they say: Time flies when you’re having fun. [Für Deutsch hier klicken] A week ago I finally got myself the desk I’ve been admiring every time I went to Michaels, one of the art and hobby shops nearby. Unfortunately, the little stool that came with it was broken so we had to hunt for a replacement which gave us the chance to visit IKEA – and what always comes with a visit to IKEA: Having some delicious Swedish meatballs (yes, as if I’m not in the land of meatballs already…) at their restaurant. Anyway, it was delicious and I thoroughly enjoyed that meal; there you have it.

So we quickly found a stool and a million other little knick-knacks such as candles; this too is customary when visiting IKEA. Now the stool we found is made of aluminum or some other light metal. It’s a great stool, just slightly cold to the touch and hard as pebbles when sitting on it for a long time – which I tend to do when doodling. So a cushion had to be hunted down and my loving husband found it for me on Amazon in the form of an air disk that is usually used for hyper-active kids or physical therapy and the likes to increase balancing abilities and strengthen the core muscles.

After I’d been set up like that the week could come on. And come on it did. Monday started off busy at work so I was once again immensely grateful for my Monday evening yoga session. It gives me a break after the first work day of the week and sets a good intention and example for the rest of the week to come.

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Diana Krall & band in action

Wednesday we had tickets for an “ACL Live” concert with Diana Krall at Moody Theater on 2nd street downtown Austin. I only got to know Diana Krall through our drives to the gulf this late summer/early fall as she’s one of my better half’s constant companions in his music collection. When I saw her name on the concert list I immediately asked to get tickets and was very excited when it all came together. What a nice change to all the grunge, punk and rock concerts I usually drag my patient husband. I was very excited to go to a live Jazz concert for once and wasn’t disappointed. The band was fabulous, playing solos over and over and Diana Krall’s voice is absolutely gorgeous; that low jazzy purr that gives the tunes an additional dimension. Apparently her purr was so soothing that the guy next to me fell asleep with the first note and only stirred to life when the audience gave their enthusiastic applause. But then I have to say he was an estimated 150 years old so that’s quite alright. If I still make it to the city at that age I sure would think I’m allowed a little nap when the occasion (= halfway comfy seat) arises.

We started the evening off by having dinner at a Caribbean restaurant, I believe it was called “Bla” or some such thing which immediately won me over. That and the delicious sounding menu. My better half had what I call “meat on a stick”, it was – if I remember correctly – beef on the bone in a delicious sauce and the meat was so tender that it almost fell apart all by itself. It very much reminded me of my mom’s venison red wine stew that she very often prepares with beef instead of venison. I went for the classic pork chop with pineapple honey sauce. It was heavenly.

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Mandala no. 1

Thursday evening greeted me with drinks and a potential match of ping pong with the marketing girls from the office. Though the drinks (namely wheat beer for me) and a lot of talk did happen, the table tennis match never came to pass. The lady who organized the whole thing informed me that she was talking to my boss a while ago and he mentioned that he hadn’t played ping pong for the longest time and that he would love to play a friendly game at some point. Unfortunately, owing to an important meeting he had offsite he was not able to join us. Ah well, maybe next

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Mandala no. 2

time. And then we may actually even play. For I’m eager to change the memory of my last ping pong game I played like over a decade ago: I remember going in for a low forehand and smashing my thumb up against the (somehow very sharp) under edge of the ping pong table and subsequently watching my thumbnail changing colors like an animated rainbow.

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That’s what “steep” running looks like…

Friday evening was all about zentangling Mandalas and Saturday I closed the week off by running a “steep” run along Ladybird Lake against a preeeetty stiff breeze.

Hope you all had a wonderful week, a fabulous weekend and are off to great start into this new – and for the U.S. residents amongst us very short (yay!!) – work week!

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EINE WOCHE IM SCHNELLZUGSTEMPO

Die letzte Woche verging im Eilzugstempo. Wie sagt man doch gleich: Die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn man Spass hat. Vor einer Woche habe ich mir ja endlich das Zeichnungspult, das ich jedes Mal wenn ich bei Michaels vorbeiging bewundert habe, gekauft. Leider war aber der kleine Hocker, der mit dem Pult kam, verbogen und so mussten uns wir nach einem Ersatz umschauen, was uns die Chance gab, wieder mal bei IKEA vorbeizuschauen – und das zu geniessen, was mit jedem IKEA Besuch kommt: Schwedische Fleischbällchen (genau, als ob ich nicht schon im Land der Fleischbällchen wäre…) im Ladenrestaurant vertilgen. Wie auch immer, es war köstlich und ich habe es genossen; da habt ihr’s.

Wir haben also rasch einen Hocker und geschätzt eine Million andere Sächelchen wie Kerzen gefunden, wie das ebenfalls so üblich ist bei IKEA. Den Stuhl den wir nun bei IKEA gefunden hatten, ist aus Aluminium oder einem anderen Leichtmetall. Es ist ein grossartiger Stuhl, nur fühlt er sich beim ersten Draufsetzen etwas kühl an und ist hart wie Kieselsteine, wenn man für längere Zeit drauf sitzt – was ich ja zu tun pflege, wenn ich vor mich hin zeichne. Also musste ein passendes Sitzkissen her und mein liebevoller Eheman fand es auf Amazon in Form eines Luftkissens, das üblicherweise für hyperaktive Kinder oder Physiotherapie oder Ähnliches verwendet wird, um die Balance zu verbessern und zur Stärkung der Rumpfmuskulatur.

Nachdem ich so aufgestellt war, konnte die Woche kommen. Und das tat sie auch. Der Montag begann ganz geschäftig im Büro, so dass ich abends wieder sehr dankbar für montagabendliche Yoga Sitzung war. Das verschafft mir eine Ruhepause nach dem ersten Arbeitstag der Woche, bestimmt mein Ziel und setzt ein gutes Beispiel für den Rest der Woche.

Mittwoch hatten wir Karten für ein „ACL Live“ Konzert mit Diana Krall im Moody Theater an der zweiten Strasse in der Innenstadt von Austin. Auf Diana Krall bin ich erst durch unsere Fahrten zum Golf Ende Sommer/Anfang Herbst diesen Jahres aufmerksam geworden, da sie eine treue Begleiterin in der Musiksammlung meiner besseren Hälfte ist. Als ich also ihren Namen auf der Konzertliste sah, besorgte ich umgehend Tickets und war sehr erfreut, als alles klappte. Was für eine nette Abwechslung zu den ganzen Grunge, Punk und Rock Konzerten, zu deinen ich meinen geduldigen Ehemann üblicherweise mitschleppe. Ich freute mich ausserordentlich, für einmal einem Live Jazzkonzert beiwohnen zu können und wurde nicht enttäuscht. Die Band war fabelhaft, spielte viele Solo-Einlagen und Diana Kralls Stimme ist absolut grossartig; ein tiefes, jazziges Schnurren, das den Melodien eine zusätzliche Dimension gibt. Anscheinend wirkte ihr Schnurren dermassen beruhigend, dass der Typ neben mir mit der ersten Note einschlief und jeweils nur zum Leben erwachte, wenn das Publikum begeistert applaudierte. Ich muss allerdings anmerken, dass der Herr geschätzte 150 Jahre alt war und so scheint das alles ganz in Ordnung. Denn wenn ich es in diesem Alter noch in die Stadt schaffe, würde ich gerne glauben, dass auch ich mir ein kleines Nickerchen gönnen dürfte, wenn die Gelegenheit (= gemütlicher Sitz) sich bietet.

Den Abend begannen wir allerdings bei einem Abendessen in einem karibischen Restaurant, ich glaube es hiess „Bla“ oder so, was mich umgehend für sich gewann. Das und das köstlich klingende Menü. Mein werter Herr Gemahl hatte, was ich „Fleisch am Stecken“ nenne, es handelte sich – wenn ich mich recht erinnere – um Rindfleisch am Knochen an einer leckeren Sauce und das Fleisch war so zart, dass es fast ganz von alleine auseinander fiel. Es erinnerte mich sehr an den Hirschpfeffer meiner Mutti, welchen sie des Örifteren eben mit Rindfleisch anstatt Hirsch zubereitet. Ich hingegen entschied mich ganz klassisch für ein Kotelett mit Ananas-Honig-Sauce. Es war himmlisch.

Donnerstagabend begrüsste mich mit Drinks und einem potentiellen Ping Pong Spiel mit den Marketing Mädels aus dem Büro. Obwohl die Getränke (namentlich Weizenbier für mich) und interessante Gespräche tatsächlich stattfanden, blieb das Tischtennismatch aus. Die Dame, welche die ganze Sache organisierte, teilte mir mit, dass sie vor einem Weilchen mit meinem Chef geplaudert hatte und er dabei erwähnte, dass er schon seit Ewigkeiten nicht mehr Tischtennis gespielt hätte und wie gerne er irgendwann einmal wieder ein freundschaftliches Match spielen würde. Leider war er dann wegen einer wichtigen Sitzung ausser Haus und konnte sich uns deshalb nicht anschliessen. Naja, vielleicht beim nächsten Mal. Und dann kommen wir vielleicht auch tatsächlich zum Spielen. Denn ich bin einigermassen begierig darauf, die Erinnerung an mein letztes Ping Pong Spiel, das ich wohl vor mehr als einem Jahrzehnt absolviert habe, zu ändern: Ich erinnere mich, wie ich zu einer tiefen Vorhand ansetzte und bei der Aufwärtsbewegung mit meinem Daumen an die (erstaunlich scharfe) Unterkante des Tischtennistischs krachte – nur um danach zu beobachten, wie der Daumen seine Farbe wie ein animierter Regenbogen wechselte.

Freitagabend stand dann ganz im Zeichen von Zentangeln und am Samstag schloss ich die Woche mit einem „steilen“ Lauf entlang des „Ladybird“ Sees einer ziiiiemlich steifen Brise entgegen ab.

Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine wunderbare Woche, ein fabelhaftes Wochenende und ihr seid jetzt grossartig in diese neue – und für alle U.S.-Bürger sehr kurze (jupi!) – Arbeitswoche gestartet!

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Halloween and other scary things

My week in a nutshell.
My week in a nutshell.

At the beginning of last week I wouldn’t have thought it possible that the week would end with so much commotion. While I pursued my usual activities – raising to a challenge (28 day plank challenge) and preparing for such (half-marathon in Austin in February 2016) – Friday was not only characterized by our office Halloween, but mostly by massive flooding and seven (as far as I’m informed) tornadoes that left a swath of destruction in and around Austin. The flood claimed at least 6 lives while the tornadoes left the usual scene of destruction (photos at the end of the report).

Carved Cheshire Cat Grin Pumpkin
Carved Cheshire Cat Grin Pumpkin

Fortunately, October closed on Saturday on a friendlier notion with dry and occasionally even sunny weather and a cozy evening with watching movies and carving and coloring pumpkins.

How did you celebrate Halloween?

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HALLOWEEN UND ANDERE BEÄNGSTIGENDE DINGE

Cheshire Cat and Jack
Cheshire Cat and Jack

Zu Beginn der letzten Woche hätte ich nicht gedacht, dass das Ende so voll von Aufregungen sein würde. Während ich Anfang der Woche noch meinen üblichen Tätigkeiten nachging – mich Herausforderungen zu stellen (28 Tage Plank Challenge) und auf solche vorzubereiten (Halbmarathon in Austin in Februar 2016) – stand der Freitag nicht nur im Zeichen von Büro-Halloween, sondern auch von massiven Überflutungen und sieben (soweit ich weiss) Tornados die sich durch die Umgebung von Austin gefressen haben. Durch die Fluten sind mindestens sechs Menschen umgekommen, die Tornados haben das übliche Bild der Verwüstung hinterlassen (Fotos ganz am Ende des Berichtes).

Erfreulicher schloss der Oktober dann am Samstag ab mit wieder trockenem und zeitweilig gar sonnigem Wetter und einem gemütlichen Abend beim Filme gucken und Kürbis schnitzen, resp. bemalen.

Wie habt ihr Halloween verbracht?

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Freaking Out (a Tiny Weeny Bit)

Sometimes you only become aware of the full extent of your own knowledge when someone says it out loud. It just so happened to me last week on one of my runs. But let’s start from the beginning (Für Deutsch hier klicken):

Eeeck!!
Eeeck!!

According to my training plan I had to complete a three mile run on Wednesday which corresponds to nearly two laps on the forest path behind our house. 2 miles at average running speed, the last mile at a slightly faster pace. So I complete my first two miles at an easy pace, upping my tempo for the last remaining mile. But after a couple of hundred yards of tempo run a lady stopped me with the words that everyone on a forest path behind their house just loves to hear: “A hundred yards ahead a huge rattler just crossed the path. It was a female and I saw it disappear into the shrubberies and I’m sure it’s quite a bit further down by now but better keep your eyes open.” 8-| What now??!?

Yes, it’s true. I’ve seen a snake disappear into the bushes on this path before, but it was quite small and the sight didn’t really scare me. But to be told by someone that only moment earlier a beast of a rattlesnake (remember her direct quote: “a huge rattler”) has disappeared into the undergrowth… that leaves you with a queasy feeling. I couldn’t quite decide whether I should have a really good look into the bushes in order to actually discover the snake or to rather concentrate solely on the path in order to forget the matter as quickly as possible – to ensure I’m not driving myself totally

Rattler
Rattler

crazy. Without actually planning to do so I met in the middle: I concentrated studiously on the path at my feet, where every tiniest bit of root suddenly turned into a potential snake. It was impossible to think of running until I reminded myself convincingly enough that I already knew that I might encounter pretty much anything on this path from rattlesnakes and tarantulas through to coyotes and even mountain lions. And I’d already survived an attack of red wasps on a walk on this path. Since then, I’m not wearing any headphones on this track anymore because I’m pretty sure I would have heard the buzzing of the wasps before I came to feel them hadn’t I been listening to another Three Investigators story with such rapt attention. So once I had my adrenaline under control again, I had already hit the road and was able to complete my sprint on pavement instead. Which undoubtedly improved my running speed. But whether I’ll soon be running on the forest track again remains to be seen.

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  • Drawing by evozeta

(EIN GANZ KLEIN WENIG) DURCHDREHEN

Manchmal wird einem die ganze Tragweite des eigenen Wissens erst mit dem Hören der dazugehörigen Worte wirklich bewusst. Mir so passiert diese Woche auf einem meiner Läufe. Aber beginnen wir von vorn:

Am Mittwoch hatte ich gemäss Trainingsplan 3 Meilen zu absolvieren was knapp zwei Runden auf dem Waldpfad hinter dem Haus entspricht. 2 Meilen in durchschnittlichem Lauftempo, die letzte Meile mit gesteigerter Geschwindigkeit. Ich also los, locker lässig meine 2 Meilen absolviert und für die dritte Dampf zugelegt. Doch schon nach einigen hundert Metern Tempolauf treffe ich auf eine Dame die mich anspricht mit den Worten, die jeder so gerne auf dem Waldpfad hinter dem Haus hört: „Etwa hundert Meter weiter vorne hat grad eine riesige Klapperschlange den Pfad überquert. Es war ein Weibchen und ich habe gesehen, wie sie im Gebüsch verschwunden ist und sie ist bestimmt inzwischen einiges weiter unten, aber einfach besser die Augen offen halten.“ 8-| Wie jetzt??!?

Ja, es stimmt. Ich habe auf diesem Pfad auch schon eine Schlange gesehen, die vor mir ins Unterholz geschlüpft ist, doch es war eine recht kleine und der Anblick hat mich nicht wirklich erschreckt. Doch von jemandem erklärt zu bekommen, dass nur einen Augenblick zuvor ein Biest von einer Klapperschlange (Originalton: „a huge rattler“) im Unterholz verschwunden ist… das hinterlässt ein einigermassen mulmiges Gefühl. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich nun wirklich gut ins Gebüsch schauen sollte, um sie allenfalls noch zu entdecken oder mich möglichst nur auf den Pfad zu konzentrieren und die Sache wieder zu vergessen – um mich nicht selber total irre zu machen. Ohne es zu planen, traf ich mich in der Mitte: Ich konzentrierte mich geflissentlich nur auf den Pfad wo ich aber jede kleinste Wurzel für eine mögliche Schlange hielt. An rennen war nicht mehr zu denken, bis ich mich überzeugend daran erinnert hatte, dass ich ja schon wusste, dass mir zumindest theoretisch auf diesem Pfad von Klapperschlangen über Taranteln bis zu Kojoten und gar Berglöwen so ziemlich alles begegnen könnte, was es an mehr oder weniger gruseligen Kreaturen so gibt. Und eine Attacke von roten Wespen hatte ich ja schon mal auf einem Spaziergang hier überstanden. Seither trage ich ja keine Kopfhörer mehr auf dieser Strecke, denn ich bin mir ziemlich sicher, hätte ich nicht total fasziniert einer Drei Fragezeichen-Geschichte gelauscht, hätte ich das Summen der Wespen gehört bevor ich sie zu spüren kam. Als ich also mein Adrenalin wieder im Griff hatte, war ich auch schon zurück auf der Strasse und konnte so meinen Sprint auf Asphalt fertig absolvieren. Was meiner Laufzeit sicher entgegen kam. Doch ob ich demnächst den Waldpfad wieder in Angriff nehme, bleibt abzuwarten.

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30 DAY FITNESS CHALLENGE – #30DFC, #30DAYFITNESSCHALLENGE

Half marathon Lucerne 2011.
Half marathon Lucerne 2011.

So far I was of the opinion that my self-assessment solely exceeded the real me if the assessment took place in a boozed up state. Or at least that’s when the assessment tends to exceed my weaker self by far. (Für Deutsch hier klicken) For after all, it was at a company party that I got myself into running half marathons. Amongst other my former boss dared my tipsy self to sign up for a half marathon and challenged me to appropriately train for it. And all of this because I casually happened to mention that I had been dreaming about joining the Lucerne Marathon since its first year of existence.

Half marathon Lucerne 2012...
Half marathon Lucerne 2012…

Well, in the end I actually pulled it through and was even able to enjoy about three quarters of the distance. Thanks to the inspiring spectators who cheer you on and come up with the wildest stuff to make the event memorable. Several Guggen music bands (carnival bands) line the running track, triggering a cute little adrenalin boost in even the most hardened runner. The funny thing about this whole challenge was that we started off with a group of four or five but in the end only the two girls who got themselves into it actually took part in the race. All the man had to retreat under some more or less credible excuses 😉

The whole program... ouch!
The whole program… ouch!

Anyways, during our recent Orlando visit I used a little break to read my running newsletter and got – probably by means of a personalized ad – referred to the 30 Day Fitness Challenges website. And was intrigued immediately. So I decided to accept one of the challenges upon my return from Florida. Thus I surfed through the several different 30 day workouts and decided to go for the Little Black Dress (LBD) Challenge which looked relatively harmless. Only a little later I thought it might actually be a bit more interesting to turn the Challenge into a real challenge, meaning with a training partner. So I sent a message to my friend M, a sport enthusiast in Switzerland, and asked him if he was in for it.

Well, at least I started off motivated :-D
Well, at least I started off motivated 😀

And that’s when I realized that I couldn’t very well challenge him to a Little Black Dress training as he so seldom gets the opportunity to actually wear a little black dress. So I quickly rummaged through the rest of the programs and decided without further ado to go with the Beachbody workout – naturally without taking the effort to study the workouts in advance. Big mistake! Only a few hours later M mentioned that this would be a pretty tough training; but what doesn’t one do to stay fit – and for a good friendship 🙂 Accordingly, I had a brief look at the daily workout units and I have to admit – only looking at them made me break a sweat!

Day 3 of 30 - long way to go...
Day 3 of 30 – long way to go…

And thus happened in a sober state what I can’t explain to myself to this day: I not only accepted a challenge but I was actually the one challenging. The first two days went very smooth but Friday I realized (and felt) for the first time what I’d gotten myself into – an arduous muscle ache orgy. Five days into the challenge I’ve completed a total of 250 crunches, 3 minutes of planking, 100 bicycle crunches, 50 burpees, 50 kick down crunches, 100 skater slides, 100 high knees and 75 russian twists – with way more to come. For the moment only one thing is clear: If all of this doesn’t provide me with any visible results I’ll get drunk… For even sloshed I don’t seem to get involved in crazier follies than this one 🙂

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30 TAGE FITNESS – EINE HERAUSFORDERUNG

Bisher war ich eigentlich immer der Meinung, dass meine Selbsteinschätzung lediglich im angetrunkenen Zustand hin und wieder mein wahres Ich übersteigt. Oder zumindest meinen inneren Schweinehund. Denn immerhin war es an einem Firmenfest, als ich mich – unter anderem von meinem damaligen Chef – dazu herausfordern liess, mich für einen Halbmarathon anzumelden und entsprechend auch daraufhin zu trainieren. Und alles nur weil ich nebenbei erwähnte, dass ich seit dessen Existenz davon träumte, einmal am Luzerner Marathon mitzulaufen.

Nun gut, ich habe das dann auch wirklich durchgezogen und konnte tatsächlich ca. drei Viertel der Strecke auch wirklich geniessen. Dank der anspornenden Zuschauer, die einen anfeuern und sich die wildesten Sachen ausdenken, um den Läufern das Ereignis unvergesslich zu machen. Etliche Guggenmusigen (Karnevalsbands) säumen jeweils die Laufstrecke, was einen netten kleinen Adrenalinboost auszulösen vermag. Das witzige an diesem ganzen Challenge war, dass wir ca. zu viert oder fünft waren, die sich darauf einliessen und schlussendlich waren die einzigen zwei sich darauf einlassenden Mädels am Start. Der Rest der Truppe musste sich unter mehr oder weniger glaubhaften Entschuldigungen aus dem Rennen zurückziehen.

Wie dem auch sei, als wir letztens in Orlando waren nutzte ich eine kleine Pause im Programm, um meinen regelmässigen Laufnewsletter zu studieren und gelangte dabei – wohl über eine dieser personalisierten Anzeigen – zur Website 30 Day Fitness Challenges. Und war prompt fasziniert. Und so nahm ich mir vor nach meiner Rückkehr von Florida eine dieser Challenges anzunehmen. Ich surfte also durch einige der verschiedenen 30 Tage Workouts und entschied mich, mit der Little Black Dress (LBD) Challenge zu starten, die sah relativ harmlos an. Nur kurz später dachte ich mir, eigentlich wäre es interessanter, diese Challenge zu einer wirklichen Herausforderung zu machen und einen Traingingspartner herauszufordern. Also schickte ich eine kurze Nachricht an meinen sportlich begeisterten Freund M in der Schweiz und fragte ihn, ob er mit dabei sei. Doch da wurde mir bewusst, dass ich ihn nicht gut zu einem Little Black Dress Training herausfordern konnte, bekommt er doch eher selten die Gelegenheit, ein kleines Schwarzes auszuführen, wie ich mir vorstelle. Also stöberte ich rasch durch die restlichen Programme und entschied mich kurzerhand für das Beach Body Workout – ohne mir die Mühe zu machen, die Trainingseinheiten vorher zu studieren. Grosser Fehler! Denn nur einige Stunden später meinte M, dass dies ein ganz schön taffes Training werde, aber was nimmt man nicht alles auf sich für die Fitness – und die Freundschaft J So guckte ich kurz rein und ich muss zugeben, der Schweiss lief mir nur schon beim Lesen der Trainingseinheiten von der Stirn.

Und so geschah in nüchternem Zustand, was ich mir bis heute nicht erklären kann: Ich habe mich nicht nur auf eine Herausforderung eingelassen, sondern sie tatsächlich selbst ausgesprochen. Die ersten zwei Tage gingen äusserst problemlos, doch gestern habe ich zum ersten Mal richtig realisiert (und gespürt), worauf ich mich da eingelassen habe – eine schweisstreibende Muskelkater-Orgie. Fünf Tage in den Challenge hinein habe ich insgesamt 250 Bauchpressen, 3 Minuten Plank, 100 Fahrradfahrer Bauchpressen, 50 Liegestützen mit Hochstrecksprung, 50 Kick Down Bauchpressen, 100 Skater Slides, 100 Knieheber und 75 Russische Twists hinter mich gebracht – mit der Aussicht, es auf noch viel mehr zu bringen. Für den Moment ist nur eines klar: Sollte diese ganze Schinderei keine sichtbaren Resultate liefern, werde ich mich betrinken… Denn selbst in angetrunkenem Zustand scheine ich mich nicht auf üblere Verrücktheiten einzulassen 😀

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My Week in Orlando (Or Where Again?)

Orlando by night... taken on the very first evening.
Orlando by night… taken on the very first evening.

I’ve spent the whole of last week in Orlando. Or let’s say at the Hilton in Orlando. (Für Deutsch hier klicken) It could have basically been anywhere really, it wouldn’t have made much of a difference because as a conference participant you don’t get to see the outside world very often. This Orlando trip was exactly the one that I accompanied my husband to in the last two years, but back then I spent my

The oh-so-official-conference-me
The oh-so-official-conference-me

time lazing by the pool and exploring Florida. Which didn’t bring in a lot of money or rather it was using up quite a bunch of dineros. That’s why this time around things were a little different: I had a boss to take care of and a mission to fulfill – keeping my boss happy and his schedule organized.

Upside-down house, view no. 1
Upside-down house, view no. 1

Both of my tasks weren’t overly difficult to accomplish as my manager is a very easy-going person. If he gets his daily Starbucks Americano and enough water he’s usually a happy man. And his schedule was mostly taken care of before we even left the office. There was the eventual change of an appointment but nothing too wild. Thus I was able to attend many of the sessions and keynotes which were most interesting, inspiring, some right-out hilarious and all of them educating.

Taking a break (to catch up with my own paperless paperwork...) at the Starbucks-serving coffee place.
Taking a break (to catch up with my own paperless paperwork…) at the Starbucks-serving coffee place.

What struck me most about this conference is how much time you can spend in a windowless room, debating, hacking away on your laptop without ever seeing the light of day. One of my happiest moments last week was accordingly when my better half and I first managed to sneak out of the hotel for dinner. This was on Tuesday evening which is not bad at all as I’ve heard people almost brag about how they attended conferences where they first set foot outside the hotel when… well, when they left. After check-out. After like 4 or 5 days inside conference rooms, hotel rooms and hotel restaurants in a row. When I look at the official program of our conference week, our only moment outside would have consisted of a few steps to a bus that would have taken us to the Hard Rock Café/Hotel Orlando and then the same couple of steps to hop on the bus back to the Hilton. The thought sends chills down my spine. For I’m a sun worshiper. I need daylight in order to thrive. My better half calls me a little flower. Always the face in the sun. And it’s true. I need natural daylight like I need food. Not necessary sunny skies, otherwise I would have withered and died a long time ago during one of those grey winter months in Switzerland. But getting out of the AC’d (which I call “air chilling” rather than “air conditioning”) surroundings into the all-embracing warmth and the soft light of a late Orlando summer day was heaven for me.

Upside-down house, view no. 2
Upside-down house, view no. 2

Another highlight that week was when I moved my butt to the gym and climbed onto the treadmill – imagine that being a highlight for me… to run on a treadmill!! And right after dinner at that. I did hill training as usual on the treadmill and my belly definitely wasn’t too happy about the steep uphill climb laden with fish and dessert and the likes. But I pulled it through anyway. I needed to loosen up those muscles and tendons that from slouching in chairs of doubtful posture-quality were rather tensed up and shortened. And the

And the not-so-official-conference-me :-)
And the not-so-official-conference-me 🙂

effort was totally worth it! I got myself nicely loosened up and could actually see myself making it through the remainder of the week. Which I did. And it was good. We had fun; lots of fun! Especially at the SNL-themed dress-up dinner on Friday which was hilarious. All those costumes, crazy! It was an intense week in which we got a lot of work done and got to take even more work back home. But that’s how it should be, I assume – to ensure we can return next year and do it all over again 🙂

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MEINE WOCHE IN ORLANDO (ODER WO NOCHMAL?)

Die gesamte letzte Woche habe ich in Orlando verbracht. Oder sagen wir: Im Hilton in Orlando. Es hätte so ziemlich überall sein können, das hätte keinen grossen Unterschied gemacht, denn als Konferenzteilnehmer kriegst du nicht wirklich viel von der Aussenwelt zu sehen. Dieser Orlando-Trip war genau derjenige, auf den ich meinen Mann in den vergangenen zwei Jahren begleitet hatte, nur konnte ich damals meine Zeit beim Rumlümmeln am Pool und Florida erkundigen, geniessen. Was allerdings nicht gerade viel Geld eingebrachte, eher im Gegenteil… habe ich doch so einige Dineros verpulvert. Und darum hat das Pflichtprogramm dieses Jahr etwas anders ausgesehen: Ich hatte einen Chef, um den ich mich kümmern musste und eine Mission, die es zu erfüllen galt – den Boss glücklich und seine Agenda im Griff behalten.

Beide Aufgaben waren nicht wahnsinnig schwer zu bewerkstelligen, denn mein Vorgesetzter ist wahrlich eine sehr entspannte Persönlichkeit. Wenn er seinen täglichen Starbucks Americano und genügen Wasser bereitgestellt kriegt, ist er in der Regel ein zufriedener Mensch. Und seinen Terminplan hatte ich ja schon vor dem Verlassen des Büros auf Vordermann gebracht. Es gab dann die eine oder andere Terminverschiebung, aber nichts zu schlimmes. Dementsprechend kam ich denn in den Genuss, so einigen der Vorträge und Sitzungen zu lauschen. Allen war eines gemeinsam: Sie waren äusserst interessant, inspirierend, ausgesprochen köstlich und bildend.

Am meisten aufgefallen ist mir an dieser Konferenz, wie viel Zeit man eigentlich in einem fensterlosen Raum mit debattieren und auf dem Laptop herumtippen verbringen kann, ohne dabei ein einziges Mal das Tageslicht zu Gesicht zu bekommen. Dementsprechend war einer meiner glücklichsten Momente der letzten Woche als meine besser Hälfte und ich es schafften, uns für ein Nachtessen aus dem Hotel zu schleichen. Das war am Dienstagabend, was ganz und gar keine schlechte Bilanz ist, wenn ich anderen Konferenzteilnehmern dabei lausche wie sie beinahe damit angeben, an anderen Konferenzen das Hotel zum ersten Mal nach dem Auschecken verlassen zu haben. Also nach 4 oder 5 aufeinanderfolgenden Tagen in Konferenzräumen, Hotelzimmern und Hotelrestaurants. Wenn ich mir unser offizielles Programm für die Konferenzwoche angucke, hätte unser einziger Kontakt mit der Aussenwelt in einigen Schritten zu einem Bus, der uns zum Hard Rock Café/Hotel Orlando gebracht hätte und dann die gleichen paar Schritte wieder zum Bus zurück, bestanden. Der Gedanke jagt mir Schauer über den Rücken. Denn ich bin eine Sonnenanbeterin. Ohne Tageslicht kann ich nicht aufblühen. Meine bessere Hälfte vergleicht mich schon mal mit einer kleinen Blume. Immer das Gesicht in Richtung Sonne. Und es stimmt. Ich brauche natürliches Tageslicht genauso wie mein tägliches Essen. Nicht notwendigerweise einen sonnigen Himmel, sonst wäre ich schon längst verwelkt und gestorben während eines dieser grauen Wintermonate in der Schweiz. Doch aus diesen tiefgekühlten – wie ich das anstelle von „klimatisiert“ zu nennen pflege – Räumen in die dich vollständig umarmende Wärme und das sanfte Licht eines späten Orlando Sommertags zu treten, war für mich der Himmel.

Ein weiteres Highlight dieser Orlando Woche war, als ich meinen Hintern zum Fitnesscenter bewegte und ein Laufband erklomm – kaum zu glauben, dass ich eine halbe Stunde auf einem Laufband ein Highlight nenne!! Und noch dazu direkt nach dem Abendessen. Wie üblich auf dem Laufband gab ich mich dem Hügeltraining hin, was meinen Bauch definitiv nicht allzu glücklich machte – stell dir vor du müsstest dich vollgestopft mit Fisch, Dessert und dergleichen einen Hügel hochkämpfen… Aber ich habe es trotzdem durchgezogen. Ich musste die Muskeln und Sehnen, die vom stundenlangen krumm in haltungstechnisch fragwürdigen Stühlen herumsitzen verspannt und verkürzt waren, etwas auflockern. Und der Aufwand hat sich gelohnt! Alles schön aufgelockert konnte ich mir tatsächlich vorstellen, die restlichen zwei Tage der Konferenz zu überstehen. Was ich auch tat. Und es war gut. Wir hatten Spass; viel Spass! Ganz besonders an unserem Abendessen mit dem Thema Saturday Night Live, was einfach zum Schreien komisch war. All die Kostüme und Ideen, einfach irre! Es war eine intensive Woche in der wir viel Arbeit erledigten und von der wir noch mehr Arbeit mit nach Hause nahmen. Doch ich denke, so soll es sein – um sicherzustellen, dass wir nächstes Jahr wiederkommen und all das wieder erleben können 🙂

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Wisdom of the Week

Yoga with Cats... Those Were the Days...
Yoga with Cats… Those Were the Days…

Monday is Yoga day. Our community offers yoga lessons for everyone, be it beginner or advanced level, each and all are welcome. (Für Deusch hier klicken)

Today I told my teacher that I have perpetually tight hips and all she knew to say is: “My teacher used to tell me that if you have tight hips you’re trying too hard to control your life. And my hips were always tight.” The little word “were” is what caught my ear. But only now I realize I should have asked her how she managed to loosen up. By hours of stretching? Or simply leaving her life up to chance?

Which Way to Wisdom, Please?
Which Way to Wisdom, Please?

Well, I guess the answer to that will be the wisdom of next week 🙂

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  • Photo Wisdom from Pixabay
  • Photo Yoga with Cats by evozeta

WEISHEIT DER WOCHE

Montag ist Yoga Tag. Unsere Wohnanlage bietet Yoga Stunden für jedermann, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen ist jeder willkommen.

Heute habe ich der Yogalehrerin erklärt, dass ich eine ständig sehr angespannte Hüftmuskulatur habe und alles was sie darauf zu sagen wusste war: “Mein Lehrer hat mir immer gesagt, dass wer eine verspannte Hüfte hat, versuche zu angestrengt sein Leben zu kontrollieren. Ich hatte ständig verspannte Hüften.” Das kleine Wort “hatte” ist mir dabei besonders aufgefallen. Aber erst jetzt realisiere ich, dass ich sie hätte fragen sollen, wie sie es denn schlussendlich geschafft hat, ihre Hüften zu entspannen. Durch stundenlanges Dehnen? Oder indem sie einfach dem Schicksal die Kontrolle über ihr Leben in die Hände gelegt hat?

Nun, ich denke das wird dann die Weisheit der nächsten Woche sein 🙂

Ressourcen & Quellen

  • Foto Weisheit von Pixabay
  • Foto Yoga mit Katzen von evozeta

Hooray, I’m Still Alive!

Oscar musing about his state of health...
Oscar musing about his state of health…

Last week had me surrounded by the slightly weakened: First my dear beloved husband, who after his literally “deadly male rhinitis”* – i.e. pneumonia – is still coughing vigorously, then my boss, too, caught what looks to be a (currently still classified as “common”) “male rhinitis” and then on Friday Oscar, one of our cats, was stricken down with a spell of spontaneous digestive problems. In between I was at work where I spent many hours trying to keep my boss’ calendar under control and providing information about the health of the men surrounding me. This left me pretty exhausted in the evenings and all I really wanted to do is sprawl on the couch. Watching some television was all I could bring myself to doing.

But let’s not forget the good news: At least I am still alive and kicking, even after an unusually long and bitter cold winter here in Texas and also, too, the second cat, Merlin, seems to be hale and hearty. So not all is bad.

Biting frost...
Biting frost…

Speaking of bad: The weather over the last 10 days or so really wasn’t very Texan. The prevailing conditions were more like good Swiss November weather: Cloudy, gray and mighty cold. There was even a winter storm announced for Thursday which led several schools to cancel their classes for the day. Which in the end caused some laughter because Thursday turned out to be the only sunny day of the week J

Harbinger of Spring
Harbinger of Spring

Yesterday I experienced my personal highlight of the week: Although it was still cloudy, at least it was dry and a tiny bit warmer so I could for once exchange the treadmill for my favorite path behind the house. And lo and behold: I was promptly greeted by the first sign of spring, a flower on one of the shrubberies I passed. You may not believe it but even here in Texas spring is now awaited eagerly!

*In German language, a “male rhinitis” refers to a cold caught by a man. Even the slightest cold or flu can cause so much discomfort that extreme measures may be indicated. If the cold or flu turns out to be grave, the expression “deadly male rhinitis” is being used. Here’s a video that shows the severity of the disease: Männerschnupfen

Resources & Sources

  • Photo Biting frost from pixabay
  • Photos Oscar and Harbinger of Spring by evozeta
  • Video Male Rhinitis from myvideo.de

Hurra, ich lebe noch!

Letzte Woche war ich von Kranken umringt: Erst der werte Herr Gemahl, der nach seinem wortwörtlich tödlichen Männerschnupfen – sprich Lungenentzündung – noch immer kräftig am abhusten ist, dann der Herr Vorgesetzte, der ebenfalls von einem (momentan noch als „gemein“ einzustufenden) Männerschnupfen heimgesucht wurde und dann Freitag die Katze mit spontanem Verdauungsproblem. Dazwischen war ich bei der Arbeit wo ich viele Stunden damit verbrachte, den Kalender des Chefs im Griff zu behalten und über den Gesundheitszustand der mich umgebenden Männer Auskunft zu geben. Abends war ich dann entsprechend immer ziemlich ausgelaugt und wollte lediglich auf dem Sofa rumlümmeln. Mehr als Fernsehen lag da nicht mehr drin.

Doch man muss hierbei bemerken, dass es ja durchaus auch Gutes zu berichten gibt von letzter Woche. Denn immerhin bin ich bisher trotz zwischendurch bitterer Kälte noch immer krankheitsfrei durch den Winter gekommen und auch die zweite Katze scheint putzmunter zu sein. Ist also nicht nur alles schlecht.

Apropos schlecht: Das Wetter war hier in den letzten 10 Tagen oder so wirklich nicht wahnsinnig texanisch. Es herrschte eher gut schweizerisches Novemberwetter: Trüb, grau und mächtig kalt. Auf Donnerstag war sogar ein Wintersturm angesagt, was die Schulen veranlasste, für diesen Tag die Klassen abzusagen. Was schlussendlich viel Gelächter auslöste, denn Donnerstag war der einzige Tag, an dem es endlich wieder mal sonnig war J

Gestern dann mein persönliches Highlight der Woche: Es war zwar bewölkt aber trocken und ein klitzekleines bisschen wärmer, so dass ich zur Abwechslung mal das Laufband durch meinen Lieblingspfad hinter dem Haus austauschen konnte. Und siehe da: Prompt wurde ich vom ersten Frühlingsboten, einer Strauchblume, begrüsst. Ja, man mag es kaum glauben, aber selbst hier in Texas wird der Frühling inzwischen freudigst erwartet!

Ressourcen & Quellen

  • Foto Klirrende Kälte von pixabay
  • Fotos Oskar und Frühlingsbote von evozeta
  • Link Video Männerschnupfen von myvideo.de

Work Done and Things Missed

As expected, this last week proved to be quite busy. In fact, even busier than I would have expected it to be. (Für Deutsch hier klicken) While it took my ex-boss at my last job back in Switzerland a little while until he knew what tasks he could and wanted to hand over to me, the guys here seem to have less difficulty with that. At the moment it’s still rather simple assignments that I receive such as making inquiries, booking travel arrangements and – something that especially my direct supervisor seems to take a liking to – keeping or getting the agenda in order. The latter is a task that should not be underestimated, partly because as a newcomer I’m not exactly familiar with my managers’ customs which makes it a little difficult for me to estimate their habits, on the other hand simply because it’s always insanely complicated to rearrange meetings with more than four participants. But at least I don’t have to fear to get bored any time soon.

Texas State Capitol, Austin - 15 feet higher than the White House in Washington D.C. ;-)
Texas State Capitol, Austin – 15 feet higher than the White House in Washington D.C. 😉
Austin Bell Tower - well known from my own runs.
Austin Bell Tower – well known from my own runs.

Had I really succumbed to the fear of boredom I could have focused my interest on non-occupational activities. Such as the Austin Marathon (or in my case rather half marathon); even before moving here I was sure I would participate in it at some point. On Friday however, when I glanced at my private calendar I had to discover that it would take place this very Sunday and accordingly I had to pass up on this year’s participation. Not only because I haven’t prepared optimally or at least not specifically enough, but mostly because business life put a spoke in my wheel. Yes, after more than a year away from business life and thus away from tight office shoes – after all, I’ve spent most of the last 15 months either wearing flip-flops or sneakers – I had to realize that wearing leather high heels barefooted is not (yet anyway) compatible with my feet. Thus I now sport three (at least well healing) blisters. Regardless of my feet’s mutilation I took them for a run yesterday because after all, there are now such sophisticated things as tubal or spray band aids. And special blister tape which adds a little padding. And I can confirm: Works beautifully!

Alexander the mouse, Maya and Willy the bees with Flip, the grasshopper.
Alexander the mouse, Maya and Willy the bees with Flip, the grasshopper.

Another thing that I – though for once not owing to my own scatterbrained ways – will miss is the Carnival. Currently underway in my beloved home-Canton of Luzern. There used to be a time when “Fasnacht”, as Carnival is called in Switzerland, didn’t tempt me in the least anymore; too many trippy scenes had I witnessed over the years, too many, in daily life stiffly conventional people who all of a sudden tried to transform into super chilled dudes did I have to endure. But time is not only known to heal all wounds but it also turns you a little starry-eyed and thus I mostly remember all the fun I had during several years of Luzerner Fasnacht: Staying up all night celebrating, fits of laughter, deaf ears from far too loud and too discorded but therefore perfect “music” and last but not least, my brother’s and his family’s costumes: He as Flip the grasshopper, mom as Alexander the mouse and the twins as Willy and Maya from “Maya the honeybee” (no, the nephew who was dresses as Maya did not carry away a lasting complex… in fact if memory serves, both of them wanted to be Maya at the time…).

Well, one misses out on several things every day in life, be it directly outside your door or anywhere else in the world. That’s not tragic as long as you (at least mostly) enjoy and like what you’re doing yourself. Thus I can confidently turn to knowing that during the past year I’ve seen, heard, tried and done countless new things, so I don’t have to feel like I’m missing out on something. And that’s ultimately the point: Only those who constantly think they might miss out on something really do miss out on things. And thereby let themselves be subjugated by their own stress. There’s really no need for that, is there?

Resources & Sources

  • Original image Maya the honeybee & friends via Ella M. on Pinterest, courtesy of tagesschau.sf.tv
  • Original image Austin Marathon from wikipedia
  • Original image Austin Halfmarathon runners from wikipedia

Erledigtes und Verpasstes

Erwartungsgemäss hat sich die vergangene Woche als äusserst geschäftig herausgestellt. Eigentlich sogar geschäftiger als erwartet. Nachdem es in meinem letzten Job etwas gedauert hat, bis mein Chef wusste, welche Arbeit er mir abgeben kann und möchte, scheinen die Jungs hier weniger Schwierigkeiten damit zu haben. Momentan sind es noch einfachere Aufträge wie Erkundigungen einholen, Reisen buchen und – was vor allem meinen direkten Vorgesetzten mächtig zu freuen scheint – die Agenda in Ordnung halten oder bringen. Letzteres ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, einerseits weil ich als Neuankömmling die Gebräuche meiner Manager noch nicht so genau kenne und es deshalb noch etwas schwierig für mich ist, ihre Gewohnheiten abzuschätzen, andererseits weil es einfach immer wahnsinnig aufwändig ist, Meetings mit mehr als vier Teilnehmern verschieben zu wollen. Aber zumindest habe ich somit keine Ängste, dass mir demnächst langweilig werden wird.

Wäre ich wirklich der Angst erlegen, dass es mir bald langweilig werden könnte, dann hätte ich mich natürlich auch vermehrt auf ausserberufliche Beschäftigungen konzentrieren können. Wie beispielsweise den Austin Marathon (resp. Halbmarathon), dem einmal beizuwohnen ich mir doch schon in der Schweiz vorgenommen hatte. Am Freitag dann musste ich beim Blick in den Kalender aber mit Schrecken feststellen, dass es bereits heute wieder soweit ist und somit musste ich passen. Nicht nur, weil ich keine optimale oder zumindest gezielte Vorbereitung absolviert hatte, sondern vielmehr weil mir das Geschäftsleben einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ja, nach über einem Jahr weg vom Business und somit weg von engen Büroschuhen – immerhin habe ich die meiste Zeit dieser letzten 15 Monate entweder in Flip-Flops oder Turnschuhen verbracht – musste ich einsehen, dass das barfusstragen von Lederschuhen zumindest momentan noch nicht mit meinen Füssen kompatibel ist. So darf ich nun drei immerhin gut heilende Blasen zur Schau tragen. Trotzdem stellte ich mich gestern der Herausforderung des Joggens, denn immerhin gibt es ja inzwischen so hochentwickelte Sachen wie Tuben- oder Spraypflaster. Und spezielle Blasenpflaster, die auch etwas Polsterung verleihen. Und ich kann bestätigen: Funktioniert wunderbar!

Eine andere Sache, die ich – allerdings für einmal nicht wegen Schusseligkeit – verpasse, ist die Fasnacht. Momentan in vollem Gange in meiner geliebten Heimat, Luzern. Es gab eine Zeit, in der mich die Fasnacht kein bisschen mehr locken konnte, zu viele schräge Szenen hatte ich erlebt, zu viele Leute, die im Alltag etwas steifärschig daher kommen und sich während der Fasnacht urplötzlich zu super-lockeren Typen verwandeln wollen, musste ich ertragen. Doch die Zeit heilt ja bekanntlich nicht nur alle Wunden, sie macht auch blauäugig und so erinnere ich mich mehrheitlich an all den Spass den ich in etlichen Jahren Luzerner Fasnacht geniessen konnte: Durchgefeierte Nächte, Lachkrämpfe, taube Ohren von viel zu lauter und viel zu schräger, aber deshalb eben perfekter „Musik“, die Verkleidungen meines Bruders mit Familie: Er als Flip der Grasshüpfer, Mama als Alexander die Zwergmaus und die Zwillinge als Willi und Maja die Bienen aus der Biene Maja Geschichte (nein, der Neffe, der als Maja verkleidet wurde, hat keinen bleibenden Komplex davongetragen… wenn ich mich recht erinnere, wollten sogar beide lieber Maja sein…).

Nun ja, man verpasst ja täglich etliches im Leben, ob direkt vor der Haustüre oder irgendwo sonst auf der Welt. Das ist nicht weiter tragisch, solange man (zumindest meistens) das was man gerade tut geniesst und gut findet. Ich kann mich also getrost dem Gedanken zuwenden, dass ich im vergangenen Jahr unzählige neue Dinge gesehen, gehört, versucht und probiert habe, so dass ich keinesfalls das Gefühl haben muss, etwas verpasst zu haben. Und das ist schlussendlich der Punkt: Nur wer ständig denkt, etwas zu verpassen, verpasst wirklich etwas. Und lässt sich damit vom selbst kreierten Stress unterjochen. Das muss ja nicht sein.

Ressourcen & Quellen

  • Originalfoto Biene Maja & Co. via Ella M. auf Pinterest von tagesschau.sf.tv
  • Originalfoto Austin Marathon von Wikipedia
  • Originalfoto Austin Halbmarathonläufer von Wikipedia

When the Heart Sits in the Legs

My grandpa is dead. He passed away in the early morning hours of Saturday after having contracted the flu about a week ago. (Für Deutsch hier klicken) Though this might not be too surprising an outcome in a 94 year old it still leaves you shattered. I’m sad. Not so much for myself, I didn’t really know my grandpa that well during the last years; I guess we didn’t really have enough common topics to discuss. Also, in recent years he became tired very easily and would regularly fall asleep at the table while the people around him could have the most animated discussion. However, the thing that pains me most is the grief my mom and my uncle must feel over the loss of their father. That’s why I want to be with them for the funeral.

My and my grandpa back in July 2014.
My and my grandpa back in July 2014.

Now with my new job starting tomorrow my feelings went into turmoil between absolute excitement for my new challenge and the sadness about my family’s grief. So after finishing the arrangements for my visit to Switzerland today I decided I had to go for a run to clear my head and – if possible – my heart a little. Now instead of empowering me as is usually the case when I’m going for a run in a somewhat emotional state, this time my heart seemed to sit in my legs: They were as heavy as can be. Every step was an accomplishment. I dragged as if I as wearing the famous Italian cement shoes. My legs turned into lead.

This was a sign for me to take it easy. So I walked the last mile of my run, remembering how the thing I loved best about my granddad was his humor. He had a way to sneak in a joke into a conversation without anybody really noticing until a little moment later. Very subtle.

One of grandpa's amazing drawings.
One of grandpa’s amazing drawings.

And very clever. And that humor didn’t leave him even in his last moments. Apparently my grandpa had troubles breathing so they gave him an oxygen mask for support. When the doctor asked him if he was able to breathe properly, he quite matter-of-factly declared: “Well, if not I’m simply going to die.” Some days later, the doctor came back to check on him and told him that the time was near and he might have to let go soon. He asked my granddad if he was afraid to die and – once again taking everybody by surprise – he whispered: “Oh yes, I’m terrified.” It took everyone in the room a moment to realize that even in this state he was still cracking a joke.

And that is how I want to remember him – as the man with that great sense of humor who told me all about his WWII experiences for an essay I once had to write for school. It seems like in another life. But then… it kind of is now.

Farewell grandpa, we love you!

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  • All photos by evozeta

Wenn das Herz in den Beinen sitzt

Mein Grossvater ist tot. Er ist am frühen Samstagmorgen gestorben, nachdem er vor etwa einer Woche eine Grippe erwischt hatte. Und auch wenn dieser Tod nicht wirklich überraschen mag bei einem 94-jährigen, so erschüttert es einen doch. Ich bin traurig. Nicht so sehr meinetwegen, ich kannte meinen Grossvater nicht mehr wirklich so gut in den letzten Jahren; kann sein, dass wir einfach nicht genügend gemeinsame Themen zum Diskutieren hatten. Ausserdem wurde er immer ziemlich schnell müde und schlief des Öfteren am Tisch ein, während die Leute um ihn herum die angeregtesten Unterhaltungen führen konnten. Wie dem auch sei, was mich am meisten schmerzt ist die Trauer, die meine Mutter und mein Onkel fühlen müssen über den Verlust ihres Vaters. Deshalb möchte ich an der Beerdigung bei ihnen sein.

Mit dem morgen für mich startenden neuen Job ging entsprechend in mir ein Gefühlstumult zwischen absoluter Vorfreude über meine neue Herausforderung und Traurigkeit über den Kummer meiner Familie los. Entsprechend wollte ich mich, nachdem ich meine Reise in die Schweiz heute fertig arrangiert hatte, auf zu einem Lauf machen, um etwas meinen Kopf und – wenn möglich – mein Herz zu durchlüften. Doch anstatt, wie üblicherweise wenn ich in einem etwas emotionalen Status rennen gehe, davon beflügelt zu sein, schien diesmal mein Herz in meinen Beinen zu sitzen: Sie waren so schwer wie sie bloss sein konnten. Jeder Schritt war eine echte Leistung. Ich schleppte mich vorwärts, als trüge ich tatsächlich die berühmten italienischen Zementschuhe. Meine Beine waren wie Blei.

Das war ein Zeichen für mich, es etwas ruhiger zu nehmen. Also spazierte ich den letzten Kilometer meiner Strecke und erinnerte mich einfach daran, was ich an meinem Opa am liebsten mochte, nämlich seinen Humor. Er hatte so eine Art, immer mal wieder einen Witz in eine Unterhaltung einzubauen, ohne dass es zunächst jemand wirklich bemerkte. Er tat das sehr subtil. Und äusserst klug. Und dieser Humor hat ihn bis zum Schluss nicht verlassen. Offensichtlich hatte mein Grossvater Probleme beim Atmen und so bekam er zur Unterstützung eine Sauerstoffmaske. Als der Arzt ihn fragte, ob er nun richtig atmen könne, erklärte er recht sachlich: „Nun, wenn nicht, dann muss ich eben sterben.“ Einige Tage später, als der Arzt erneut zu einer Kontrolle vorbeikam und bemerkte, dass es wohl nicht mehr allzu lange dauern würde bis zum Abschied, fragte er meinen Opa, ob er denn Angst vor dem Sterben habe. Und – erneut alle überraschend –flüsterte er: „Oh ja, und wie!“ Es scheint ein wenig gedauert zu haben, bis alle im Raum realisierten, dass er selbst in dieser Verfassung nochmals einen Witz gerissen hatte.

Und so möchte ich meinen Grossvater in Erinnerung behalten – als der Mann mit dem grossartigen Sinn für Humor, der mir alles über seine Abenteuer im Zweiten Weltkrieg erzählte als ich einen Aufsatz für die Schule schreiben musste. Das scheint mir heute, als wäre es in einem anderen Leben gewesen. Und eigentlich… ist es das jetzt auch.

Lebe wohl, Grossbabi, wir lieben dich!

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  • Alle Fotos von evozeta

First Encounter With the Species of Shopping Mall Hikers

I recently came across a species here in the U.S. that I’ve read and heard about but never encountered before. I believe that special type of person to be exclusively American but of course I might be wrong. I’m talking about the shopping mall hikers. (Für Deutsch hier klicken) It is my guess that the shopping mall hikers developed during the time shopping malls sprang to life all over the U.S (in the 80s if I’m not mistaken) drawing businesses from city centers into the outskirts of towns, sometimes literally out into the middle of nowhere. Instead of walking around town to do your shopping, stepping into Larry’s barber shop, John’s bar or Vanessa’s nail studio to say “hello” in between your shopping tour, you now drove for 20 minutes to a place outside your city just to walk ridiculous amounts of miles from one end of the mall to the other. All in enclosed space and climate controlled of course.

Your average shopping mall.
Your average shopping mall.

And that’s exactly what those who transformed into shopping mall hikers observed: There you are, in an absolutely unvarying climate and you have miles and miles to walk your feet off while looking at shiny new things. And thus former park hikers mutated into the shopping mall hikers. So at least goes my theory.

For those of us – including myself – who actually enjoy being outside, observing and therefore inevitably feeling the change of seasons and seeing this as the main reason to work out outside in the first place will very likely never quite understand the virtues of shopping mall hiking. To me it feels like being locked up with nothing but artificial light, fragrances that inspire you to go on a shopping spree rather than a 3 mile march and – did I mention the artificial lighting?

However, what might put me off is exactly what’s so alluring to shopping mall hikers: Perfectly predictable weather conditions – ergo no rain, no wind (well, depends on the air conditioning), no snow – no tedious obstacles such as hills, no muggers. Plus the added beneficial absence of messy birds, dogs that chase you for half a mile before the owner even realizes his or her darling is missing, annoying insects or in fact pretty much any kind of reality. Now I have to admit that the dog part sounds enticing even to me but since dogs around here are so much better trained than the ones I encountered in Switzerland during my running career I’m not really that concerned about meeting dogs on my runs anymore.

View towards one of Austin's rowing clubs.
View towards one of Austin’s rowing clubs.

I’m still slightly amazed that it took me over a year to spot my first shopping mall hikers in their natural habitat, the shopping mall. Maybe I was always too preoccupied with my own business or they dressed themselves rather casually instead of the latest sporting attire as these particular specimens I now saw did. It’s been roughly ten days ago, on a Wednesday morning when most working folk is busy doing their jobs, meaning the mall was rather devoid of human obstacles. I was sitting at Starbucks writing one of my blog posts when I saw them gather up in front of the coffee shop. They were of all ages, from retired folk to young mothers with strollers in front of them. The sight of them had something magic: I was about to encounter an event I’ve heard and read so much about that I felt like I was attending some ceremony. And off they went, never running but always walking very briskly, talking, laughing and discussing, only stopping to hand the children in their strollers a biscuit.

After watching them for a while I was starting to see the appeal of their indoors workout routine: No uneven surfaces to worry about, no other walkers, runners and bikers to dodge, no worrying about how to dress their babies or themselves on this very cold winter day. It all seemed very peaceful.

My average running trail.
My average running trail.

But as for myself, even on cold days like that particular Wednesday was, I’m still curious to see what weather is like on Planet Earth. In my mind, the more I expose myself to the harsh realities of winter, the less likely I am to catch a cold. Of course, all of this will change once I fall victim to the cedar allergy that is so widespread here in Central Texas. And there seems to be no doubt that sooner or later I will catch it (or it will catch me?), at least everybody keeps telling me so. But until then I will keep on running outside, on the wonderful trails behind our apartment and along Town Lake, filling my lungs with probably freshly polluted air that might still toughen me against all those bad influences one is prone to catch out in the real world.

Resources & Sources

  • Photo Running Trail by evozeta
  • Original image Shopping Mall via wikipedia, courtesy of John Phelan.

Erste Begegnung mit der Spezies der Einkaufszentrum-Wanderer

Kürzlich bin ich hier in den Staaten auf eine Spezies gestossen, von der ich schon viel gelesen und gehört habe, der ich aber bisher noch nie begegnet bin. Ich meine zu wissen, dass es sich um eine rein amerikanische Erscheinung handelt, kann mich da aber täuschen. Ich spreche von den Einkaufszentrum-Wanderern. Meiner Einschätzung nach hat sich die Gruppe von Leuten, die flotten Tempos durch Einkaufsmeilen marschiert, während des Shopping Mall Booms (in den 80ern, wenn ich mich nicht irre), welcher sämtliche Geschäfte von den Stadtzentren an den Stadtrand oder gar raus ins nirgendwo zog, entwickelt. Anstatt also in der Stadt während der Einkaufstour kurz bei Larrys Friseursalon, Johns Bar oder Vanessas Nagelstudio vorbeizuschauen um „Hallo“ zu sagen, fuhr man nun gute 20 Minuten irgendwohin ausserhalb der Stadt, nur um absurde Distanzen von einem Ende des Zentrums zum anderen zurückzulegen. Alles in geschlossenem Raum und klimatisiert natürlich.

Und das ist es genau, was die Leute, die sich zu sogenannten Shopping Mall Hikern gewandelt haben, wahrnahmen: Da bist du also, in einem absolut gleichbleibenden Klima und du hast Kilometer über Kilometer um dir die Füsse abzulatschen, alles begleitet von Schaufenstern voll mit glänzenden, neuen Waren. Und so mutierten frühere Park-Wanderer zu Einkaufspassagen-Marschierern. So zumindest meine Theorie.

Für diejenigen unter uns –mich eingeschlossen – die es tatsächlich geniessen, draussen zu sein um den Wandel der Jahreszeiten mitzuerleben und entsprechend auch zu spüren und dies gar als Hauptgrund ansehen, draussen Sport zu machen, werden den Reiz des Einkaufszentrum-Wanderns wohl nie ganz begreifen. Für mich fühlt es sich an wie eingesperrt zu sein mit nichts als künstlichem Licht, Düften, die dich eher zu einer Einkaufstour als zu einem 5 Kilometer Marsch inspirieren und – habe ich schon die künstliche Beleuchtung erwähnt?

Doch was mich abschrecken mag ist genau, was es für andere so faszinierend macht: Absolut vorhersehbare Wetterbedingungen – ergo kein Regen, kein Wind (nun gut, das hängt von der Klimaanlage ab), kein Schnee – keine mühsamen Hindernisse wie Hügel, keine Taschendiebe. Plus die zusätzliche vorteilhafte Absenz von schmutzigen Vögeln, Hunden, die dich einen halben Kilometer weit jagen bevor der Besitzer überhaupt merkt, dass sein Liebling entschwunden ist, nervigen Insekten oder tatsächlich so ziemlich jeglicher Art von Realität. Nun muss ich natürlich zugeben, dass zumindest der Teil mit den Hunden selbst für mich ziemlich verlockend klingt, doch da die Hunde hier viel besser erzogen sind als die meisten, denen ich auf meinen Laufrunden in der Schweiz begegnet bin, verunsichert mich der Gedanke an eine mögliche Begegnung mit Hunden nicht mehr ganz so arg.

Ich bin noch immer etwas erstaunt, dass es über ein Jahr gedauert hat, bis ich den Einkauszentrum-Marschierern zum ersten Mal in ihrer natürlichen Umgebung begegnet bin. Vielleicht war ich vorher einfach immer zu sehr mit meinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt oder die Wanderer waren zu normal angezogen um aufzufallen, sprich trugen nicht die neusten Sportoutfits wie es eben diese Exemplare, die ich nun sah, taten. Es war vor ungefähr zehn Tagen an einem Mittwochmorgen, wenn die meisten Arbeitstätigen ihrem Job nachgehen, und somit war das Einkaufszentrum ziemlich bar menschlicher Hindernisse. Ich sass bei Starbucks und schrieb einen meiner Blogbeiträge als ich sah, wie sich einige von ihnen vor dem Café versammelten. Sie waren jeglichen Alters, von Pensionären bis zu jungen Müttern mit Kinderwagen. Ihr Anblick hatte etwas Magisches: Ich war dabei etwas mitzuverfolgen, wovon ich schon so viel gehört und gelesen hatte, dass ich mich fühlte, als würde ich einer Zeremonie beiwohnen. Und so gingen sie los, niemals rennend aber immer flott marschierend, plaudernd, lachend und diskutierend und sie stoppten nur, um ab und zu ihren Kindern einen Kecks zu reichen.

Nachdem ich sie eine Weile beobachtet hatte, begann ich, den Reiz dieser drinnen stattfindenden Sport Routine zu begreifen: Keine Unebenheiten im Boden, über die man sich zu sorgen brauchte, keine Spaziergänger, Jogger oder Fahrradfahrer, denen man ausweichen musste und keine Gedanken mussten daran verschwendet werden, wie man die Kinder oder sich selbst zu kleiden hatte an diesem doch sehr kalten Wintertag. Es schien alles sehr friedlich.

Doch ich selber bin, selbst an kalten Tagen wie diesem, immer noch neugierig darauf zu sehen, wie das Wetter auf dem Planeten Erde aussieht. In meiner Vorstellung verringert sich die Wahrscheinlichkeit, mir eine Erkältung zu holen, je mehr ich mich der harschen Realität des Winters stelle. Natürlich wird sich all das ändern, wenn ich der in Zentral-Texas so weit verbreiteten Zedernallergie zum Opfer falle. Und es scheint keinen Zweifel daran zu geben, dass ich sie (oder sie mich?) dereinst erwischen werde, jedenfalls wird mir das von allen rundherum immer versichert. Aber bis es soweit ist, werde ich weiterhin draussen rennen, auf den wunderbaren Pfaden hinter unserer Wohnung und entlang des Town Lake; ich werde meine Lungen mit frisch verschmutzter Luft füllen, die mich noch immer gegen all die schlechten Einflüsse, die man draussen in der wirklichen Welt erwischen kann, stärken mag.

Ressourcen & Quellen

  • Foto Laufpfad von evozeta
  • Originalbild Shopping Mall von Wikipedia, zur Verfügung gestellt von John Phelan.